James Bond 26: Amy Pascal nennt Zeitraum für die Besetzung des neuen 007

Die kreative Kontrolle liegt vollständig bei Amazon MGM Studios

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Wer wird der Nachfolger von Daniel Craig? Diese Frage dürfte vielen Fans seit Craigs Abschied als James Bond in "Keine Zeit zu Sterben" stark unter den Fingern brennen. Nun äußert sich Produzentin Amy Pascal in einem Interview mit Deadline und nennt einen Zeitraum für die Besetzung des neuen 007.

Laut Pascal könnte uns der neue Bond Ende des Jahres präsentiert werden. Ein Hinweis darauf, dass der Castingprozess offenbar schon in vollem Gange ist. Eine bloße Kopie von Craig dürfen wir allerdings nicht erwarten. Die Produzenten setzen ganz bewusst eine völlig neue Interpretation der Figur. Bereits vor einigen Wochen wurde berichtet, dass im August die ersten Vorsprechen stattfinden sollen. Zu den Namen, die derzeit heiß gehandelt werden, gehören unter anderem Callum Turner, "Euphoria"-Star Jacob Elordi und "Babygirl"-Darsteller Harris Dickinson. Aber auch bislang weitgehend unbekannte Schauspieler sollen ernsthafte Chancen besitzen.

Der kommende Film, der bislang meist als "James Bond 26" bezeichnet wird, markiert einen bedeutenden Einschnitt in der Geschichte des Franchise. Zum ersten Mal entsteht ein Bond-Abenteuer ohne die bisherige kreative Führung der Familie Broccoli. Die kreative Kontrolle wurde vollständig von Amazon MGM Studios übernommen. Ein Startdatum steht noch aus. Sollte der neue Bond aber Ende des Jahres feststehen, könnten die Dreharbeiten möglicherweise im nächsten Jahr beginnen. Wir halten euch auf dem Laufenden!

Wer ist der Regisseur beim neuen Bond-Film?

Die vermutlich beste Nachricht für viele Fans dürfte die Wahl des Regisseurs sein. Mit Denis Villeneuve gelang den Verantwortlichen ein echter Coup. Der Kanadier gehört zu den beliebtesten Regisseuren der Gegenwart und schafft es mit seinen Filmen regelmäßig sowohl Zuschauer als auch Kritiker zu überzeugen.

Villeneuve legte den Grundstein für seine Hollywood-Karriere mit den gefeierten Thrillern "Prisoners" und "Sicario". Danach startete er im Sci-Fi-Genre mit "Arrival" und "Blade Runner 2049" durch. Zuletzt beeindruckte der Regisseur seine Zuschauer mit den "Dune"-Filmen. Laut eigener Aussagen ist Villeneuve mit den Bond-Filmen aufgewachsen und ein leidenschaftlicher Fan.

"Für mich ist [Bond] heiliges Terrain. Ich habe vor, die Tradition zu ehren und den Weg für viele neue Missionen zu ebnen."

Beim Thema Kamera haben wir übrigens eine große Hoffnung: Denis Villeneuve hat schon oft mit Kamera-Legende Roger Deakins zusammengearbeitet. Dieser ist ohne Frage ein Meister seines Fachs und hat mit "Skyfall" bereits einen "Bond"-Film inszeniert – einer der visuell beeindruckendsten Einträge überhaupt. Eine Verpflichtung für den neuen Bond wäre für uns also die perfekte Wahl.

Unsere Meinung

Die kreative Übernahme von Amazon wird in der Fan-Szene kontrovers diskutiert. Der bisherige Fokus auf die Filmreihe ist in der heutigen Zeit von Reboots und Spin-offs immerhin außergewöhnlich – gerade für einen so großen Namen wie "James Bond". Kaum ein Franchise steht so sehr für Tradition – radikale Änderungen würden massive Kritik nach sich ziehen. Da ist die Sorge natürlich groß, dass der neue Besitzer einiges zerstören könnte.

Aber wir wollen den Teufel nicht vorschnell an die Wand malen: Vor allem die Wahl von Regisseur und Autor stimmen uns zuversichtlich. Gerade Villeneuve hat bereits mehrfach sein Talent in verschiedenen Genres bewiesen. Einziger Knackpunkt: Für manche Zuschauer sind seine Filme zu lang und zu sperrig – das wäre wohl ein Todesurteil für einen "James Bond" Film. Die große Frage ist also: Kann sich Denis Villeneuve genug anpassen, um den Fans das zu liefern, was sie erwarten?

Grundsätzlich stehen wir auch einem frischen Gesicht als Bond aufgeschlossen gegenüber. Denkt nur zurück an Daniel Craig: Auch er war vor seinem ersten "Bond"-Einsatz den wenigsten bekannt – und feierte mit "Casino Royale" einen famosen Einstand! Ein neuer Schauspieler hat es in unseren Augen auch leichter, als neuer 007-Agent akzeptiert zu werden. Er bringt weniger Altlasten mit und ist in den Köpfen der Zuschauer nicht so sehr mit anderen Rollen verbunden. Im Fall von Daniel Craig war James Bond zudem ein richtiger Karriere-Kickstarter.

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