Neue Scooby-Doo Serie auf Netflix: McKenna Grace als Daphne gecastet
Erste Handlungsdetails zur Neuverfilmung sind bereit bekannt!
Netflix plant eine Live-Action-Serie von "Scooby-Doo" – und die erste Hauptdarstellerin wurde nun enthüllt! Laut dem Branchenportal Variety konnte McKenna Grace für die Realverfilmung gewonnen werden.
Sie wird dabei demnach die Rolle von Daphne Blake übernehmen. Bereits im "Scooby"-Film von 2020 sprach sie im Originalton die junge Version von Daphne. Bekannt ist McKenna Grace unter anderem durch die neuen "Ghostbusters"-Filme. Zuletzt war sie auch Teil des Casts von "Five Nights at Freddy's 2" und der Romanze "All das Ungesagte zwischen uns - Regretting You". Ende des Jahres wird sie außerdem eine zentrale Rolle im "Tribute von Panem"-Prequel "Sunrise on the Reaping" übernehmen.
Worum geht es in der neuen Scooby-Doo Serie?
Die neue "Scooby Doo"-Serie soll die Origin Story von Mystery Inc. neu erzählen. Die Serie dreht sich damit um den ersten Fall von Shaggy, Daphne und Co. Die Freunde treffen sich in einem Sommercamp und werden in einen mysteriösen und möglicherweise übernatürlichen Mordfall verwickelt.
Hinter der Serie stehen die Showrunner Scott Rosenberg und Josh Appelbaum. Das Duo hat zuletzt den Amazon-Agententhriller "Citadel" umgesetzt. Beteiligt ist auch der erfahrene Produzent Greg Berlanti, der maßgeblich für die DC-Serien des "Arrowverse" verantwortlich war.
Wann nun die neue "Scooby-Doo"-Serie auf Netflix erscheint, ist noch nicht bekannt. Bestätigt ist bereits, dass die erste Staffel aus acht Episoden bestehen wird. Über die KinoCheck-App informieren wir euch natürlich über weitere News und Casting-Nachrichten zur Neuverfilmung.
McKenna Grace wird übrigens demnächst auch in einer Nebenrolle in "Scream 7" zu sehen sein. Hier könnt ihr euch nochmal den Trailer zum neuen Teil der Horrorreihe anschauen. Der Kinostart ist am 26. Februar 2026.

Die Erfolgsgeschichte von Scooby-Doo
Mit der neuen "Scooby-Doo" Live-Action-Serie erlebt eine der langlebigsten Zeichentrickmarken der Popkultur einmal mehr ein Comeback. Seit Jahrzehnten begeistert die Mischung aus Spuk, Humor und Detektivarbeit Generationen von Zuschauern – und scheint nicht viel von ihrer Anziehungskraft verloren zu haben.
Ein Kultphänomen seit 1969
Seinen Ursprung hat "Scooby-Doo" im Jahr 1969 mit der Serie "Scooby-Doo, wo bist du?". Im Mittelpunkt stehen der ängstliche, aber liebenswerte Hund Scooby-Doo und sein bester Freund Shaggy sowie ihre Freunde Fred, Daphne und Velma. Gemeinsam reisen sie im "Mystery Machine"-Van durch das Land und lösen vermeintlich übernatürliche Fälle.
Das Erfolgsrezept war dabei von Anfang an klar: Gruselige Erscheinungen entpuppen sich am Ende gerne als irdische Schurken mit handfesten Motiven. Diese Mischung aus leichtem Horror, Slapstick und klassischem Whodunit-Krimi traf den Nerv der Zeit – und entwickelte sich rasch zum Dauerbrenner.
Zahlreiche Serien und Filme
Über die Jahrzehnte hinweg entstanden zahlreiche weitere Animationsserien, Filme und Reboots. Immer wieder wurde das Grundkonzept modernisiert, Figuren wurden neu interpretiert oder stilistisch angepasst. "Scooby-Doo" ist damit längst mehr als eine Kinderserie – es ist ein popkulturelles Erbe, das in Memes, Parodien und Gastauftritten in anderen Formaten weiterlebt.
Der Live-Action-Versuch von 2002
Bereits 2002 wagte man den Schritt ins Realfilmformat: Unter dem klassischen Titel "Scooby-Doo" kam die Verfilmung in die Kinos. Der Cast bestand unter anderem aus Sarah Michelle Gellar als Daphne, Freddie Prinze Jr. als Fred., Matthew Lillard als Shaggy und Linda Cardellini als Velma. Der Film setzte stark auf überdrehten Humor und digitale Effekte, insbesondere bei der Darstellung von Scooby-Doo.
An den Kinokassen war die Produktion durchaus erfolgreich und zog 2004 eine Fortsetzung nach sich. Allgemein wurden die beiden Filme von Fans und Kritikern jedoch eher gemischt aufgenommen: Während einige Fans den selbstironischen Ton schätzten, bemängelten andere die Abweichungen vom Geist der Vorlage und den teilweise albernen Stil. Dennoch bleibt der Film für viele ein nostalgisches Stück früher 2000er-Popkultur.
Neue Serie, neue Chancen
Man darf nun gespannt sein, welchen Ansatz die Live-Action-Serie von Netflix wählen wird. Serienformate bieten mehr Raum für Figurenentwicklung und einen langfristigen Spannungsbogen – möglicherweise mit einem etwas düstereren, moderneren Ton. Gerade in Zeiten, in denen Mystery- und Coming-of-Age-Stoffe beim Streaming-Publikum hoch im Kurs stehen, könnte "Scooby-Doo" diese Richtung einschlagen.
Ob als klassische Zeichentrickserie oder als Realverfilmung: Das Grundprinzip bleibt zeitlos. Eine Gruppe junger Menschen (inklusive Scooby-Doo) stellt sich ihren Ängsten, deckt Täuschungen auf und beweist, dass hinter dem vermeintlich Übernatürlichen oft sehr menschliche Motive stecken. Genau diese Mischung aus Spannung, Humor und Teamgeist hat "Scooby-Doo" zu einem generationsübergreifenden Phänomen gemacht – und sorgt nun dafür, dass das nächste Kapitel bereits in den Startlöchern steht.