Power Rangers: Neue Live-Action-Serie von Disney+ kommt doch nicht

Hinter der geplanten Adaption standen Showrunner von Percy Jackson

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Seit über 30 Jahren tauchen die "Power Rangers" immer wieder in verschiedenen TV-Serien und Filmen auf. Die neueste Adaption hätte von Disney+ kommen sollen. Doch nun hat der Streamingdienst die geplante Live-Action-Serie offenbar auf Eis gelegt, wie das US-Branchenportal Deadline berichtet.

Bereits vor eineinhalb Jahren begann man mit der Entwicklung des "Power Rangers"-Ablegers. Jonathan E. Steinberg und Dan Shotz, bekannt als Showrunner der "Percy Jackson"-Serie, sollten als Autoren und ausführende Produzenten verantwortlich zeichnen. Doch was sind die Gründe für das Aus? Nicht näher genannten Quellen von Deadline zufolge soll es nicht etwa an kreativen Differenzen gelegen haben. Stattdessen sollen finanzielle Aspekte der Grund gewesen sein, dass nun der Stecker gezogen wurde.

Darum geht es bei den Power Rangers

Im Kern handeln die Abenteuer der "Power Rangers" von einer Gruppe von Jugendlichen, die sich bösen, übernatürlichen Mächten entgegenstellen, um die Menschheit zu beschützen. Die Mitglieder der Heldentruppe tragen Kampfanzüge inklusive Helm, wodurch sie ihre Identitäten geheim halten können. Praktischerweise hat jeder Anzug eine jeweils andere Farbe: So kann man als Zuschauer die Helden jederzeit voneinander unterscheiden. Um ihre Gegner zu bekämpfen, nutzen sie nicht nur verschiedene Waffen, sondern auch riesige Kampfroboter. Das Konzept der "Power Rangers" wurde vom japanischen Sentai-Genre inspiriert, in dem es im Grunde darum geht, dass ein Team das Böse bekämpft und jedem Charakter ebenfalls eine bestimmte Farbe zugeordnet wird.

Ihr Debüt feierten die "Power Rangers" bereits 1993 mit einer Live-Action-Serie. Seitdem folgten etliche Fortsetzungen und Ableger in Form weiterer Serien und Filme, aber auch Comics und Bücher. Der Bekanntheitsgrad des Franchise ist enorm, was im Laufe der Jahre auch zu einigen Parodien und augenzwinkernden Anspielungen in anderen Medien führte. Innerhalb des Computerspiels "Grand Theft Auto V" gibt es beispielsweise eine fiktive Zeichentrickserie namens "Kung Fu Rainbow Lazer Force", die das "Power Rangers"-Franchise auf die Schippe nimmt.

Power Rangers: Film wurde nicht fortgesetzt

Vor inzwischen fast zehn Jahren kam ein prominent besetzter "Power Rangers"-Film ins Kino, der mehrere Sequels hätte nach sich ziehen sollen. Die Inszenierung übernahm Regisseur Dean Israelite. Die Story wurde von Matt Sazama, Burk Sharpless, Michele Mulroney und Kieran Mulroney entwickelt. Das Drehbuch stammt von John Gatins. Das Darstellerensemble bestand aus Dacre Montgomery, Naomi Scott, RJ Cyler, Becky G, Ludi Lin, Bill Hader und Elizabeth Banks. Zudem spielte auch Bryan Cranston mit, der sich einige Jahre zuvor durch seine Hauptrolle in der gefeierten Serie "Breaking Bad" einen Namen als begnadeter Charakterdarsteller gemacht hatte.

Doch trotz des namhaften Casts ging der Film gehörig baden. An den weltweiten Kinokassen spielte die "Power Rangers"-Verfilmung 142 Millionen US-Dollar ein. Angesichts dessen, dass das Budget 100 Millionen betragen haben soll, fielen die Einnahmen jedoch deutlich unter den Erwartungen aus. Die Folge: Die ursprünglichen Pläne für eine Fortführung auf der Leinwand wurden eingestampft, die angedachten Fortsetzungen blieben aus.

Mit dem Aus der geplanten Live-Action-Serie bei Disney+ müssen Fans der "Power Rangers" nun also einen weiteren Dämpfer hinnehmen. Das mag für viele enttäuschend sein, angesichts der Langlebigkeit des Franchise sind wir uns aber sicher, dass es nur eine Frage der Zeit ist, bis die nächste "Power Rangers"-Adaption in Angriff genommen wird.

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