Godzilla x Kong Supernova: Leak soll neue Details enthüllen
Der große Aufritt von SpaceGodzilla steht bevor
Monsterverse-Fans aufgepasst: Neue Details zu "Godzilla x Kong: Supernova" wurden wohl geleakt. Laut Berichten fand zuletzt ein Test Screening zum Blockbuster statt. Im Internet kursieren daher aktuell angebliche Details zum Inhalt des Films.
Vor allem eines deckt sich dabei mit den bisherigen Berichten zur Fortsetzung. Auch die neuen Leaks sprechen von SpaceGodzilla als Antagonist des Films! Ein Bericht der Writers Guild of America gab bereits einen klaren Hinweis auf den Auftritt von Space Godzilla. Und auch Darsteller Matthew Modine deutete Ähnliches an.
Fans von Mothra und Rodan könnte allerdings eine Enttäuschung erwarten. Demnach sind die beiden nicht in "Supernova" zu sehen. Stattdessen seien jedoch Suko und Shimo mit dabei. Tonal soll "Supernova" derweil auf eine ähnliche Stimmung wie der bisher letzte Film "Godzilla x Kong: The New Empire" setzen.
Insgesamt seien die ersten Reaktionen zum Film überwiegend positiv ausgefallen. Test Screenings sind an sich nicht außergewöhnlich. Bei solchen exklusiven Events erhoffen sich Studios erste Publikumsreaktionen lange vor der Veröffentlichung. Klar ist dabei jedoch auch: Bestätigt sind die Leaks noch nicht. Gespannt dürfen wir also auf den Kinostart blicken. Ab dem 25. März 2027 gibt es "Supernova" auf der großen Leinwand zu sehen.

Das ist SpaceGodzilla
Space Godzilla ist vor allem aus den japanischen "Godzilla"-Filmen bekannt, in denen er als besonders bedrohliche Variante von Godzilla auftritt. Sein Ursprung liegt im All: Godzillas DNA gelangt ins Weltall, wird von einem Schwarzen Loch absorbiert, durch ein Weißes Loch wieder ausgestoßen und schließlich durch die Energie einer Supernova transformiert. So entsteht ein außergewöhnlich mächtiges Monster mit telekinetischen Kräften, dessen Körper von markanten Kristallen bedeckt ist.
Die Besetzung von Godzilla x Kong: Supernova
Die Besetzung von "Supernova" ist bereits bekannt. Nicht nur die Kaijus rüsten auf – auch vor der Kamera bekommt das Projekt namhafte Verstärkung. Neu dabei ist unter anderem Matthew Modine ("Full Metal Jacket"), vielen auch als Elevens "Papa" aus "Stranger Things" bekannt. Modine spielt in "Supernova" einen General. Ebenfalls zum Cast gehört Kaitlyn Dever, zuletzt als Abby in Staffel zwei von "The Last of Us" zu sehen. Darüber hinaus stoßen Jack O'Connell und Delroy Lindo (beide "Blood & Sinners") sowie Alycia Debnam-Carey ("Fear the Walking Dead", "The 100") zum Ensemble. Dan Stevens kehrt zudem als Trapper Beasley zurück, während "Jurassic Park"-Star Sam Neill erstmals Teil des Monsterverse wird.
Regie übernimmt Grant Sputore ("I Am Mother"). Drehbuchautor ist Dave Callaham, der an den Skripten zu "Shang-Chi and the Legend of the Ten Rings" und "Godzilla" (2014) beteiligt war. Vor allem seine Mitarbeit am gefeierten Animationsfilm "Spider-Man: Across the Spider-Verse" dürfte viele Fans optimistisch stimmen.
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Die Geschichte von Godzilla
Als in den 50er Jahren "Godzilla" in die Kinos kam, war das Monster mehr als reine Unterhaltung. Im Schatten von Hiroshima, Nagasaki und den Atomtests im Pazifik schuf Regisseur Ishirō Honda eine düstere Allegorie auf nukleare Bedrohung und menschliche Hybris. Godzilla war eine zerstörerische Naturgewalt – Sinnbild für eine Welt im atomaren Zeitalter.
In den 60er- und 70er-Jahren wandelte sich die Figur: Aus dem Schreckensmonster wurde in der Shōwa-Ära zunehmend ein Beschützer der Menschheit, der gegen andere Kreaturen wie King Ghidorah oder Mechagodzilla kämpfte. Die Filme überzeugten mit ihren damals spektakulären Miniatureffekten.
Auch in den letzten Jahren erfreute sich "Godzilla" weiterhin großer Beliebtheit – unter anderem durch "Shin Godzilla". "Godzilla Minus One" griff erneut die Nachkriegsthematik auf und verband persönliche Tragik mit modernster Tricktechnik. Mit "Godzilla Minus Zero" befindet sich bereits ein Sequel in Entwicklung. Alle Details dazu findet ihr hier.

Godzilla in Hollywood
Hollywood tat sich zunächst schwer: Roland Emmerichs "Godzilla" (1998) blieb umstritten. Mit "Godzilla" (2014) startete Legendary Pictures erfolgreich das "Monsterverse". Das entwickelte sich über die Jahre zu einem vernetzten Filmuniversum nach dem Vorbild der Superhelden-Franchises. Es umfasst bislang außerdem "Kong: Skull Island", "Godzilla: King of the Monsters", "Godzilla vs. Kong" und "Godzilla x Kong: The New Empire".
Hier stehen spektakuläre Kämpfe gigantischer "Titanen" im Mittelpunkt. Die Filme setzen auf modernste CGI-Technik, weltumspannende Bedrohungsszenarien und ein gemeinsames Universum mit wiederkehrenden Organisationen und Mythen. Während die politische und gesellschaftliche Allegorie weniger im Vordergrund steht als in vielen japanischen Filmen, bleibt das Motiv des gestörten Naturgleichgewichts zentral: Die Monster erscheinen als uralte Kräfte, die auf menschliche Hybris reagieren. Das Monsterverse hat Godzilla endgültig im globalen Mainstream verankert. Die Figur ist nicht mehr nur japanisches Kulturgut, sondern Teil eines internationalen Franchise-Kosmos.
