KPop Demon Hunters 2: Neuer Film offiziell bestätigt
Wann die Fortsetzung auf Netflix kommt, ist aber fraglich
"KPop Demon Hunters 2" ist beschlossene Sache. Wie schon beim ersten Teil übernehmen auch bei der Fortsetzung des extrem erfolgreichen Netflix-Films Maggie Kang und Chris Appelhans die Regie. Das Animationsabenteuer ist das erste Projekt einer exklusiven, mehrjährigen Partnerschaft zwischen dem kreativen Duo und dem Streamingsender, wie Netflix bekannt gab.
Wann "KPop Demon Hunters 2" auf Netflix erscheinen wird, steht noch nicht fest. Zuvor wurde spekuliert, dass man möglicherweise 2029 mit einem zweiten Teil rechnen könnte. Allerdings herrschen angesichts des Produktionsaufwands eines solchen Animationsfilms Zweifel daran. Ein späterer Termin erscheint wahrscheinlicher.

Maggie Kang und Chris Appelhans sind begeistert
Angesichts des nun bestätigten zweiten Teils von "KPop Demon Hunters" zeigen sich Maggie Kang und Chris Appelhans jedenfalls jetzt schon begeistert. In einem Statement deutet Kang an, dass der Kosmos von "KPop Demon Hunters" noch viel Raum für weitere Geschichten biete:
"Als koreanische Filmemacherin bin ich unglaublich stolz darauf, dass das Publikum mehr von dieser koreanischen Geschichte und unseren koreanischen Charakteren möchte. Diese Welt, die wir erschaffen haben, hat noch so viel mehr zu bieten, und ich freue mich schon darauf, es euch zu zeigen. Das ist erst der Anfang."
Appelhans betont, wie sehr ihnen die Figuren des Films ans Herz gewachsen sind:
"Diese Charaktere sind für uns wie eine Familie, ihre Welt ist zu unserem zweiten Zuhause geworden. Wir freuen uns darauf, ihr nächstes Kapitel zu schreiben, sie herauszufordern, ihre Entwicklung zu beobachten – und weiterhin die Grenzen dessen auszuloten, wie Musik, Animation und Story zusammenfinden können."
Das Doppelleben von Rumi, Mira und Zoey
Worum es in "KPop Demon Hunters 2" genau gehen wird, bleibt abzuwarten. Im Mittelpunkt des ersten Films stehen die K-Pop-Superstars Rumi, Mira und Zoey. Das Trio verbringt seine Zeit aber nicht nur damit, in ausverkauften Stadien Konzerte zu geben. Rumi, Mira und Zoey führen nämlich ein Doppelleben. Als Dämonen-Jägerinnen stellt sich die Girlgroup nebenbei auch übernatürlichen Bedrohungen. Mit den rivalisierenden Saja Boys kriegen sie es mit einer Boyband zu tun, die ebenfalls in beiden Welten zu Hause ist.
Die drei Protagonistinnen werden von Arden Cho (Rumi), May Hong (Mira) und Ji-young Yoo (Zoey) synchronisiert. Das Drehbuch des ersten Teils stammt vom Regie-Duo Kang und Appelhans sowie Danya Jimenez und Hannah McMechan.

KPop Demon Hunters: Ein Riesen-Hit
In Anbetracht der immensen Popularität von "KPop Demon Hunters", kommt die Ankündigung eines zweiten Films nicht überraschend. Der erste Teil hat seit seinem Debüt im Juni 2025 über 500 Millionen Views erzielt und ist damit der erfolgreichste Netflix-Film aller Zeiten. Die Musik aus dem Film schaffte es in die Charts, der Track "Golden" wurde mit einem Grammy ausgezeichnet und ist zudem für den Oscar als bester Song im Rennen.
Ohnehin könnte "KPop Demon Hunters" einer der großen Gewinner der Oscar-Verleihung 2026 werden. Der Netflix-Hit gilt als Top-Favorit im Rennen um den Preis als bester Animationsfilm – trotz der großen Konkurrenz durch den ebenfalls nominierten Kino-Erfolg "Zoomania 2".
Regisseurin Maggie Kang hatte zunächst Zweifel
Der gemeinsam mit Sony Pictures Animation entstandene Netflix-Film wurde zwar als US-Produktion in englischer Sprache realisiert, ist aber in der koreanischen Kultur verankert. Das liegt nicht zuletzt an Regisseurin Maggie Kang, die in der südkoreanischen Hauptstadt Seoul geboren wurde, aber im Alter von fünf Jahren ins kanadische Toronto kam und dort aufwuchs. Der koreanische Background des Films war ihr ein besonderes Anliegen. In einem Interview mit der Website Korea.net erklärte sie:
"Mir war klar, dass dies der erste Hollywood-Film sein würde, egal ob Animations- oder Realfilm, der zu 100 Prozent in der koreanischen Kultur verwurzelt ist."
Die besondere Verantwortung, die damit einherging, habe sie zunächst etwas besorgt. Sie zweifelte daran, ob sie die richtige Person für einen Film sei, der die koreanische Kultur weltweit repräsentieren würde. Angesichts des überwältigenden Erfolgs von "KPop Demon Hunters" kann man wohl festhalten, dass sich ihre Befürchtungen als unbegründet erwiesen haben.
