Godzilla Minus Zero: Alles was ihr vor dem Schauen wissen müsst

Alle Informationen zur Fortsetzung des gefeierten Monsterfilms

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Endlich ist Godzilla zurück im Kino! "Godzilla Minus Zero" will nach dem spektakulären Erfolg von "Minus One" noch einen draufsetzen. Der Hit aus Japan kam gefühlt aus dem Nichts und steckte mit winzigem Budget die Konkurrenz aus Hollywood in die Tasche – den Oscar für die besten visuellen Effekte gab's direkt dazu. Die Erwartungen sind also gewaltig!

Wir klären in diesem Artikel: wann der Film im Kino startet. Welches Monster gegen Godzilla antreten wird. Was das Ende von "Godzilla Minus One" für die Handlung bedeutet. Ob es ein Wiedersehen mit dem Team des Vorgängers gibt. Und ob der Film etwas mit dem amerikanischen MonsterVerse zu tun hat. Hier ist alles, was ihr vor dem Kinobesuch wissen müsst!

Der Film gehört nicht zum MonsterVerse

Eines gleich vorweg: Der Film hat absolut nichts mit dem amerikanischen MonsterVerse zu tun. Er wird von Toho produziert, also dem originalen Studio, das bereits seit 1954 die japanischen Godzilla-Filme produziert. Damals entstand die Kreatur als Metapher für reale Traumata, allen voran für die Atombombenabwürfe und die nukleare Bedrohung nach dem Zweiten Weltkrieg. Seitdem entstanden über 30 Filme. Im Laufe der Jahre entwickelte sich Godzilla aber zunehmend zum Beschützer der Menschen und trat immer wieder gegen andere, inzwischen legendäre Monster an.

Das klingt natürlich nach einer Menge Hausaufgaben, wenn man auf dem aktuellen Stand sein möchte. Doch zum Glück war "Godzilla Minus One" wieder einmal ein Reboot: Es ist der einzige Film, auf dem "Minus Zero" aufbaut. Weitere Vorkenntnisse sind also nicht wirklich nötig beim Kinobesuch. Wer ihn bisher nicht gesehen hat: Hier ein schneller Überblick – es gilt natürlich Spoilergefahr für den Film von 2023!

Das bedeutet das Ende von Godzilla Minus One

"Godzilla Minus One" führt Japan an den absoluten Tiefpunkt. Kurz nach dem Zweiten Weltkrieg ist das Land wirtschaftlich und emotional bei Null. Das Auftauchen des Monsters zieht die Bevölkerung dann endgültig ins Minus. Im Mittelpunkt steht der traumatisierte Ex-Kamikaze-Pilot Kōichi Shikishima. Doch am Ende des Films scheint die Gefahr gebannt: Godzilla wird in die Tiefe des Ozeans gelockt, wo der immense Druckunterschied seine Regeneration stoppt und Shikishima das Monster zerstören kann.

Doch zwei Details lassen uns mit einem mulmigen Gefühl zurück: Auf dem Meeresgrund beginnt ein Überrest der Bestie erneut zu pulsieren. Und im Krankenhaus sehen wir an Shikishimas Freundin Noriko ein mysteriöses, schwarzes Mal – vermutlich eine Infektion mit den sogenannten G-Zellen, der DNA von Godzilla. Die Macher haben diese Theorie bereits bestätigt. Genau diese Infektion hat Noriko zuvor das Leben gerettet. In älteren Filmen führten G-Zellen oft zu Mutationen. Norikos Schicksal wird also sicherlich ein Kernelement der Fortsetzung sein.

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Dieses Monster tritt gegen Godzilla an

Immer eine große Frage bei Godzilla-Filmen: Wer wird sein Gegner sein? Im Vorgänger stand aufgrund des Neustarts noch die Titelfigur selbst im Vordergrund. Viel wurde im Vorfeld spekuliert, doch endlich wissen wir: Der dreiköpfige Drache King Ghidorah ist zurück! Er gilt seit seinem ersten Auftritt im Jahr 1964 als der ultimative Erzfeind von Godzilla. Der Film spielt im Jahr 1949, zwei Jahre nach den Ereignissen von "Minus One". Japan befindet sich mitten im mühsamen Wiederaufbau, als Ghidorah auftaucht. Als sich Godzilla regeneriert, kommt es zur absoluten Eskalation zwischen den Titanen.

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Das alte Team ist zurück

Viele Fans des Vorgängers haben sich gefragt, ob das Erfolgs-Team zurückkehrt. Die Antwort: Ja, die Stammbesetzung ist wieder am Start. Ryunosuke Kamiki schlüpft erneut in die Rolle des Kōichi Shikishima und auch Minami Hamabe ist als Noriko mit dabei.

Auf dem Regiestuhl saß wieder der frischgebackene Oscar-Preisträger Takashi Yamazaki, der auch das Drehbuch verfasste und für die visuellen Effekte verantwortlich war. Diesmal stand ihm ein deutlich größeres Budget zur Verfügung: Die Berichte schwanken zwischen 15 und 50 Millionen US-Dollar – das wäre bis zu fünf mal mehr als beim Vorgänger. Zudem ist "Minus Zero" die allererste japanische Produktion überhaupt, die komplett mit echten IMAX-Kameras gedreht wurde. Die meisten Kritiker, die den Film vorab sehen konnten, sind sich einig: Der Film hat "Minus One" in Sachen Effekte sogar noch einmal übertroffen! Der deutsche Start von "Godzilla Minus Zero" ist der 5. November 2026.