Avengers: Doomsday-Leak: Das passiert im vierten Trailer!
Ein neuer Trailer macht aktuell im Internet die Runde

Update (13.1.2026, 16:15 Uhr): Der "Avengers: Doomsday" Wakanda x Fantastic Four Teaser Trailer ist da!
Es geht Schlag auf Schlag: Nachdem zuletzt der dritte "Avengers: Doomsday"-Trailer mit den X-Men für Begeisterung sorgte, ist nun auch der vierte Trailer im Internet aufgetaucht. Wir verraten euch, was in dem Leak zu sehen ist.
Der kursierende Clip rückt zunächst Wakanda in den Mittelpunkt. Zu sehen sind Shuri als Black Panther, König M'Baku sowie Namora und Namor. In ernster Stimmung spricht Shuri über den bevorstehenden Konflikt mit Doctor Doom. Sie reflektiert dabei die Verluste, die sie erlitten hat – eine klare Anspielung auf die Ereignisse aus "Black Panther: Wakanda Forever". Auf diese düstere Einleitung folgt ein überraschend humorvoller Moment: Ben Grimm alias The Thing taucht auf und trifft auf M'Baku. Als dieser sich feierlich als "König M'Baku von Wakanda" vorstellt, kontert Grimm trocken: "Ben, Yancy Street, zwischen Broome und Grand."
Der Teaser endet mit der bereits bekannten Einblendung: "Die Wakandaner und die Fantastischen Vier kehren zurück in Avengers: Doomsday". Gleichzeitig wirft der Clip zahlreiche Fragen auf: Wo genau findet dieses Treffen statt? Ist Ben Grimm allein oder doch gemeinsam mit Reed Richards, Sue Storm und Johnny Storm unterwegs? Wie gelangten die Fantastischen Vier in dasselbe Universum wie Wakanda – und was zwingt beide Seiten zur Zusammenarbeit?
Ein möglicher Schlüssel zu diesen Rätseln dürfte Doctor Doom sein, der in "Avengers: Doomsday" von Robert Downey Jr. verkörpert wird. Bereits in den früheren MCU-Filmen wurde deutlich, dass das Multiversum eine zentrale Rolle spielt. So deutete die Post-Credit-Scene in "Thunderbolts" die Ankunft der Fantastischen Vier im Hauptuniversum des MCU an.
Der Leak folgt kurz nach der offiziellen Veröffentlichung des dritten "Doomsday"-Trailers, der erstmals die X-Men ins Spiel brachte. Darin sind Professor X, Magneto und Cyclops in einem scheinbar letzten Kampf gegen die Sentinels in der X-Mansion zu sehen. Insgesamt folgt die Marketingstrategie einem klaren Muster: Die Trailer werden zunächst geleakt, dann laufen sie eine Woche lang vor Disneys "Avatar: Fire and Ash" in den Kinos und erscheinen anschließend offiziell online. Viele Fans hatten erwartet, dass der vierte Teaser Doctor Doom selbst zeigen würde. Marvel scheint diesen Moment aber noch zurückzuhalten. Möglicherweise für einen fünften Trailer?

Der Hype um "Avengers: Doomsday" nahm mit dem Steve Rogers-Teaser richtig Fahrt auf, in dem Chris Evans' Captain America ein Baby im Arm hält. Dieses könnte sein Kind mit Peggy Carter sein.

Es folgte ein Thor-Teaser, der den Gott des Donners mit dem Kurzhaarschnitt aus "Thor: Tag der Entscheidung" zeigt. Er betet zu Odin und fleht um die "Stärke der Allväter". Er will noch einmal kämpfen, um anschließend zu seiner Adoptivtochter Love zurückkehren zu können. Auch dieser Teaser endet mit dem Schriftzug "Thor kehrt zurück in Avengers: Doomsday" und einem anschließenden Countdown zum Kinostart. Der nun geleakte Wakanda-Teaser schlägt einen ähnlich düsteren Ton an und deutet auf eine Schlacht von enormem Ausmaß hin. Offiziell erscheinen könnte der vierte Trailer kommende Woche.

