Die Odyssee: Christopher Nolans Epos wird zum erfolgreichsten Film von Universal Pictures
Der Sommer-Blockbuster löst den bisherigen Spitzenreiter Jurassic World ab
Ein Rekord nach dem anderen: Christopher Nolans "Die Odyssee" erwartet einen weiteren Meilenstein – und der hat es in sich. An diesem Wochenende wird der Blockbuster zum weltweit kommerziell erfolgreichsten Film von Universal Pictures! Damit wird der bisherige Spitzenreiter "Jurassic World" entthront.
Das bisherige Einspielergebnis von Die Odyssee
"Die Odyssee" wird nach Angaben von Universal zum Ende des Wochenendes am 13. September weltweit 1,68 Milliarden Dollar eingespielt haben. Das weltweite Einspielergebnis von "Jurassic World" wird mit 1,67 Milliarden Dollar beziffert. Damit schiebt sich "Die Odyssee" auf den zwölften Platz der kommerziell erfolgreichsten Filme aller Zeiten.
Vor einigen Wochen wurde der Blockbuster bereits zu Christopher Nolans erfolgreichsten Film und löste damit "The Dark Knight Rises" ab. "Die Odyssee" übertrumpfte außerdem "Deadpool & Wolverine" als finanziell erfolgreichster R-Rated Film.
Der Siegeszug von "Die Odyssee" geht also weiter – und ein Ende ist nicht in Sicht. Vielmehr dürfte der Film im Hinblick auf die Awards-Season in den nächsten Monaten weiterhin präsent bleiben. "Die Odyssee" darf sich in zahlreichen Kategorien Chancen auf einen Oscar ausrechnen – auch in der wichtigsten Kategorie des "Besten Films". Vom Schauspiel-Ensemble könnten neben Matt Damon und Anne Hathaway auch Samantha Morton oder John Leguizamo nominiert werden.
Doch was genau sind die Gründe hinter dem riesigen Erfolg von "Die Odyssee"? Warum strömen weltweit die Massen in die Verfilmung dieser uralten Geschichte? In einem gesonderten Artikel haben wir uns genauer mit dem Phänomen beschäftigt.

Darum geht es in Die Odyssee
Nach dem Ende des Trojanischen Krieges machen sich Odysseus (Matt Damon) und seine Männer auf die Heimreise nach Ithaka. Doch die Heimfahrt wird zur Irrfahrt und schwieriger und länger als erwartet. Odysseus und seine Crew werden dabei mit so einigen mythischen Herausforderungen konfrontiert und treffen auf einen Zyklopen, die Zauberin Kirke (Samantha Morton) oder die Nymphe Kalypso (Charlize Theron).
In der Heimat hört man unterdessen Geschichten von Odysseus' Triumph in Troja – doch sein Schicksal bleibt unbekannt. Seine Ehefrau Penelope (Anne Hathaway) und Sohn Telemachos (Tom Holland) warten seit vielen Jahren vergeblich auf seine Rückkehr, mit der in Ithaka kaum noch jemand rechnet. Zahlreiche Freier werben daher nun um die Hand von Penelope, unter anderem der ambitionierte Antinoos (Robert Pattinson). Telemachos macht sich schließlich selbst auf die Suche nach seinem Vater, um den Freiern Einhalt zu gebieten.
Als Grundlage für den Film dient das etwa 3000 Jahre alte Epos von Homer. Nolan zeichnet nicht nur als Drehbuchautor und Regisseur, sondern auch als Produzent verantwortlich.
Die Filme von Christopher Nolan
Christopher Nolan hat bislang zwölf Spielfilme als Regisseur gedreht. Sein Debüt "Following" (1998) und der Durchbruch mit "Memento" (2000) etablierten ihn als Regisseur anspruchsvoller, nichtlinear erzählter Geschichten. Es folgte "Insomnia" (2002) und die "Dark Knight"-Trilogie – von "Batman Begins" (2005) über "The Dark Knight" (2008) bis hin zu "The Dark Knight Rises" (2012). Dazwischen filmte Nolan auch den Fanliebling "The Prestige".
Es folgten der Blockbuster "Inception" (2010), das Weltraumepos "Interstellar" (2014), das Kriegsdrama "Dunkirk" (2017) sowie Science-Fiction-Thriller "Tenet" (2020). Mit "Oppenheimer" (2023) widmete sich Nolan der Geschichte des Physikers J. Robert Oppenheimer und der Entwicklung der Atombombe.
Im Vorfeld von "Die Odyssee" haben wir die KinoCheck-Communtiy in einer Umfrage nach ihrem Lieblingsfilm von Christopher Nolan gefragt. Hier findet ihr das Ranking der zwölf Filme.
