Avengers Endgame Extended: Das sieht man in den 4 neuen Szenen zu Doomsday

Im Kino-Re-Release des Hits von 2019 wird eine Brücke zum neuen Marvel-Film geschlagen

5 min Lesezeit

Mit dem Re-Release von "Avengers: Endgame" kriegt man nicht nur den Film von 2019 im Kino zu sehen. Es lohnt sich, auch nach dem Abspann sitzen zu bleiben. Denn: Die Vorführung bietet zusätzliche Szenen, die eine Brücke zum kommenden Marvel-Blockbuster "Avengers: Doomsday" schlagen. Nun ist auch klar, was das besagte Material zu bieten hat. Wie mehrere Medien berichten, gibt es bei "Avengers: Endgame Extended" (Originaltitel: "Avengers: Endgame Encore") vier zusätzliche Szenen, die als Brückenschlag zu "Avengers: Doomsday" dienen. Im Folgenden beschreiben wir, was darin jeweils zu sehen ist. Doch Vorsicht: An dieser Stelle sei ausdrücklich auf die Spoiler hingewiesen, die damit einhergehen.

Besuch für Steve Rogers alias Captain America

In der ersten Szene geht es um Steve Rogers alias Captain America. Dessen Story im Marvel Cinematic Universe hatte eigentlich ein zufriedenstellendes Ende in "Avengers: Endgame" gefunden, bei dem man einst davon ausging, dass man die Figur nicht mehr wiedersehen würde. Wie schon seit längerem bekannt ist, wird der Superheld allerdings ein Comeback in "Avengers: Doomsday" feiern. Die neue Szene im Rahmen von "Avengers: Endgame Extended" stellt die Weichen für die Rückkehr von Chris Evans in der Rolle von Steve Rogers.

Am Ende von "Avengers: Endgame" war Rogers in die Vergangenheit zurückgekehrt, um in den 1940ern mit seiner großen Liebe Peggy Carter (Hayley Atwell) ein gemeinsames Leben zu führen. In der neuen Szene kriegen die beiden aber Besuch von einem alten Bekannten: Plötzlich steht Loki (Tom Hiddleston) vor der Tür. Der einstige Bösewicht trägt dabei die Uniform der Time Variance Authority. Deutet das etwa darauf hin, dass die Zeitreise von Steve Rogers Auswirkungen auf das Multiversum hatte, die es nun mit der Time Variance Authority zu besprechen gilt? Das wird man sehen. In jedem Fall spielt die Organisation, die verschiedene Zeitlinien im Auge behällt, auch in der nächsten Szene eine Rolle.

Multiversum kollabiert, Hulk kehrt zurück

Wie bereits bekannt ist, soll das Multiversum bzw. das Aufeinanderprallen verschiedener Universen ein zentrales Element in "Avengers: Doomsday" sein. Darauf verweist auch die zweite Szene, die innerhalb der Time Variance Authority spielt und unter anderem Owen Wilson in der Rolle des Mobius zeigt, die er zuvor bereits in der "Loki"-Serie spielte. Zusammen mit einigen anderen Figuren stellt er fest, dass immer mehr Welten aufeinanderprallen und untergehen. Mehr noch: Offenbar droht, das gesamte Multiversum zusammenzubrechen.

Die dritte Szene schlägt einen Bogen von "Spider-Man: Brand New Day" zu "Avengers: Doomsday". Bruce Banner alias Hulk (Mark Ruffalo) befindet sich nach dem Spidey-Film, der erst kürzlich einen weiteren Rekord brach, wie KinoCheck berichtete, in einer gesicherten medizinischen Einrichtung. Plötzlich taucht dort der Bösewicht Doctor Doom (Robert Downey Jr.) auf. Banner verwandelt sich daraufhin in den Hulk, um sich Doom entgegenzustellen. Wie es mit dem Hulk weitergeht, bleibt abzuwarten. Wie die Szene andeutet, könnte er für Dooms Pläne jedoch eine wichtige Rolle spielen.

Bild zu SPIDER-MAN 4: Brand New Day Finaler Trailer German Deutsch (2026) Tom Holland, Jon Bernthal

Sind Doctor Doom und Iron Man zwei Seiten derselben Medaille?

Die vierte Szene handelt ebenfalls von Doctor Doom. Und zwar geht es darum, wie er seine Metall-Maske schmiedet. Ein spannendes Detail: Dabei soll derselbe Sound von klirrendem Metall zu hören sein, den man auch schon 2019 am Ende der Credits der Original-Fassung von "Avengers: Endgame" im Kino vernehmen konnte. Damals verwies das Geräusch darauf, wie Tony Stark alias Iron Man einst seine Superhelden-Rüstung schmiedete. Nun steht dasselbe Geräusch für den Schurken Doctor Doom, der wie Iron Man ebenfalls von Robert Downey Jr. gespielt wird. Sind Doctor Doom und Iron Man also zwei Seiten derselben Medaille? Angesichts der Existenz verschiedener Universen ist zumindest nicht auszuschließen, dass die Besetzung von Robert Downey Jr. auch auf inhaltlicher Ebene eine Bedeutung in "Avengers: Doomsday" haben könnte.

Ab dem 16. Dezember 2026 wissen wir mehr: Dann startet "Avengers: Doomsday" im Kino. "Avengers: Endgame Extended" läuft seit dem 24. September 2026 im Kino.

Bild zu AVENGERS: ENDGAME EXTENDED Trailer German Deutsch (2026) Robert Downey Jr., Chris Evans

Wird Avengers Endgame wieder der erfolgreichste Film aller Zeiten?

Eine Frage, die sich Kino-Fans angesichts des Re-Release des 2019er-Blockbusters stellen: Wird "Avengers: Endgame" nun wieder der erfolgreichste Film aller Zeiten? Oder bleibt James Camerons "Avatar" doch noch weiter an der Spitze? 2019 spielte "Avengers: Endgame" 2,7 Milliarden US-Dollar an den weltweiten Kinokassen ein. Damit löste er damals "Avatar" als erfolgreichsten Film ab – bis "Avatar" durch einen Re-Release 2021 erneut zur Nummer eins wurde. Neben dem gewaltigen Einspielergebnis gelang dem Film aber auch inhaltlich ein Kunststück: "Endgame" führte unzählige Figuren des Marvel Cinematic Universe plausibel zusammen und brachte jahrelang aufgebaute Storylines einzelner Charaktere zu einem runden Abschluss.

Ein riesiges Ensemble erwartet uns auch bei "Avengers: Doomsday". Zum Cast gehören Chris Hemsworth, Pedro Pascal, Vanessa Kirby, Anthony Mackie, Sebastian Stan, Letitia Wright, Paul Rudd, Ebon Moss-Bachrach, Simu Liu, Florence Pugh, Kelsey Grammer, Joseph Quinn, David Harbour, Patrick Stewart, Ian McKellen, Alan Cumming, Rebecca Romijn, James Marsden, Channing Tatum, Chris Evans und Robert Downey Jr. Regie führen erneut Joe und Anthony Russo, die unter anderem auch "Avengers: Endgame" inszeniert haben. Das Drehbuch stammt von Michael Waldron und Stephen McFeely. Einen Vorgeschmack auf "Avengers: Doomsday" bietet der Trailer:

Bild zu AVENGERS 5: Doomsday Trailer 2 German Deutsch (2026) Marvel