Seit Rémi (Vincent Macaigne) von seiner großen Liebe aus der Schulzeit verlassen wurde, treibt der eigenbrötlerische Kunstrasenverkäufer in einsamer Zweisamkeit dahin. Die Lücke in seinem Liebesleben schließt er seither mit Sexpuppen, die bei mittelmäßigen Mikrowellenmahlzeiten keine Regung zeigen und keinerlei Erwartungen haben – weder im Bett noch in Herzensangelegenheiten. Schwieriger wird lediglich das Kennenlernen von Freunden und Familie, die von der wahren Beschaffenheit seiner Partnerin nichts ahnen. Das Problem scheint sich zu erledigen, als Audrey (Zoé Marchal), die aktuelle Plastikgefährtin, plötzlich zum Leben erwacht. Während Audrey nun am eigenen Leib erfährt, was es heißt, eine Frau zu sein, wittert Rémi seine Chance auf neues Glück – nicht nur in Form männlicher Neidbekundungen, sondern auch in Audrey selbst. Denn sie ist, äußerlich betrachtet, die ideale Frau. Doch wenn es um den Alltag als Hausfrau und den Umgang mit den Schwiegereltern geht, verhält sich die frühere Puppe alles andere als damenhaft. Rémi beginnt zu zweifeln, ob sich die große Liebe wirklich nach seinen Wünschen formen lässt. Und hat er sich nicht ohnehin längst Hals über Kopf in seine neue Kollegin Patricia (Cécile de France) verliebt?

