Deadpool 4: Worte von Ryan Reynolds machen Hoffnung auf neuen Film
Der Star äußerte sich beim Fanatics Fest 2026 zu einem potentiellen Sequel
Wird es einen weiteren "Deadpool"-Film geben? Die Worte von Ryan Reynolds geben auf jeden Fall Anlass zur Hoffnung. Der Darsteller des beliebten Marvel-Helden äußerte sich nun beim Fanatics Fest 2026 dazu. Reynolds deutete an, dass die Comic-Vorlagen noch weitere Story-Lines bieten, die man bislang nicht ausgeschöpft hätte und sich für künftige Adaptionen besonders anbieten würden – und er erwähnte ganz nebenbei, dass es wohl noch eine Verfilmung geben wird. Konkret sagte er:
"Es gibt also ein paar wirklich weniger bekannte Perlen, die meiner Meinung nach in den Filmen fehlen. Ich denke, es fehlt einiges aus den Comics. Es gibt einiges, das ich liebe und das unglaublich ist. [...] Irgendwann wird es noch einen weiteren 'Deadpool'-Film geben."
Eine offizielle Bestätigung gibt es nicht. Von daher bleibt abzuwarten, ob es am Ende tatsächlich ein Sequel geben wird. Zumal Reynolds alles in allem recht vage bleibt. Die Worte des Stars machen aber deutlich: Er geht zumindest davon aus, dass wir Deadpool nicht zum letzten Mal auf der Leinwand gesehen haben.
Wird es irgendwann Deadpool 4 geben?
Die Frage ist dabei allerdings auch: Würde es sich um einen Film handeln, in dem Deadpool im Mittelpunkt steht? Oder kriegen wir den Charakter künftig nur noch in Form von Gastauftritten in anderen Marvel-Filmen zu sehen? Erst vor wenigen Monaten hatte sich Reynolds schon einmal zu dem Thema geäußert. Bei Today erklärte er, dass er neues "Deadpool"-Material geschrieben hätte und ergänzte:
"Ich glaube aber nicht, dass ich ihn jemals wieder in den Mittelpunkt stellen werde. Er ist eine Nebenfigur. Er ist jemand, der innerhalb einer Gruppe großartig ist."
Trotz der aktuellen Aussagen beim Fanatics Fest 2026 darf man also weiterhin gespannt sein, ob und in welcher Form wir Deadpool in Zukunft im Kino sehen werden. Zumal auch Gerüchte kursieren, dass er in "Avengers: Doomsday" auftreten könnte, auch wenn es sich dabei bloß um unbestätigte Spekulationen handelt. So oder so: Wir halten euch auf dem Laufenden – und legen euch in der Zwischenzeit den soeben erschienenen Trailer zum neuen "Avengers"-Film nahe. Zwar kommt Deadpool darin schon mal nicht vor, spannend ist er aber dennoch. Hier könnt ihr euch den ersten Trailer zu "Avengers: Doomsday" anschauen:

Deadpool: Vom Comic auf die Leinwand
In den Marvel-Comics gibt es Deadpool alias Wade Wilson schon seit 35 Jahren. Der unkonventionelle Marvel-Held ist ein entstellter Söldner, der durch einen experimentellen Eingriff übermenschliche Regenerationsfähigkeiten erlangte und psychisch instabil ist. Erschaffen von Zeichner Rob Liefeld und Autor Fabian Nicieza, erblickte die Figur bereits 1991 das Licht der Welt: in Ausgabe 98 der Comic-Reihe "The New Mutants". Danach war Deadpool in der "X-Force"-Reihe zu sehen, die ebenso wie die "New Mutants" im Grunde ein Spin-off der "X-Men"-Comics ist. Mit "The Circle Chase" spendierte man Deadpool im Jahre 1993 seine erste Miniserie, bevor er vier Jahre später der Held seiner eigenen fortlaufenden Solo-Reihe wurde.
An der Kinokasse erwies sich der von Ryan Reynolds gespielte Marvel-Charakter als extrem lukrativer Blockbuster-Held. Bereits der erste Film aus dem Jahr 2016, inszeniert von Tim Miller, konnte sich an der Kinokasse sehen lassen. Weltweit spielte "Deadpool" 782 Millionen US-Dollar ein. Bei "Deadpool 2" gab es zwei Jahre später einen Wechsel auf dem Regiestuhl: Diesmal übernahm David Leitch die Umsetzung. Der finanziellen Durchschlagskraft tat das keinen Abbruch: Das Sequel war ähnlich erfolgreich wie der Vorgänger und erzielte 785 Millionen. Der größte Hit sollte aber erst noch folgen, als Deadpool im dritten Film mit einem der beliebtesten Marvel-Helden überhaupt gepaart wurde: mit dem X-Men-Mitglied Wolverine. Unter der Regie von Shawn Levy eroberte das Duo 2024 die Leinwand im Sturm, so dass "Deadpool & Wolverine" am Ende die gigantische Summe von 1,3 Milliarden US-Dollar für sich verbuchen konnte. Angesichts solcher Einspielergebnisse überrascht es nicht, dass immer wieder mit einem weiteren "Deadpool"-Film geliebäugelt wird.
