Avengers: Doomsday soll für einen der Helden besonders "brutal" werden

Bei der Fan Expo Boston äußerte sich Chris Evans alias Captain America zum neuen Marvel-Film

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"Avengers: Doomsday" wird mit großer Spannung erwartet. Unter anderem können sich Fans auf die Rückkehr von Chris Evans freuen, der im neuen Marvel-Blockbuster der Regisseure Anthony und Joe Russo erneut in der Rolle von Steve Rogers alias Captain America zu sehen sein wird. Wie genau das Comeback des beliebten Helden ausfallen wird, muss man abwarten. Doch schon jetzt gab Evans wenigstens einen kleinen Vorgeschmack darauf, was auf seine Figur zukommt – und offenbar wird es Steve Rogers alles andere als einfach haben. Bei der Fan Expo Boston verriet der Darsteller, dass es für den Helden "brutal" wird, wie das Branchenblatt The Hollywood Reporter berichtet.

Während eines Q&As ging Evans etwas näher auf die Herangehensweise der "Doomsday"-Regisseure ein. Dabei erklärte er:

"Die Russos lieben es, Steve Rogers zu verprügeln. Am liebsten vermöbeln sie ihn nach Strich und Faden. Das macht für die beiden einen Helden aus: jemand, der so oft Schläge einsteckt, aber trotzdem wieder aufsteht. Deshalb suchen sie immer wieder nach neuen Wegen, ihm ordentlich in den Arsch zu treten. Und dieses Mal war es besonders brutal."

"Ihr werdet es noch sehen"

Was genau es mit der Brutalität auf sich hat, enthüllte er nicht. Schon jetzt wird aber auf IGN spekuliert, ob es der Bösewicht Doctor Doom (gespielt von Robert Downey Jr.) auf Steve Rogers' Sohn abgesehen haben könnte – was für den Helden natürlich emotional besonders brutal werden könnte. Die Website zitiert Evans darüber hinaus mit einer weiteren Aussage, die er bei der Fan Expo Boston von sich gab und ebenfalls neugierig macht. Was Steve Rogers angeht, werde man im neuen "Avengers"-Abenteuer "einen wirklich, wirklich guten Einblick in sein Wesen und seine Werte" erhalten. Dem fügte er hinzu:

"Ich würde sagen … das ist wohl etwas, das ihr noch nicht gesehen habt. Aber ihr werdet es noch sehen."

Klingt spannend, aber auch sehr vage. Fest steht: In ein paar Monaten wissen wir mehr. Im Kino startet "Avengers: Doomsday" am 16. Dezember 2026.

Beeindruckendes Star-Ensemble

Neben Chris Evans und Robert Downey Jr. hat "Avengers: Doomsday" eine beträchtliche Anzahl weiterer hochkarätiger Stars zu bieten. Zum Ensemble des Marvel-Blockbusters gehören Chris Hemsworth, Pedro Pascal, Vanessa Kirby, Anthony Mackie, Sebastian Stan, Letitia Wright, Paul Rudd, Ebon Moss-Bachrach, Simu Liu, Florence Pugh, Kelsey Grammer, Joseph Quinn, David Harbour, Patrick Stewart, Ian McKellen, Alan Cumming, Rebecca Romijn, James Marsden und Channing Tatum. Das Drehbuch stammt von Michael Waldron und Stephen McFeely.

Mit Anthony und Joe Russo kehren die Regisseur der vorherigen "Avengers"-Filme zurück. Angesichts ihrer Erfolge dürfte man bei Marvel Studios froh über ihre Rückkehr sein. Schließlich haben sie mit ihren beiden vorangegangenen "Avengers"-Filmen riesige Kino-Hits abgeliefert. "Infinity War" spielte 2018 die Summe von 2 Milliarden US-Dollar an den weltweiten Kinokassen ein. "Endgame" konnte das ein Jahr darauf sogar noch toppen: mit 2,7 Milliarden US-Dollar. Damit ist "Avengers: Endgame" der derzeit zweiterfolgreiche Film aller Zeiten – lediglich James Camerons "Avatar" konnte noch mehr Geld in die Kassen spülen.

Großer Druck

Dementsprechend groß ist aber auch der finanzielle Druck auf "Avengers: Doomsday". Zumal die Superheldenfilme des erfolgsverwöhnten Marvel Cinematic Universe in den letzten Jahren nicht mehr ganz so erfolgreich performten wie zuvor. Eine große Ausnahme: Spider-Man. Mit dem kürzlich gestarteten Leinwandabenteuer "Brand New Day" bewies der Superheld einmal mehr, dass er sich beim Publikum nach wie vor größter Beliebtheit erfreut. An den nordamerikanischen Kinokassen erzielte "Brand New Day" nach dem ersten Wochenende 360 Millionen US-Dollar. Damit überholte der Film das bisherige Rekorddebüt von "Avengers: Endgame" (357 Millionen) und legte an den heimischen Kassen den erfolgreichsten Start aller Zeiten hin. Die Russos nahmen es sportlich und gratulierten dem Team von "Brand New Day" mit einem originellen Spider-Man-Bild auf Social Media:

Zumal sich der Erfolg des neuen "Spider-Man"-Films auch positiv auf das Abschneiden von "Avengers: Doomsday" auswirken könnte. "Brand New Day" könnte das zuletzt etwas abgeflaute Interesse am Marvel Cinematic Universe wieder entfachen. Zumindest wurde es erst vor kurzem von Disney-CEO Josh D'Amaro als gutes Zeichen gewertet, wie das US-Branchenportal Deadline berichtet. Man wird sehen, ob die Avengers an die vergangenen Erfolge anknüpfen können – dann hätte es sich wenigstens auch für Chris Evans gelohnt, sich "ordentlich in den Arsch zu treten" zu lassen.

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