Five Nights at Freddy's 3: Es-Autor schreibt das Drehbuch der Horror-Fortsetzung
Ein Startdatum gibt es bisher noch nicht
"Five Nights at Freddy's 3" bekommt namenhafte Verstärkung hinter den Kulissen! Wie das Branchenmagazin The Hollywood Reporter berichtet, wird Autor Gary Dauberman das Drehbuch der Fortsetzung schreiben. Dauberman gilt als einer der bekanntesten Autoren im Horror-Genre. So war er unter anderem für die "Es"-Filme, "Until Dawn" oder "Annabelle 3" verantwortlich.
Regisseurin Emma Tammi, die bereits die ersten beiden Filme in Szene setzte, soll auch beim dritten Teil wieder die Regie übernehmen. Ebenfalls an Bord bleibt Scott Cawthon, der Schöpfer der ursprünglichen Videospielreihe. Ob der bekannte Cast rund um Josh Hutcherson, Piper Rubio und Elizabeth Lail zurückkehren wird, ist derzeit noch nicht bekannt. Aufgrund der offenen Handlungsstränge am Ende von "Five Nights at Freddy's 2" gehen viele Fans jedoch davon aus, dass die Hauptfiguren erneut Teil der Geschichte sind. Ein Startdatum steht derzeit ebenfalls noch unter Verschluss.
Vom Indie-Horror zum Milliardenphänomen: Das Phänomen "Five Nights at Freddy's"
Als "Five Nights at Freddy's" (kurz: FNAF) im Jahr 2014 erschien, ahnte wohl niemand, dass aus dem kleinen Indie-Spiel eines einzelnen Entwicklers eines der erfolgreichsten Horror-Franchises der vergangenen zehn Jahre werden würde. Heute umfasst die Marke zahlreiche Videospiele, Bücher, Merchandise-Produkte und erfolgreiche Kinofilme. Mit der Ankündigung von "Five Nights at Freddy's 3" zeigt sich erneut, dass die Geschichte rund um die mörderischen Animatronics noch lange nicht auserzählt ist.
Die Geburt eines modernen Horror-Klassikers
Der Entwickler Scott Cawthon veröffentlichte das erste "Five Nights at Freddy's"-Spiel im August 2014. Die Prämisse war ebenso einfach wie genial: Der Spieler übernimmt die Rolle eines Nachtwächters in einer verlassenen Familienpizzeria. Dort erwachen die animatronischen Figuren Freddy Fazbear und seine tierischen Freunde nachts zum Leben – und machen Jagd auf jeden, der sich in ihrem Revier befindet.
Anstatt auf blutige Gewaltdarstellungen zu setzen, konzentrierte sich das Spiel auf Atmosphäre, Spannung und sogenannte "Jump Scares". Die Kombination aus beklemmender Überwachungskamera-Perspektive, begrenzten Ressourcen und einer geheimnisvollen Hintergrundgeschichte traf den Nerv einer ganzen Generation von Spielern.
Das Internet machte FNAF zum Kult
Ein entscheidender Faktor für den Erfolg von "Five Nights at Freddy's" war das Internet. Vor allem auf YouTube verbreitete sich das Spiel rasend schnell. Videos von Streamern und Let's-Playern, die sich vor den plötzlich auftauchenden Animatronics erschreckten, gingen millionenfach viral.
Gleichzeitig begann die Community, die komplexe und teilweise versteckte Hintergrundgeschichte des Spiels zu entschlüsseln. Fan-Theorien, Zeitlinien und Spekulationen über die Identität verschiedener Figuren entwickelten sich zu einem eigenen Phänomen. Bis heute gehört die Lore von "Five Nights at Freddy's" zu den am intensivsten diskutierten Geschichten der Videospielwelt. Aus einem einzelnen Horrorspiel wurde innerhalb weniger Jahre ein riesiges Franchise mit zahlreichen Fortsetzungen, Spin-offs und Romanen.

Die schwierige Reise auf die Kinoleinwand
Schon früh gab es Pläne für eine Verfilmung. Allerdings dauerte es fast zehn Jahre, bis das Projekt tatsächlich realisiert werden konnte. Mehrere Drehbuchversionen wurden verworfen, verschiedene Studios waren zeitweise beteiligt und die Erwartungen der Fans wuchsen immer weiter. Erst 2023 erschien schließlich "Five Nights at Freddy's" in den Kinos. Der Film erzählt die Geschichte von Mike Schmidt, der als Nachtwächter im verlassenen Freddy Fazbear's Pizza arbeitet und dort auf die mörderischen Animatronics trifft.
Kritiker bemängelten zwar das Drehbuch und die teilweise vorhersehbare Handlung, doch die Fans nahmen den Film begeistert auf. Mit einem weltweiten Einspielergebnis von fast 300 Millionen US-Dollar wurde "Five Nights at Freddy's" zu einem der erfolgreichsten Horrorfilme des Jahres.
Der zweite Film setzte den Erfolg fort
Nur zwei Jahre später folgte "Five Nights at Freddy's 2". Auch die Fortsetzung konnte an den Kinokassen überzeugen und spielte weltweit rund 240 Millionen US-Dollar ein. Der zweite Film vertiefte die Mythologie des Franchise und ließ zahlreiche Fragen bewusst unbeantwortet. Mehrere offene Handlungsstränge deuten bereits an, dass die Geschichte noch lange nicht abgeschlossen ist. Genau deshalb warten Fans gespannt auf den dritten Teil der Reihe.
Obwohl auch die Fortsetzung kommerziell erfolgreich war, blieb die Kritik an den Drehbüchern bestehen. Viele Zuschauer lobten zwar die Atmosphäre und die originalgetreue Darstellung der Animatronics, wünschten sich aber eine stärkere Geschichte und besser ausgearbeitete Charaktere.
Ein Phänomen, das Generationen verbindet
Das Besondere an "Five Nights at Freddy's" ist die enge Bindung zwischen dem Franchise und seiner Community. Viele Fans sind mit der Reihe aufgewachsen. Sie haben die Spiele gespielt, Theorien entwickelt und die Entwicklung der Marke über Jahre hinweg begleitet. Gleichzeitig gelingt es FNAF immer wieder, neue Spieler und Zuschauer zu begeistern. Die Mischung aus Horror, Geheimnissen und sympathisch-gruseligen Figuren macht das Franchise einzigartig.
Mehr als ein Jahrzehnt nach dem ersten Spiel ist "Five Nights at Freddy's" längst mehr als nur eine Videospielreihe. Es ist ein popkulturelles Phänomen, das Millionen Menschen weltweit fasziniert – und mit dem kommenden dritten Film dürfte die Erfolgsgeschichte noch lange nicht zu Ende sein.
