Crawl 2: Horror-Hit bekommt Fortsetzung – Hauptdarsteller stehen fest
Die Dreharbeiten sollen im August beginnen
Die Alligatoren sind wieder los! Sieben Jahre nach dem überraschenden Erfolg von "Crawl" befindet sich nun eine Fortsetzung in Arbeit – und die beiden Hauptdarsteller für "Crawl 2" stehen auch schon fest!
Wie The Hollywood Reporter berichtet, werden wir Mason Gooding und Emily Rudd in den zentralen Rollen zu sehen bekommen. Gooding erlangte vordergründig durch Olivia Wildes Komödie "Booksmart" und die letzten Filme der "Scream"-Reihe weltweit Bekanntheit. Emily Rudd hingegen feierte ihren Durchbruch als Nami in der "One Piece"-Live-Action-Serie.
Ganz im Sinne einer klassischen Fortsetzung wird auch für Teil 2 deutlich größer gedacht. Statt der Sümpfe und Vororte Floridas verlegt die Fortsetzung das Geschehen jetzt nach New York City. Nach einem schweren Hurrikan sollen Alligatoren durch die überfluteten Straßen und das weitverzweigte Kanalsystem der Metropole streifen und für Angst und Schrecken sorgen.
Die Regie wird erneut von Alexandre Aja übernommen, der auch am Drehbuch mitschreibt. Ein offizieller Kinostart für "Crawl 2" wurde bislang noch nicht bekanntgegeben, allerdings sollen die Dreharbeiten bereits Ende August in Ungarn beginnen. Haben wir euer Interesse geweckt? Den ersten "Crawl" könnt ihr euch aktuell auf WOW und Netflix anschauen.
Filmtipps im Stil von Crawl: Diese Survival-Thriller sorgen für genauso viel Adrenalin
Mit "Crawl" gelang Regisseur Alexandre Aja 2019 einer der überraschendsten Horrorhits des Jahres. Der Film kombiniert ein simples, aber äußerst effektives Konzept: ein begrenzter Schauplatz, eine Naturkatastrophe und eine tödliche Bedrohung, der man kaum entkommen kann. Gerade diese Mischung aus Survival-Thriller, Creature-Horror und permanenter Spannung macht "Crawl" so fesselnd. Wer nach dem Abspann Lust auf ähnliche Filme hat, findet zum Glück einige spannende Alternativen, die denselben Nerv treffen – mal mit Haien, mal mit Krokodilen oder anderen lebensgefährlichen Situationen.
The Shallows
Einer der naheliegendsten Tipps für Fans von "Crawl" ist "The Shallows" von Jaume Collet-Serra. Blake Lively spielt darin eine Surferin, die nach einem Haiangriff auf einem kleinen Felsen vor der Küste festsitzt. Zwischen ihr und dem rettenden Strand liegt nur ein kurzes Stück Wasser – doch dort wartet der Raubfisch. Wie "Crawl" lebt auch dieser Film von seiner Einfachheit: eine einzelne Figur, ein klar umrissener Ort und eine Bedrohung, die keine Pause zulässt. Die kompakte Laufzeit und das hohe Tempo machen "The Shallows" zu einem perfekten Survival-Thriller.

Black Water: Abyss
Wer den Tierhorror-Aspekt von "Crawl" besonders mochte, sollte unbedingt "Black Water: Abyss" nachholen. Der australische Film basiert lose auf wahren Begebenheiten und erzählt von drei Menschen, die nach einem Bootsausflug in einem Mangrovensumpf stranden. Dort werden sie von einem riesigen Salzwasserkrokodil gejagt. Anders als viele Hollywoodproduktionen setzt "Black Water" auf Realismus und eine unangenehm glaubwürdige Atmosphäre. Die Spannung entsteht weniger durch spektakuläre Effekte als durch die ständige Unsicherheit, aus welcher Richtung der nächste Angriff erfolgen könnte.
47 Meters Down
Auch wenn hier keine Alligatoren, sondern Haie die Hauptrolle spielen, trifft "47 Meters Down" denselben Survival-Nerv. Zwei Schwestern landen während eines Tauchgangs in einem Käfig auf dem Meeresgrund, nachdem das Seil reißt. Mit begrenztem Sauerstoff, schlechter Sicht und mehreren Haien in der Umgebung entwickelt der Film eine extrem klaustrophobische Spannung. Ähnlich wie "Crawl" nutzt er die Umgebung geschickt als zusätzliche Gefahr und hält den Druck auf die Figuren nahezu durchgehend aufrecht. 2019 erschien mit "47 Meters Down: Uncaged" die Fortsetzung, die sich ebenfalls großer Beliebtheit erfreute.

Open Water
Für Zuschauer, die besonders den minimalistischen Überlebenskampf schätzen, ist "Open Water" ein Pflichtfilm. Ein Urlauberpaar wird bei einem Tauchgang versehentlich im offenen Meer zurückgelassen und treibt hilflos im Wasser. Die Bedrohung ist zunächst kaum sichtbar, was den Film besonders beklemmend macht. "Open Water" zeigt eindrucksvoll, wie effektiv ein Thriller sein kann, wenn er sich auf Angst, Isolation und die Unberechenbarkeit der Natur konzentriert.
Warum diese Filme Crawl-Fans begeistern
Alle diese Filme teilen die Qualitäten, die "Crawl" so erfolgreich gemacht haben: überschaubare Schauplätze, unmittelbare Gefahr und Figuren, die sich nicht auf Waffen oder Superkräfte verlassen können. Stattdessen stehen Instinkt, Mut und der Wille zu überleben im Mittelpunkt. Wer also die Wartezeit auf "Crawl 2" überbrücken möchte oder einfach Lust auf spannungsgeladene Survival-Horrorfilme hat, findet in diesen Titeln einige der besten Alternativen der letzten Jahre. Sie beweisen, dass oft schon eine einzige tödliche Bedrohung ausreicht, um einen packenden Thriller zu erschaffen.

