Samara Weaving offenbar für The Legend of Zelda gecastet
Sam Neill wird ebenfalls eine Rolle in der Videospieladaption übernehmen
Nachdem sich Samara Weaving zuletzt die Rolle der Emma Frost im "X-Men"-Reboot sichern konnte, scheint sie nun auch Teil des nächsten großen Franchises zu werden. Wie der Branchen-Insider The Beyond Reporter berichtet, wurde die Darstellerin für eine Rolle in "The Legend of Zelda" gecastet.
Offiziell bestätigt ist ihre Verpflichtung bislang jedoch nicht – ebenso wenig wie die Rolle, die Weaving in der Videospieladaption übernehmen soll. Erst kürzlich wurde bekannt, dass Uli Latukefu die Rolle des legendären Widersachers Ganondorf verkörpern wird. Der kürzlich verstorbene Sam Neill wird ebenfalls in dem Blockbuster zu sehen sein. Einige Hinweise deuten darauf hin, dass der Schauspieler den König von Hyrule gespielt haben könnte.
Auch Dichen Lachman wird eine wichtige Figur übernehmen und soll Impa darstellen – ein Mitglied des geheimnisvollen Sheikah-Stammes. In den Hauptrollen werden wir weiterhin Bo Bragason als Prinzessin Zelda und "House of the Dragon"-Star Benjamin Evan als Link zu sehen bekommen.
Seit Beginn der Produktion halten Nintendo und Sony Pictures sämtliche Details zur Handlung konsequent unter Verschluss. Erste Leaks vom Set deuten allerdings darauf hin, dass der Film nicht einfach nur ein einzelnes Zelda-Spiel adaptieren wird. Stattdessen will man offenbar verschiedene Elemente aus mehreren Spielen miteinander kombinieren. Im Kino erscheint "The Legend of Zelda" am 6. Mai 2027.
Nintendo behält die Zügel in der Hand
Dass wir überhaupt einen Live-Action-Film zu "Zelda" bekommen, grenzt für viele Fans an ein kleines Wunder. Nintendo war über Jahrzehnte extrem zurückhaltend, was Adaptionen mit echten Schauspielern anging. Doch dieses Mal überlässt der japanische Konzern nichts dem Zufall: "Zelda"-Schöpfer Shigeru Miyamoto fungiert selbst als Produzent, Seite an Seite mit Hollywood-Veteran Avi Arad.
Sony Pictures kümmert sich zwar hauptverantwortlich um die Umsetzung, doch Nintendo finanziert laut eigenen Angaben mehr als die Hälfte des Filmbudgets. Das ist ein klares Signal: Der Spielehersteller behält die maximale kreative Kontrolle, damit das Erbe der Reihe auf keinen Fall verwässert wird.
Regie & Drehbuch für den Zelda Film
Regisseur Wes Ball bringt einiges an Erfahrung mit. Bekannt wurde er durch die "Maze Runner"-Filme. Zuletzt drehte er "Planet der Affen: New Kingdom" – modernes CGI, epische Action und emotionale Charaktere kann er also schon mal. Beste Voraussetzungen für eine Verfilmung von "The Legend of Zelda"! Interessanter wird es beim Autoren des Drehbuchs: Derek Connolly kennt man von den ersten beiden "Jurassic World"-Filmen, dem großartigen "Meisterdetektiv Pikachu" – aber auch dem Mega-Flop "Monster Trucks".
Die Musik von Koji Kondo
Wenn wir an Zelda denken, denken wir vor allem an eins: den fantastischen Soundtrack von Koji Kondo. Es gibt zwar auch hier keine offiziellen Angaben, aber laut den neuesten Berichten steuert wohl der Komponist John Paesano die Musik für die Verfilmung bei – natürlich mit Beratung von Kondo. Paesano machte auch die Musik für die bisherigen Filme von Regisseur Wes Ball. Wir freuen uns schon jetzt auf die neuen Fassungen der legendärsten musikalischen Themen der Reihe.
Zelda in Neuseeland
Was für "Der Herr der Ringe" gut genug war, kann für "Zelda" nicht verkehrt sein: Der Film wurde in Neuseeland gedreht. Neben den unvermeidbaren CGI-Effekten setzen die Macher wie damals auch auf riesige Sets und praktische Effekte. Vom idyllischen Kokiri-Wald über das majestätische Schloss Hyrule bis hin zu den düsteren Tiefen eines Schattentempels – der Film soll die Welt von Hyrule so detailgetreu darstellen, dass Fans sich sofort heimisch fühlen.
Die Monster von Hyrule
Aber was wäre ein echtes "Zelda"-Abenteuer ohne ordentliche Widersacher? Bisher lag der Fokus bei den Leaks und Diskussionen stark auf Link und Zelda. Doch wir rätseln bereits, wie die legendären Monster auf der großen Leinwand aussehen werden. Von alltäglichen Plagegeistern wie den Bokblins bis hin zu furchteinflößenden Brocken wie den Leunen – das Bestiarium der Spiele gibt einiges her. Da die Macher stark auf echte Kulissen setzen, hoffen wir, dass auch viele der Kreaturen nicht nur am Computer entstehen, sondern durch aufwendige Masken und Animatronics zum Leben erweckt werden. Das würde die Bedrohung in Hyrule gleich viel greifbarer machen.
