Das Wunder von Narnia: Meryl Streep wird zum Löwen Aslan – plus: erstes Bild enthüllt

Für ihren Film ließ sich Regisseurin Greta Gerwig von David Bowie inspirieren

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Spannende News zum neuen "Narnia"-Film von Regisseurin Greta Gerwig! Die Rolle von Meryl Streep steht fest: Sie wird in "Das Wunder von Narnia" dem Löwen Aslan ihre Stimme leihen. Das magische Wesen ist eine der bekanntesten Figuren aus dem "Narnia"-Kosmos. Aslan ist für die Erschaffung der phantastischen Welt von Narnia verantwortlich und spielt damit eine zentrale Rolle in Gerwigs Film, der als Prequel der Fantasy-Reihe fungiert und sowohl im Kino, als auch bei Netflix erscheinen wird.

Die Rolle von Meryl Streep wurde von Empire enthüllt. Dem Magazin verriet Regisseurin Gerwig den Grund, warum sie Streep als Aslan haben wollte:

"Ich wollte jemanden, der tiefgründig, aber nicht prätentiös ist, der Würde ausstrahlt, ohne mürrisch zu sein und sich selbst zu ernst zu nehmen. Jemanden, der sowohl Tiefe und Pathos, als auch Freude und Entzücken vermitteln kann."

Die hohen Ansprüche, die Gerwig bei der Besetzung von Aslan hat, lassen erahnen, wie wichtig ihr die Figur des magischen Löwen ist. Offenbar kam für die Regisseurin nur eine Schauspiel-Größe vom Kaliber einer Meryl Streep in Frage:

"Ich wollte jemanden, der älter als 70 ist, damit er die Weisheit der Erfahrung mitbringt, aber auch die Fähigkeit besitzt, sich über Neues zu wundern, wie ein Kind. Und außerdem sollte es einer der größten Schauspieler sein, die es je gab. Diese Liste ist nicht besonders lang."

Der neue Aslan: Stimme von Meryl Streep und Inspiration durch David Bowie

Tatsächlich hat der neue "Narnia"-Film mit Meryl Streep eine der angesehensten Schauspielerinnen der Filmbranche vorzuweisen. Für ihre Rollen wurde sie seit 1979 ganze 21 mal für den Oscar nominiert – ein Rekord. In drei Fällen gewann sie den Academy Award auch, zuletzt 2012 für ihre Rolle der Margaret Thatcher in "Die Eiserne Lady". Im Laufe ihrer jahrzehntelangen Karriere war sie in etlichen Filmen zu sehen. Erst kürzlich landete sie mit dem Comedy-Sequel "Der Teufel trägt Prada 2" einen Kino-Hit.

"Narnia"-Regisseurin Gerwig hat sich für die Rolle von Aslan aber nicht nur einen hochkarätigen Hollywood-Star geangelt. Sie hat sich bei der Figur des Löwen auch von einer Größe der Musikwelt inspirieren lassen: David Bowie. Auf dem Magazin-Cover der neuen Empire-Ausgabe sieht man Aslan mit zwei unterschiedliche aussehenden Augen – ein Merkmal, das in ähnlicher Weise auch beim 2016 verstorbenen Sänger der Fall war. Zudem soll wohl der rote Streifen an der Stirn des Löwen auf Bowies Album "Aladdin Sane" verweisen, auf dessen Cover der Sänger mit einem roten Blitz auf dem Gesicht zu sehen ist, der an der Stirn beginnt. Das Cover mit Aslan wurde von Empire auf Social Media gepostet:

Musik spielt ohnehin eine wichtige Rolle im neuen "Narnia"-Film und ist auch für Gerwig ein besonderer Aspekt des Stoffes. Über "Das Wunder von Narnia" sagt sie laut Netflix, dass sie noch ein Kind gewesen sei, als sie die Romanvorlage "The Magician's Nephew" zum ersten Mal las. Und ergänzt:

"Ich verliebte mich in die herrlich unwahrscheinliche, aber absolut brillante Idee eines kosmischen Löwen, der die Welt von Narnia durch Gesang zum Leben erweckt. Ich wusste damals noch nicht, dass ich später einmal Filme machen würde, aber die Vorstellung eines aus Musik geschaffenen Universums hat mich schon immer tief im Herzen bewegt."

Einen weiteren Vorgeschmack auf "Das Wunder von Narnia" bietet Empire mit einem exklusiven ersten Bild aus dem Film, das ihr euch im folgenden Social-Media-Post anschauen könnt:

Was ein Set-Foto über den neuen Narnia-Film verrät

Kurz zuvor wurde ein offizielles Set-Foto veröffentlicht, das einen besonderen Aspekt der Story verrät. Im Vordergrund sitzt Regisseurin Greta Gerwig, dahinter stehen einige Darsteller und Crew-Mitglieder. Was den Schnappschuss besonders spannend macht: Die Autos und Kostüme der Schauspieler. Die legen nahe, dass die Story zu einer anderen Zeit spielt als in der Roman-Vorlage von C. S. Lewis.

Das Buch "The Magician's Nephew" ist ein Prequel der berühmten Fantasy-Reihe und spielt im Jahr 1900. Somit ist die Handlung zeitlich vor den anderen "Narnia"-Romanen angesiedelt, die in den 1940ern spielen und damit beginnen, wie die Kinder Lucy, Edmund, Susan und Peter durch einen magischen Kleiderschrank in die magische Welt von Narnia gelangen. Und an der Stelle kommt das Set-Foto ins Spiel, das klar macht: Die Kulisse entspricht nicht dem Jahr 1900.

Stattdessen scheint das Bild Spekulationen zu bestätigen, dass Gerwigs Film in den 1950ern spielen soll. Zumal inzwischen auch bei Empire zu lesen ist, dass es in der demnächst erscheinenden Ausgabe darum gehen soll, welche Folgen die Verlegung der Story in die 50er Jahre haben soll. Was eine mögliche Konsequenz sein könnte: Sollte "The Magician's Nephew" fortgesetzt werden, könnten die Film-Sequels in den 1990ern spielen. Schließlich gibt es auch einen Zeitsprung von etwa 40 Jahren zwischen dem Prequel-Buch und den weiteren "Narnia"-Romanen.

Doch zunächst erscheint "Das Wunder von Narnia". Neben Meryl Streep hat der Film einen Cast zu bieten, zu dem auch "James Bond"-Darsteller Daniel Craig gehört. Zudem sind David McKenna, Beatrice Campbell, Emma Mackey, Carey Mulligan, Ciarán Hinds, Kobna Holdbrook-Smith, Denise Gough und Susan Wokoma an Bord. Greta Gerwig zeichnet für Regie und Drehbuch verantwortlich, nachdem sie zuletzt mit "Barbie" einen Riesen-Hit landete. Der Film mit Margot Robbie und Ryan Gosling begeisterte Kritik und Publikum. An den weltweiten Kinokassen erzielte "Barbie" ein Einspielergebnis von 1,4 Milliarden US-Dollar und steht damit auf Platz 20 der erfolgreichsten Filme aller Zeiten. Ob Gerwigs neuer Film ähnlich erfolgreich wird? Schon bald wissen wir mehr: Ab dem 11. Februar 2027 läuft "Das Wunder von Narnia" im Kino. Am 2. April 2027 folgt die Netflix-Premiere.

Bild zu Das Wunder von Narnia - Filmvorschau