X-Men: Asa Germann soll Angel spielen

Der Star aus Gen V hatte zunächst eine andere Marvel-Figur im Blick

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Neuer Darsteller für "X-Men": Im Marvel-Film soll Asa Germann den Superhelden Angel spielen. Zunächst war er wohl einer der Kandidaten für die Rolle des Cyclops. Wie inzwischen bekannt ist, wird jedoch Kit Connor den Part übernehmen. Derweil wurde Germann offenbar angeboten, stattdessen Angel zu verkörpern. Marvel hat sich bislang nicht dazu geäußert. Wie das Branchenblatt The Hollywood Reporter berichtet, soll sich Germann jedoch in den abschließenden Verhandlungen für die Rolle befinden.

Als Angel alias Warren Worthington III würde er ein "X-Men"-Mitglied der ersten Stunde verkörpern. Der Mutant mit den engelsgleichen Flügeln, die in späteren Storys durch metallische Flügel ersetzt werden, gab in den Marvel-Comics bereits 1963 sein Debüt. Damit ist er neben Charles Xavier alias Professor X, Scott Summers alias Cyclops, Jean Grey alias Marvel Girl, Hank McCoy alias Beast und Bobby Drake alias Iceman von Anfang an ein Teil des "X-Men"-Kosmos. In früheren Verfilmungen konnte man Angel bereits auf der Leinwand sehen. In "X-Men: Der letzte Widerstand" wurde er von Ben Foster gespielt, in "X-Men: Apocalypse" von Ben Hardy.

Asa Germann kennt man unter anderem aus dem Horrorfilm "Scream 7". Viele Zuschauer dürften ihn vor allem durch seine Rolle im "The Boys"-Spin-off "Gen V" vor Augen haben. In der Superhelden-Serie spielte er als Sam Riordan eine zentrale Figur. Es entbehrt nicht einer gewissen Ironie, dass er nun für eine Rolle in "X-Men" vorgesehen ist. Schließlich ist "Gen V" bis zu einem gewissen Grad eine Art finstere Version des Marvel-Stoffes. Der X-Men-Gründer Professor X will die Welt mit Hilfe der jungen Helden zu einem besseren Ort machen. Dagegen werden die jungen Protagonisten in "Gen V" in der zwielichtigen Godolkin University ausgebildet, einer Einrichtung, die Studenten mit Superkräften für ganz eigene Zwecke rekrutiert. Vor ein paar Monaten wurde "Gen V" nach der zweiten Staffel abgesetzt. Sollte sich Germann mit Marvel einigen, bleibt er dem Superhelden-Genre aber weiterhin erhalten.

X-Men: Mehrere Darsteller stehen fest

Vor einigen Wochen wurden bereits mehrere "X-Men"-Darsteller offiziell bestätigt. Wie bereits erwähnt, werden wir Kit Connor als Cyclops alias Scott Summers sehen. Der Mutant mit den tödlichen Augen spielt in zahlreichen Comics eine zentrale Rolle und tritt immer wider als Anführer der titelgebenden Superheldentruppe in Erscheinung. Samara Weaving spielt Emma Frost, die man auch als White Queen kennt. Frost besitzt telepathische Kräfte und kann ihrem Körper eine organische Diamantform verleihen. War sie zunächst eine Antagonistin der X-Men, wechselte sie später jedoch die Seiten. "Star Wars"-Darsteller Adam Driver wurde für die Rolle des Bösewichts Mr. Sinister verpflichtet. Der Schurke hat in den Comics ein besonderes Interesse an Cyclops und Jean Grey: Er ist davon überzeugt, aus ihrer DNA den ultimativen Mutanten hervorbringen zu können.

Mit Inde Navarette hat der "X-Men"-Film eine Darstellerin für sich gewinnen können, die erst kürzlich mit dem Horror-Hit "Obsession" für Furore sorgte. Sie wird den Part der Rogue übernehmen: Die Mutantin kann durch Berührung die Energie ihres Gegenübers absorbieren. Der Darsteller des X-Men-Gründers Professor X steht auch fest: Christopher Abbott schlüpft in die Rolle des mächtigen Telepathen. Maya Boyd wird die Superheldin Storm alias Ororo Munroe spielen. Die Mutantin besitzt die Fähigkeit, das Wetter zu kontrollieren und es sich im Kampf gegen ihre Gegner zu nutze zu machen.

Zurück zu den Wurzeln

Die Welt der "X-Men" hat eine riesige Menge an Figuren zu bieten. Dementsprechend dürfte es für Fans besonders interessant sein, dass nun mit Angel ein weiteres Mitglied der ersten Stunde an Bord sein soll. Bereits jetzt steht fest, dass Professor X, Cyclops und Jean Grey zum Superhelden-Ensemble gehören werden. Zudem gab es wiederholt Gerüchte um die Besetzung von Beast. Sollte Marvel auch daran interessiert sein, Iceman im neuen Film unterzubringen, wäre die Anfangsformation aus den Comics komplett. Der Plot des neuen Films ist bislang nicht bekannt. Eine solche Figurenkonstellation würde aber dafür sprechen, dass der Film eine Origin Story erzählt, die zumindest zum Teil an die Wurzeln des "X-Men"-Kosmos anknüpft.

Momentan sind das aber bloß Spekulationen. Worum es im Film letztlich gehen wird, bleibt abzuwarten. Sicher ist: Als Regisseur zeichnet Jake Schreier verantwortlich, der zuvor bereits mit "Thunderbolts" Erfahrungen im Marvel Cinematic Universe sammeln konnte. Als Drehbuchautoren sind Lee Sung Jin und Joanna Calo an Bord, die neben Schreier ebenfalls an "Thunderbolts" beteiligt waren. Zudem steht das Release-Date fest: "X-Men" startet am 4. Mai 2028 im Kino.

Bild zu Der große Neustart von Marvel: Die X-Men 2028 - Filmvorschau