Wakanda im MCU: Zwei "Black Panther"-Filme und ein starkes Vermächtnis
Die "Black Panther"-Filme nehmen innerhalb des Marvel Cinematic Universe (MCU) eine besondere Stellung ein. Mit "Black Panther" (2018) und "Black Panther: Wakanda Forever" (2022) erzählte Marvel nicht nur die Geschichte eines Superhelden, sondern schuf ein kulturelles und emotionales Fundament, das weit über das Genre hinausgeht.
Wakanda und der Aufstieg von T'Challa
Der erste "Black Panther"-Film begleitet T'Challa, der nach dem Tod seines Vaters T'Chaka zum König von Wakanda gekrönt wird. Gleichzeitig übernimmt er die Rolle des Black Panther, Beschützer eines Landes, das sich der Welt gegenüber lange abgeschottet hat. Wakanda ist technologisch hochentwickelt und reich an Vibranium, verbirgt diesen Fortschritt jedoch bewusst vor der Außenwelt.
Im Zentrum der Handlung steht die Frage, ob Isolation der richtige Weg ist. Diese moralische Auseinandersetzung wird vor allem durch Erik Killmonger verkörpert, einen der komplexesten Antagonisten des MCU. Seine Motivation, Wakandas Macht zur Befreiung unterdrückter Menschen zu nutzen, stellt T'Challas Weltbild grundlegend infrage.

Afrofuturismus und kulturelle Bedeutung
Ein herausragendes Merkmal von "Black Panther" ist seine visuelle Identität. Der Film verbindet afrikanische Traditionen mit futuristischer Technologie und prägte damit den Afrofuturismus im Mainstream-Kino. Kostüme, Architektur und Musik wurden international gefeiert und mit mehreren Oscars ausgezeichnet.
Darüber hinaus wurde der Film zu einem Symbol für Repräsentation. Für viele Zuschauerinnen und Zuschauer war "Black Panther" der erste große Superheldenfilm mit einem überwiegend schwarzen Cast und einer Geschichte, die afrikanische Kultur in den Mittelpunkt stellt.
Verlust und Neubeginn in "Wakanda Forever"
"Black Panther: Wakanda Forever" musste nach dem Tod von Chadwick Boseman einen völlig neuen Weg einschlagen. Marvel entschied sich bewusst gegen eine Neubesetzung von T'Challa und integrierte den Verlust in die Handlung. Der Film ist geprägt von Trauer, Abschied und der Suche nach einem neuen Gleichgewicht. Im Fokus steht Shuri, die Schwester des verstorbenen Königs. Sie kämpft mit Schmerz, Wut und der Frage, wie sie das Erbe ihres Bruders weiterführen soll. Wakanda selbst sieht sich gleichzeitig neuen politischen und militärischen Bedrohungen ausgesetzt.

Namor und ein neuer Konflikt
Mit Namor wird ein neuer, vielschichtiger Gegenspieler eingeführt. Als Herrscher des Unterwasserreichs Talokan verfolgt er eigene Interessen und steht Wakanda nicht als klassischer Bösewicht gegenüber, sondern als ebenbürtiger Gegner mit nachvollziehbaren Motiven. Dieser Konflikt erweitert das MCU um neue kulturelle und politische Dimensionen.
Das Vermächtnis des Black Panther
Zusammen erzählen die beiden Filme eine geschlossene, emotionale Geschichte über Verantwortung, Identität und Vermächtnis. "Black Panther" steht für Aufbruch und Selbstfindung, Wakanda Forever für Verlust und Weiterentwicklung. Beide Filme zeigen eindrucksvoll, dass Superheldenfilme mehr sein können als bloße Unterhaltung. Wakanda bleibt dabei ein Symbol für Stärke, kulturellen Stolz und Hoffnung – und der Black Panther ein Vermächtnis, das im MCU und darüber hinaus weiterlebt.
