Poison Ivy: Batman-Gegnerin soll eigene TV-Serie bei HBO kriegen
Mit Lauren LeFranc ist offenbar die Macherin von The Penguin an Bord
Eine alte Bekannte von Batman soll ihre eigene Live-Action-TV-Serie kriegen: Poison Ivy. Das Ganze befindet sich in der Mache bei HBO. Das Projekt lag laut Deadline angesichts der inzwischen erfolgten Fusion von Paramount und Warner Bros. vorübergehend auf Eis. Doch nun kommt wieder Bewegung in die Sache. Darsteller wurden noch nicht genannt, aber einer der kreativen Köpfe hinter der geplanten DC-Serie über die berühmte Batman-Gegnerin soll bereits feststehen: Lauren LeFranc. Bei der Adaption von Poison Ivy ist sie laut Branchenblatt Variety als Produzentin an Bord.
LeFranc hatte zuvor sowohl im Marvel-Kosmos, als auch im DC-Universum ihre Finger im Spiel. Für Marvel war sie als Drehbuchautorin an der TV-Serie "Agents of S.H.I.E.L.D." beteiligt. Für DC entwickelte sie die Mini-Serie "The Penguin", bei der sie als Showrunner federführend war. Dabei handelte es sich um ein Spin-off von "The Batman". Im Film von Regisseur Matt Reeves wurde Batman von Robert Pattinson gespielt, während der Schurke Oswald "Oz" Cobb alias Pinguin von Colin Farrell verkörpert wurde. In "The Penguin" stand Farrells Charakter im Mittelpunkt des Geschehens. Dem US-Branchenportal Deadline zufolge soll die geplante Serie über Poison Ivy allerdings nicht innerhalb des Batman-Kosmos von Matt Reeves spielen.
Poison Ivy: Seit Jahrzehnten in den Batman-Comics etabliert
Poison Ivy gehört zu den bekanntesten Gegenspielerinnen Batmans und ist bereits seit Jahrzehnten ein fester Bestandteil der Comics von DC. Kreiert von den Autoren Sheldon Moldoff und Robert Kanigher sowie vom Zeichner Carmine Infantino, gab sie bereits im Juni 1966 ihr Debüt in der "Batman"-Ausgabe 181. Die auch als Pamela Lillian Isley bekannte Poison Ivy wird oft als Öko-Terroristin beschrieben und ist in der Lage, die Pflanzenwelt zu kontrollieren. Eine Fähigkeit, die sie sich im Kampf gegen ihre Widersacher zu nutze macht. Die Figur war bereits in einigen Film- und TV-Adaptionen zu sehen, wobei der Kino-Auftritt in "Batman & Robin" von 1997 zu den bekanntesten gehört: Damals wurde Poison Ivy von Uma Thurman gespielt.
Neuer Regisseur bei The Batman 2
Und wie geht es bei der aktuellen "Batman"-Verfilmung weiter? Wie kürzlich berichtet wurde, musste die Produktion der Fortsetzung von "The Batman" unterbrochen werden, da sich Regisseur Matt Reeves aufgrund privater Familienangelegenheiten zurückziehen musste. Nun wird aber Steven Soderbergh, der unter anderem für "Ocean's Eleven" bekannt ist, in Absprache mit Reeves die Dreharbeiten von "The Batman 2" finalisieren. In einem offiziellen Statement schildert DC Studios die aktuelle Situation:
"Da sich Matt Reeves weiterhin um eine aktuelle familiäre Angelegenheit kümmern muss, hat Steven Soderbergh – ein Bewunderer von Matts Arbeit – Matt angesprochen und wird nun mit voller Unterstützung von DC Studios einspringen, um dem Drehbuchautor und Regisseur dabei zu helfen, die letzten Wochen der Dreharbeiten zu 'The Batman Part 2' abzuschließen. Matt und Steven werden eng mit den Schauspielern und dem Team zusammenarbeiten, um Matts Vision für den Film zu verwirklichen."
Matt Reeves selbst hat sich via Social Media dazu geäußert. Der Regisseur betont:
"Nur um das klarzustellen: Ich verlasse "The Batman Part II" nicht. Ich bin Steven zutiefst dankbar, dass er mir in dieser schwierigen Zeit zur Seite steht, und mir dabei hilft, die Dreharbeiten abzuschließen. Vielen Dank an alle für eure Anteilnahme und eure guten Wünsche."
Wann startet The Batman 2 im Kino?
Angesichts der Umstände ist es natürlich denkbar, dass es noch zu Verzögerungen beim Kino-Release kommen könnte – auch wenn mit dem Einsatz von Soderbergh eine schnelle Lösung gefunden wurde, um die Produktion fortzusetzen. Dementsprechend hält man auch weiterhin am bisherigen Starttermin fest. Allerdings müssen sich Fans noch eine Weile gedulden, bevor sie Robert Pattinson wieder als Dunklen Ritter auf der Leinwand sehen können: "The Batman 2" startet am 17. Februar 2028.
