1977 hat Judy Heumann (Ruth Madeley), eine junge Frau mit Behinderung, genug. Weil die Bundesbeamten ihre Anrufe nicht entgegennehmen, startet sie zusammen mit einem kämpferischen Bündnis von Außenseiter:innen ein Sit-in vor der Behörde. Was als spontane Aktion beginnt, entwickelt sich zur längsten Besetzung eines Bundesgebäudes in der Geschichte der USA: Hunderte Menschen besetzen Regierungsbüros und weigern sich zu gehen, bis der ihnen im Weg stehende Bürokrat (Mark Ruffalo) endlich handelt. Sie tragen die Rebellion in all ihren Facetten in die ehrwürdigen Hallen der Macht. Zugleich ringen die unverhofften Anführer:innen einer Bewegung um einen Weg nach vorn – einen Weg, den ihnen noch niemand geebnet hat. Unter der Regie der Oscar-Preisträgerin Siân Heder („CODA“) erzählt der auf wahren Begebenheiten beruhende Film „Being Heumann“ die revolutionäre, unerschrocken-witzige und zutiefst menschliche Geschichte von Menschen, denen wohl niemand zugetraut hätte, dass sie das Unmögliche schaffen und damit das Leben von Millionen verändern.

