Conan der Barbar kehrt mit neuer Story auf Prime Video zurück

Hinter der angekündigten Serie steht Genndy Tartakovsky

Von Carlos Corbelle Fraga am 4 min Lesezeit

Conan der Barbar wird ein Comeback auf Prime Video feiern – in Form einer neuen Serie. Allerdings handelt es sich dabei nicht um eine Live-Action-Adaption des Fantasy-Stoffes. Stattdessen ist eine Animationsserie geplant, wie TheWrap berichtet.

Erste Details zur Handlung gibt es auch schon. In der offiziellen Beschreibung heißt es:

"Nachdem er in der Piratenkönigin Bêlit seine große Liebe gefunden hat, trotzt der kampferprobte Conan den Göttern, dem Schicksal und sogar dem Tod, um sie vor einer dunklen Magie zu retten, die alles zu zerstören droht."

Hinter der Rückkehr von Conan stehen Genndy Tartakovsky und die Cartoon Network Studios. Tartakovsky ist als Showrunner vorgesehen. Zudem soll er neben Darrick Bachman, Fred Malmberg und Mark Wheeler als ausführender Produzent verantwortlich zeichnen. In einer vorab aufgezeichneten Videobotschaft, die auf dem Festival d'Animation Annecy gezeigt wurde, kam Tartakovsky auf den einstigen Conan-Schöpfer Robert E. Howard zu sprechen. Laut TheWrap betonte er, dass er sich schon immer mit dem US-Autor verbunden gefühlt habe.

Bis zum Start von Conan auf Prime Video dauert es noch eine Weile

Mit animierter Fantasy kennt sich Tartakovsky aus, wie er etwa mit seiner Serie "Primal" bewiesen hat. Eine animierte Version von Conan schwebt ihm schon lange vor. Bereits 2008 versuchte er, seine Idee an den Mann zu bringen. Schon damals sollen verschiedene Networks und Streaming-Sender Interesse bekundet haben. Doch erst jetzt wird es zur Umsetzung kommen. Die Serie befindet sich in einer sehr frühen Entwicklungsphase. Ein Release-Datum steht bislang nicht fest, allerdings wird man sich wohl noch eine ganze Weile gedulden müssen, bis es auf Prime Video soweit ist.

Auch Arnold Schwarzenegger kehrt als Conan der Barbar zurück

Die neue Animationsserie ist aber nicht alles, worauf Fans sich freuen können. Schon vor einer Weile hat Arnold Schwarzenegger angekündigt, dass mit "King Conan" ein neuer Realfilm in der Mache ist. Das Beste: Schwarzenegger wird darin erneut in die Rolle des Fantasy-Helden schlüpfen – mehr als 40 Jahre nach seinem ersten Auftritt in "Conan der Barbar". Der neue Film soll den legendären Krieger als alternden Herrscher zeigen, der seine besten Jahre hinter sich hat. Vergangenen Monat äußerte sich Schwarzenegger zum kommenden "King Conan"-Film, wie die Website The Arnold Fans berichtete. Der Star versprach außergewöhnliche Schlachten und verglich den Film mit einem Klassiker aus den 90ern: "Erbarmungslos", einem Western, der Clint Eastwood als alternden Revolverhelden zeigt.

Bereits im März wurde Schwarzenegger fogendermaßen von The Arnold Fans zitiert:

"Es geht um King Conan, eine alte, großartige Geschichte, in der Conan vierzig Jahre lang König war und nun aus dem Königreich vertrieben wird. Natürlich gibt es Konflikte, aber irgendwie kehrt er zurück, und wir werden mit allerlei Wahnsinn, Gewalt, Magie, Kreaturen und dergleichen konfrontiert. Selbstverständlich wird es auch jede Menge Spezialeffekte geben. Das Studio hat genug Geld, um solche Filme richtig groß werden zu lassen [...]."

"King Conan" soll nächstes Jahr in Produktion gehen. Hinter den Kulissen ist ein weiterer prominenter Name am Fantasy-Sequel beteiligt: Christopher McQuarrie, der für Drehbuch und Regie verantwortlich zeichnen soll. Dass der Filmemacher mit einem großen Franchise umzugehen weiß, hat er bereits zuvor bewiesen. So ist McQuarrie vor allem für seine Arbeit an der ebenso aufwändigen wie erfolgreichen "Mission: Impossible"-Reihe bekannt.

Wichtige Rolle für Schwarzenegger

Zum ersten Mal verkörperte Schwarzenegger den Fantasy-Helden 1982. Inszeniert wurde die damalige "Conan"-Verfilmung von John Milius, der mit Oliver Stone auch das Drehbuch verfasste. Der Film erzählt davon, wie sich der Titelheld an den Mördern seiner Eltern rächen will und ist ein Klassiker des Genres. Zudem trug er dazu bei, Schwarzenegger als Actionheld einer Ära zu etablieren, in der nicht selten der muskelbepackte Körper der Protagonisten im Mittelpunkt stand. Ein Rollentypus, der spätestens mit seiner Performance als "Terminator" im gleichnamigen Film von 1984 zementiert wurde und Schwarzeneggers Karriere über Jahre hinweg prägen sollte.

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