Gladys: Zach Cregger zieht sich aus dem Spin-off zurück!

Im Kino startet der Film am 7. September 2028

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Zach Cregger wird bei "Gladys" künftig deutlich weniger Verantwortung übernehmen als ursprünglich geplant. In einem Interview mit dem Branchenmagazin Deadline bestätigte der "Weapons"-Regisseur, dass er nicht weiter als Drehbuchautor an dem Spin-off beteiligt sein wird. Ursprünglich sollte der Filmemacher nicht nur die Geschichte gemeinsam mit Autor Zach Shields entwickeln, sondern auch selbst auf dem Regiestuhl Platz nehmen. Jetzt bleibt er dem Projekt lediglich als Produzent erhalten.

Dass Warner Bros. die Geschichte von "Weapons" weiter ausbauen will, dürfte nicht sonderlich überraschen. Der Horrorfilm entwickelte sich nach seinem Kinostart zu einem internationalen Überraschungshit und spielte weltweit mehr als 270 Millionen US-Dollar ein. Laut Cregger entstand während der Produktion so viel Material rund um Tante Gladys, dass es schlicht nicht in den Hauptfilm gepasst hätte. Statt diese Ideen ungenutzt zu lassen, entschied man sich dafür, daraus einen eigenen Film zu entwickeln.

Im Zentrum der Handlung steht erneut die von Oscar-Preisträgerin Amy Madigan verkörperte Tante Gladys, deren Hintergrundgeschichte beleuchtet werden soll. Im Kino startet "Gladys" am 7. September 2028. Bis dahin bleibt allerdings noch offen, wer die Regie übernehmen wird und welche Schauspieler neben Madigan zum Cast gehören.

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Weapons: Wie der Horrorfilm zum großen Kino-Hype wurde

Schon lange vor seinem Kinostart war "Weapons" einer der meistdiskutierten Horrorfilme des Jahres 2025. Das lag nicht nur an der ungewöhnlichen Geschichte, sondern vor allem an einem Namen: Zach Cregger. Nach seinem Überraschungserfolg "Barbarian" war die Erwartung an seinen nächsten Film enorm. Mit "Weapons" gelang ihm schließlich etwas, das im modernen Horrorkino immer seltener geworden ist: ein origineller Stoff entwickelte sich zu einem echten Kinoereignis.

Der Barbarian-Effekt

Cregger hatte sich mit "Barbarian" 2022 innerhalb kürzester Zeit einen Namen gemacht. Der Horrorfilm begann als scheinbar klassische Geschichte über eine Airbnb-Unterkunft und entwickelte sich anschließend in völlig unerwartete Richtungen. Gerade diese Bereitschaft, das Publikum zu überraschen, wurde zu einem Markenzeichen des Regisseurs.

Entsprechend groß war die Neugier auf "Weapons". Schon vor dem Kinostart wurde der Film als nächster großer Wurf des Filmemachers gehandelt. Dazu kam eine ungewöhnliche Ausgangssituation: 17 Kinder verschwinden in derselben Nacht aus ihren Häusern und laufen um exakt 2:17 Uhr in dieselbe Richtung. Nur ein Kind bleibt zurück. Die Frage nach dem "Warum" wurde damit zum zentralen Rätsel des Films.

Ein Trailer, der mehr Fragen als Antworten liefert

Ein entscheidender Bestandteil des Hypes war die Vermarktung. Statt die Handlung möglichst ausführlich zu erklären, setzte "Weapons" auf Atmosphäre, verstörende Bilder und zahlreiche offene Fragen. Das Konzept funktionierte besonders gut in sozialen Netzwerken, wo Fans über einzelne Szenen, mögliche Erklärungen und die Identität der Verantwortlichen diskutierten. Damit wurde der Film selbst zum Rätsel. Zuschauer wollten nicht nur wissen, ob "Weapons" tatsächlich gut ist – sie wollten unbedingt herausfinden, was hinter dem mysteriösen Verschwinden der Kinder steckt. Auch die Tatsache, dass die Geschichte aus unterschiedlichen Perspektiven erzählt wird, verstärkte diesen Effekt.

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Die Kritiker heizten den Hype weiter an

Schon vor dem offiziellen Kinostart sorgten die ersten Kritiken für zusätzliche Aufmerksamkeit. "Weapons" wurde von zahlreichen Kritikern als Beleg dafür gefeiert, dass Cregger zu den interessantesten neuen Stimmen des Horrorfilms gehört. Auf Rotten Tomatoes steht der Film bei 93 Prozent positiven Kritiken, während Metacritic einen Metascore von 81 ausweist. Besonders gelobt wurden Creggers Inszenierung, die ungewöhnliche Erzählstruktur und die Fähigkeit, Spannung lange aufrechtzuerhalten. Gleichzeitig sorgte der Film auch für Diskussionen, weil er bewusst nicht jede Frage auf konventionelle Weise beantwortet.

Aus Hype wird ein Kinoerfolg

Das Interesse schlug sich schließlich auch an den Kinokassen nieder. "Weapons" startete in den USA mit rund 43,5 Millionen Dollar und konnte weltweit mehr als 270 Millionen Dollar einspielen. Für einen originären Horrorfilm ohne bestehende Franchise-Marke ist das ein bemerkenswertes Ergebnis. Damit wurde aus dem Geheimtipp endgültig ein Mainstream-Erfolg. "Weapons" bewies, dass das Publikum durchaus bereit ist, für eine völlig neue Geschichte ins Kino zu gehen – wenn der Film genügend Neugier erzeugt.

Warum "Weapons" im Gedächtnis bleibt

Der Hype um "Weapons" entstand letztlich aus mehreren Faktoren: einem Regisseur mit wachsendem Kultstatus, einem ungewöhnlichen Mystery-Konzept, einem starken Cast und einer Vermarktung, die bewusst nicht zu viel verriet. Entscheidend war aber vor allem das Gefühl, dass man den Film möglichst schnell selbst sehen musste, bevor das Internet die großen Überraschungen spoilert.

Genau dieses Zusammenspiel machte "Weapons" zu mehr als einem weiteren Horrorfilm. Aus einem mysteriösen Projekt wurde ein Gesprächsthema – und aus dem Gesprächsthema schließlich einer der bemerkenswertesten Horror-Kinoerfolge des Jahres.