Smile 3: Horrorfortsetzung findet neuen Regisseur

Ein Startdatum gibt es bisher noch nicht

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Horrorfans haben Grund zur Freude: "Smile 3" macht weitere Fortschritte! Allerdings kommt es hinter den Kulissen zu einer größeren Veränderung. Wie das Branchenmagazin Variety berichtet, wird Parker Finn nicht mehr auf dem Regiestuhl Platz nehmen. Stattdessen soll ein neuer Regisseur übernehmen.

Die Fortsetzung der beliebten Horrorreihe wird dieses Mal von David Bruckner inszeniert. Bruckner konnte sich vorwiegend durch das "Hellraiser"-Reboot aus dem Jahr 2022 einen Namen machen. Zuvor inszenierte er den Psychothriller "The Ritual" für Netflix sowie den übernatürlichen Horrorfilm "The House at Night" mit Rebecca Hall in der Hauptrolle.

Aber auch abseits von "Smile 3" ist der Regisseur derzeit gut ausgelastet. Für Warner Bros. arbeitet Bruckner an einer Neuauflage des Sci-Fi-Horror-Klassikers "The Blob". Ebenso wird er sich auch für ein Remake des Klassikers "Possession" verantwortlich zeigen. Der Kinostart ist derzeit für den 11. Juni 2027 vorgesehen. Wie Bruckners Version von "Smile" aussehen wird, bleibt vorerst ein Geheimnis. Details zur Handlung des dritten Films und einem potentiellen Startdatum wurden bislang nicht bekanntgegeben.

Der Erfolg der Smile-Filme

Im ersten "Smile" stand Sosie Bacon als Therapeutin im Mittelpunkt, deren Leben nach dem verstörenden Tod einer Patientin zunehmend aus den Fugen gerät. Plötzlich wird sie von Personen mit einem unheimlichen Grinsen verfolgt, die sie scheinbar in den Wahnsinn treiben wollen. "Smile" spielte allein in den USA rund 105 Millionen US-Dollar ein. Weltweit kamen etwa 217 Millionen Dollar zusammen.

"Smile 2" verlagerte die Geschichte hingegen in die schillernde Welt der Popmusik. Naomi Scott übernahm die Rolle einer erfolgreichen Sängerin, die kurz vor ihrer großen Tournee mit immer beunruhigenderen Ereignissen konfrontiert wird. Bei einem vergleichsweise überschaubaren Budget von 28 Millionen US-Dollar nahm die Fortsetzung rund 69 Millionen US-Dollar in den USA und insgesamt 139 Millionen US-Dollar weltweit ein. Damit konnte sie zwar nicht ganz an den Erfolg des Vorgängers anknüpfen, war aber trotzdem lukrativ genug, um eine weitere Fortsetzung zu legitimieren.

Bild zu SMILE: Siehst du es auch? Trailer German Deutsch (2022)

Ein einfaches Konzept mit großer Wirkung

Einer der Hauptgründe für den Erfolg der "Smile"-Filme ist die zugrunde liegende Idee. Das Bild eines Menschen mit einem unnatürlich breiten, starren Grinsen wirkt gleichzeitig vertraut und zutiefst verstörend. Dieses visuelle Motiv zieht sich konsequent durch beide Filme und sorgt für zahlreiche unheimliche Momente. Hinzu kommt, dass die Filme stark auf psychologischen Horror setzen. Statt ausschließlich auf Schockeffekte zu bauen, erzeugt die Reihe ein Gefühl ständiger Paranoia. Die Hauptfiguren beginnen zunehmend an ihrer eigenen Wahrnehmung zu zweifeln, was auch beim Publikum ein Gefühl der Unsicherheit auslöst.

Starke Figuren und emotionale Themen

Ein weiterer Grund für die positive Resonanz liegt in den Figuren und Themen der Filme. Bereits im ersten Teil steht eine Protagonistin im Mittelpunkt, die sich mit Trauma, Angst und Schuldgefühlen auseinandersetzen muss. In "Smile 2" wird dieser Ansatz noch erweitert. Dort gerät Popstar Skye Riley während der Vorbereitung auf eine große Welttournee immer stärker unter den Einfluss des unheimlichen Phänomens. Der Film verbindet Horror mit dem Druck der Öffentlichkeit, Ruhm und psychischer Belastung – Themen, die viele Zuschauer als besonders relevant empfinden. Diese emotionalen Ebenen sorgen dafür, dass die Filme mehr sind als reine Schockunterhaltung. Sie greifen reale Ängste auf und verbinden sie mit übernatürlichem Horror.

Bild zu SMILE 2: Siehst du es auch? Trailer 2 German Deutsch (2024)