Point Break: Action-Klassiker mit Keanu Reeves wird zur Serie
Es gibt bereits erste Infos zur Story des Sequels von Gefährliche Brandung
Nun steht es fest: "Gefährliche Brandung" (Originaltitel: "Point Break") wird zur Serie. Der Original-Film von 1991 mit Keanu Reeves und Patrick Swayze ist ein moderner Klassiker des Action-Genres. Bereits im Dezember 2025 wurde berichtet, dass der einstige Kino-Kracher von Regisseurin Kathryn Bigelow ein Comeback in Serien-Form feiern soll. Jetzt wurde von AMC offiziell ein Serien-Sequel in Auftrag gegeben, wie das Branchenblatt Variety berichtet.
Im Film aus den 90ern spielte Keanu Reeves den FBI-Agenten Johnny Utah. Der wird auf eine Bande von Kriminellen angesetzt, die bei ihren Raubzügen ihre Gesichter unter Masken ehemaliger US-Präsidenten verbergen. Die Spur führt in die Surferszene. Dort soll Utah undercover ermitteln, um sich das Vertrauen des Surfers Bodhi (Patrick Swayze) zu erschleichen. Die neue "Point Break"-Serie knüpft an die Story des damaligen Films an. Ob es auch ein Wiedersehen mit Reeves gibt, wurde nicht preisgegeben. Auch keine anderen Darsteller wurden genannt. Erste Infos zum Inhalt wurden aber bereits bekannt gegeben. Laut Variety wird der Plot folgendermaßen beschrieben:
"Mehr als drei Jahrzehnte nach den Ereignissen des 'Point Break'-Originalfilms hat sich eine neue Raubbande gebildet, die sich von den Ex-Präsidenten inspirieren lässt, und das FBI muss sich auf einen mysteriösen ehemaligen Profi-Surfer mit bewegter Vergangenheit verlassen, um die Bande zu infiltrieren."
Hohe Erwartungen an Point Break
Mit AMC hat sich ein Sender den Stoff geschnappt, der sich vor allem mit seinen hochkarätigen, von Kritikern gefeierten Serien "Breaking Bad" und "Mad Men" einen Namen machte. Mit "The Walking Dead" hat AMC zudem ein Horror-Franchise zu bieten, das für den Sender zum Hit wurde. Als Showrunner und ausführende Produzenten der "Point Break"-Serie zeichnen Dave Kalstein und Christopher C. Rogers verantwortlich. Die beiden sind offenbar große Fans des Originals, wie sie in einem gemeinsamen Statement zum Ausdruck bringen:
"Es war diese wilde filmische Predigt über Freundschaft, Gesetzlose und Spiritualität, die unsere Seelen tief berührte. Als wir älter wurden, wurde uns klar, dass es Millionen von Menschen genauso ging. 'Point Break' ist mehr als nur ein Film – es ist eine bestimmte Art, auf die Welt zu schauen."
Die Erwartungen an die Serie dürften auch bei vielen Zuschauern entsprechend hoch sein. Bis wir sehen können, was die Fortsetzung des einstigen Action-Films zu bieten hat, dauert es aber noch eine Weile. Der Beginn der Produktion ist für Anfang 2027 geplant. Die erste Staffel von "Point Break" soll aus acht Folgen bestehen. Ob es danach mit weiteren Seasons weitergeht, bleibt abzuwarten.
Die neue Serie ist nicht die erste Neuauflage von "Point Break". 2015 gab es bereits ein gleichnamiges Remake von Regisseur Ericson Core. Das Darstellerensemble bestand aus Édgar Ramírez, Luke Bracey, Teresa Palmer, Delroy Lindo und Ray Winstone. Der Film kam bei der Kritik allerdings nicht besonders gut an und ging alles in allem ziemlich unter. Das Original von 1991 erfreut sich dagegen bis heute großer Beliebtheit. Neben der packenden Inszenierung von Kathryn Bigelow lebt der Film vom Zusammenspiel zwischen Keanu Reeves und dem 2009 verstorbenen "Dirty Dancing"-Star Patrick Swayze, der hier eine der charismatischsten Performances seiner Karriere ablieferte.
Keanu Reeves kennt sich mit Action aus
Für Reeves markierte "Point Break" den Beginn einer Reihe weiterer hochkarätiger Action-Filme, mit denen er sich im Laufe der Jahre einen Namen in dem Genre machte. Bereits 1994 folgte mit "Speed" der nächste Action-Hit, der bis heute bei Genre-Fans hoch im Kurs steht. Im temporeichen Thriller von Regisseur Jan de Bont spielte Reeves den Polizisten Jack Traven, der die Passagiere eines Busses retten muss. Das Fahrzeug wurde von einem irren Killer (gespielt von Dennis Hopper) so präpariert, dass es nicht langsamer als 80 km/h fahren darf. Andernfalls explodiert eine im Bus platzierte Bombe.
Den vorläufigen Gipfel seiner Karriere als Action-Star erreichte er 1999 mit seiner Rolle in "Matrix". Das Werk entwirft ein dystopisches Zukunftsszenario, in dem die Menschheit von intelligenten Maschinen versklavt wurde. Ohne sich dessen bewusst zu sein, leben die Menschen in einer vermeintlichen Realität, die unserer Gegenwart ähnelt, aber in Wirklichkeit bloß eine Simulation der Maschinen ist. Als Neo spielt Reeves einen Hacker, der Teil einer Widerstandsgruppe wird. Mit seiner düsteren Cyberpunk-Ästhetik und den innovativen Bullet-Time-Effekten wurde "Matrix" zum stilbildenden Klassiker, der Reeves' Karriere einen weiteren Schub gab.
Es blieb allerdings nicht seine letzte ikonische Action-Rolle. 2014 folgte mit "John Wick" der nächste Meilenstein. Reeves verkörpert einen Ex-Killer, der seinen Ruhestand unterbricht, um die Mörder seines geliebten Hundes zu bestrafen – und bereichert damit seine Filmographie um ein weiteres Action-Highlight. So cool und zugleich knallhart wie von Regisseur Chad Stahelski wurde der Hollywoodstar noch nie in Szene gesetzt.
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