Michael Jackson Film: Der neue Trailer ist da
Neues Michael-Poster zeigt zudem Jaafar Jackson im ikonischen Look
Update: Der neue Trailer zu "Michael" ist jetzt da! Am Ende des Artikels könnt ihr euch das Video anschauen.
Mit "Michael" kommt bald einer der meist erwarteten Musik-Biopics der vergangenen Jahre in die Kinos. Nachdem uns vor einigen Monaten bereits der Teaser einen ersten Eindruck vermittelt hat, kündigt die Produktionsfirma Lionsgate nun für heute einen neuen Trailer zum Film mit Jaafar Jackson in der Rolle des King of Pop an. Sobald der "Michael"-Trailer erscheint, werden wir ihn euch an dieser Stelle zeigen!
Das Biopic porträtiert Leben und Karriere des 2009 verstorbenen Michael Jackson. Dabei wird sowohl dessen Kindheit in den 1960ern als Teil der Familienband Jackson 5 thematisiert, als auch Jacksons spätere Solokarriere, in deren Zuge er zu einem der erfolgreichsten Popstars der Musikgeschichte avancierte. Neben der Ankündigung des neuen "Michael"-Trailers wurde zudem ein Poster veröffentlicht, das den Protagonisten breit lächelnd und mit Sonnenbrille ausgestattet in einem ikonischen Kleidungsstück zeigt. Auf dem Plakat trägt Michael Jackson die rote Lederjacke, die er einst im Musikvideo seines 80er-Jahre-Hits "Beat It" trug.
Biopic über Michael Jackson: Baldiger Kinostart
Für die Inszenierung von "Michael" zeichnet Regisseur Antoine Fuqua verantwortlich, der unter anderem für den Thriller "Training Day" sowie seine drei "Equalizer"-Actionfilme mit Denzel Washington bekannt ist. Das Drehbuch stammt von John Logan, der sich als Autor von Filmen wie "Gladiator" sowie den James-Bond-Teilen "Skyfall" und "Spectre" einen Namen gemacht hat. Für die Hauptrolle wurde ein Familienmitglied des King of Pop verpflichtet: Jaafar Jackson, ein Neffe Michaels, der ebenfalls Musiker ist und in der Rolle seines berühmten Onkels sein Filmdebüt gibt. In weiteren Rollen sind Colman Domingo als Michaels Vater Joe Jackson, Nia Long als Michaels Mutter Katherine Jackson sowie Miles Teller als Manager John Branca zu sehen. Der Kinostart von "Michael" ist am 23. April 2026.
Bohemian Rhapsody & Co.: Biopics boomen
Angesichts der zahlreichen Biopics großer Musiker, die in den vergangenen Jahren erschienen sind, war die Realisierung eines aufwändig produzierten Michael-Jackson-Films für die Leinwand nur eine Frage der Zeit. Spätestens seit dem finanziellen Riesenerfolg von "Bohemian Rhapsody" im Jahre 2018 sind die Filmstudios begierig darauf, den nächsten großen Hit zu landen. Der Film über das Leben von Queen-Frontmann Freddie Mercury spielte weltweit 910 Millionen US-Dollar ein – und das bei einem moderaten Budget von gut 50 Millionen. Zudem wurde Mercury-Darsteller Rami Malek als bester Hauptdarsteller mit dem Oscar ausgezeichnet. Dementsprechend sollten nach "Bohemian Rhapsody" auch andere Musikstars für volle Kinosäle sorgen.

Rocketman
Bereits 2019 folgte mit "Rocketman" ein Biopic über Elton John. In die Rolle des britischen Musikers schlüpfte Taron Egerton, der ein paar Jahre zuvor mit dem Actionfilm "Kingsman: The Secret Service" seinen Durchbruch hatte. Zwar reichte der Film nicht an den kommerziellen Erfolg von "Bohemian Rhapsody" heran, konnte jedoch immerhin weltweit 195 Millionen US-Dollar einspielen. Einen Oscar gab es wenigstens für Elton Johns Filmsong "(I'm Gonna) Love Me Again".

Elvis und Whitney Houston: I Wanna Dance with Somebody
Erfolgreicher an der Kinokasse war dagegen Baz Luhrmanns "Elvis" aus dem Jahre 2022. Das eigenwillige Biopic über die amerikanische Rock 'n' Roll-Legende Elvis Presley nahm insgesamt 288 Millionen US-Dollar ein. Zudem gab es acht Oscar-Nominierungen, darunter in den Kategorien Bester Film sowie Bester Hauptdarsteller für Elvis-Interpret Austin Butler. Bei der Verleihung ging der Film letztlich jedoch leer aus. Das Biopic "Whitney Houston: I Wanna Dance with Somebody", in dem Naomi Ackie die titelgebende Soul-Sängerin verkörpert, erzielte im selben Jahr magere 59 Millionen US-Dollar. Zudem fielen die Kritiken eher durchwachsen aus, so dass der Film alles in allem sang- und klanglos unterging.

Bob Marley: One Love und Back to Black
2024 wurden mit "Bob Marley: One Love" und dem Amy-Winehouse-Biopic "Back to Black" zwei weiteren Musikgrößen ein filmisches Denkmal gesetzt. Während der Film über den jamaikanischen Reggae-Sänger Bob Marley (gespielt von Kingsley Ben-Adir) immerhin 180 Millionen US-Dollar einheimsen konnte, hatte es "Back to Black" schwerer an den Kinokassen. Nur 51 Millionen erzielte das Biopic über die britische Soul-Sängerin Amy Winehouse, die von Marisa Abela verkörpert wurde.

Like a Complete Unknown
Besonders erfolgreich bei den Kritikern war der ebenfalls 2024 erschienene Film "Like a Complete Unknown". Das Biopic über die amerikanische Singer-Songwriter-Legende Bob Dylan wurde unter anderem für die überzeugende Performance von Hauptdarsteller Timothée Chalamet gelobt, der für seine Leistung eine Oscar-Nominierung erhielt. Insgesamt war das Biopic bei der Verleihung für acht Awards im Rennen, darunter als Anwärter in der Kategorie Bester Film. Gewonnen hat "Like a Complete Unknown" letztlich aber keinen einzigen Oscar. Dafür gab es immerhin ein Einspielergebnis von 140 Millionen US-Dollar an den weltweiten Kinokassen.

Springsteen: Deliver Me from Nowhere
Das vorerst letzte Biopic über einen der ganz Großen im Musikbusiness erschien 2025 auf der Leinwand. In "Springsteen: Deliver Me from Nowhere" schlüpfte Jeremy Allen White in die Rolle des Rocksängers Bruce Springsteen. Der Hauptdarsteller, bekannt aus der Serie "The Bear: King of the Kitchen", erhielt viel Lob, insgesamt wurde der Film jedoch verhalten aufgenommen. Das spiegelte sich auch den Kinokassen wider, wo "Deliver Me from Nowhere" gerade mal 45 Millionen US-Dollar einspielte.
Die vielen Beispiele zeigen: Die Namen der porträtierten Musiker können noch so groß sein, ein kommerzieller Mega-Hit wie "Bohemian Rhapsody" ist dabei noch lange nicht sicher. Ob es bei "Michael" anders sein wird? Wir werden sehen, die Erwartungen sind jedenfalls jetzt schon hoch.
