The Italian Job: Paul Feig als Regisseur des Sequels im Gespräch
Eine erste Adaption der Geschichte erschien 1969
Ein neuer Coup steht bevor! Wie The Hollywood Reporter berichtet, befindet sich "The Housemaid"-Regisseur Paul Feig im Gespräch, um ein Sequel zu "The Italian Job" in Szene zu setzen. Allerdings befindet sich das Projekt noch in einer frühen Entwicklungsphase.
In der Verfilmung von 2003 spielten Mark Wahlberg, Charlize Theron, Jason Statham und Edward Norton die Hauptrollen. Im Mittelpunkt der Handlung steht Charlie Croker, ein erfahrener Dieb, der sich auf einen Rachefeldzug begibt. Gemeinsam mit seinem Team nimmt er einen gewagten Raubzug in Angriff, bei dem ein gewaltiger Goldschatz im Fokus steht. Besonders die spektakulären Verfolgungsjagden mit den ikonischen Mini Cooper sorgten damals für Begeisterung. Obwohl der Film an den Kinokassen durchaus überzeugen konnte, kam eine Fortsetzung nie zustande – bis jetzt!
Eine erste Adaption der Geschichte erschien bereits 1969 unter der Regie von Peter Collinson. Damals schlüpfte Michael Caine in die Rolle des Charlie Croker. Wann uns das Sequel im Kino präsentiert wird, ist noch offen. Ohnehin gibt es noch eine Reihe von Personalfragen zu klären.
Diese Filme sind perfekt für Fans von The Italian Job
Wer "The Italian Job" mag, bekommt normalerweise nie genug von clever geplanten Raubzügen, ausgeklügelten Fluchtplänen und einem Team, bei dem jeder seine ganz eigenen Fähigkeiten mitbringt. Das Franchise rund um die beiden Filme von 1969 und 2003 gehört zu den bekanntesten Vertretern des Heist-Kinos. Doch es gibt zahlreiche weitere Filme, die eine ähnliche Mischung aus Action, Humor und spektakulären Coups bieten.
Ocean's Eleven
Einer der naheliegendsten Tipps ist "Ocean's Eleven". Steven Soderberghs Heist-Film setzt ebenfalls auf ein großes Team mit unterschiedlichen Spezialisten, die gemeinsam einen scheinbar unmöglichen Raub planen. George Clooney, Brad Pitt, Matt Damon und Co. sorgen dabei für jede Menge Charme, während der eigentliche Coup immer komplizierter wird. Wer an "The Italian Job" vor allem das Zusammenspiel des Teams mochte, sollte hier definitiv zugreifen.
The Fast and the Furious: Tokyo Drift
Wer bei "The Italian Job" hauptsächlich wegen der Mini Coopers und der spektakulären Fahrmanöver eingeschaltet hat, findet in "Tokyo Drift" eine passende Alternative. Der dritte Teil der "Fast & Furious"-Reihe rückt illegale Straßenrennen und spektakuläre Drifts in den Mittelpunkt. Die Geschichte spielt zwar in einer völlig anderen Welt, doch die Bedeutung der Autos und die aufwendigen Fahrsequenzen erinnern durchaus an die Verfolgungsjagden aus "The Italian Job".

Baby Driver
Edgar Wright verbindet in "Baby Driver" einen klassischen Gangsterfilm mit einem außergewöhnlichen Soundtrack und einigen der besten Verfolgungsjagden des modernen Actionkinos. Ansel Elgort spielt einen jungen Fluchtfahrer, der für verschiedene Gangster arbeitet. Vor allem die präzise choreografierten Autofahrten machen den Film zu einem besonderen Erlebnis. Wer bei "The Italian Job" die Kombination aus Heist und Autos liebt, dürfte auch hier auf seine Kosten kommen.

Logan Lucky
Etwas humorvoller geht es in "Logan Lucky" zu. Steven Soderbergh erzählt von zwei Brüdern, die während eines NASCAR-Rennens einen ungewöhnlichen Raubzug planen. Das Konzept erinnert an die klassische Heist-Formel, nimmt sich selbst aber deutlich weniger ernst. Mit Channing Tatum, Adam Driver und Daniel Craig ist außerdem ein starkes Ensemble dabei.

Heat
Deutlich ernster wird es in Michael Manns "Heat". Al Pacino und Robert De Niro liefern sich als Polizist und professioneller Gangster ein Katz-und-Maus-Spiel. Der Film ist zwar weniger leichtfüßig als "The Italian Job", zeigt dafür aber besonders eindrucksvoll, wie akribisch professionelle Verbrecher ihre Coups vorbereiten. Vor allem die legendäre Schießerei nach einem Banküberfall ist Actionkino vom Feinsten.
Ronin
Auch "Ronin" dürfte für Fans von "The Italian Job" interessant sein. Robert De Niro und Jean Reno gehören zu einem Team von Söldnern, die einen mysteriösen Koffer beschaffen sollen. Was folgt, sind Verrat, wechselnde Allianzen und einige spektakuläre Verfolgungsjagden durch europäische Städte. Besonders die aufwendig inszenierten Fahrsequenzen machen "Ronin" zu einem Geheimtipp für alle, die bei "The Italian Job" lieber die Autos als die eigentliche Beute im Blick haben.
Wer also auf raffinierte Raubzüge, charismatische Teams und rasante Fluchten steht, hat nach "The Italian Job" noch jede Menge Auswahl. Von der humorvollen "Ocean's"-Reihe bis zum deutlich härteren "Heat" reicht das Spektrum – und langweilig wird es dabei nur selten.
