Navy CIS: Mark Harmon kehrt als Gibbs zurück – in allen Folgen von Origins Staffel 3

Sein Comeback wirkt sich massiv auf die Serie aus

Von Carlos Corbelle Fraga am 4 min Lesezeit

Über Jahre hinweg war er der Boss bei "Navy CIS": Special Agent Leroy Jethro Gibbs. Nach dem Ausstieg des Darstellers Mark Harmon konnte man den Ermittler nur noch wenige Male im erfolgreichen Krimi-Franchise sehen. Doch nun kehrt er zurück. In der dritten Staffel des Spin-offs "Navy CIS: Origins" schlüpft Harmon erneut in die Rolle von Gibbs. Das Besondere: Es handelt sich nicht um einen einmaligen Gastauftritt – stattdessen wird man ihn in jeder einzelnen Folge der neuen Season sehen.

Die Rückkehr des beliebten "Navy CIS"-Stars wurde in einem Clip auf Social Media angekündigt. Neben dem kurzen Video, an dessen Ende Mark Harmon zu sehen ist, ist zu lesen:

"Die Geschichte, die er nie erzählt hat, schlägt ein neues Kapitel auf… Mark Harmon wird für alle Folgen der dritten Staffel von 'Navy CIS: Origins' als Gibbs zurückkehren."

Darum ist das Comeback von Mark Harmon als Leroy Jethro Gibbs etwas Besonderes

Bei dem Spin-off handelt es sich um ein Prequel der Original-Serie "Navy CIS", in der Harmon einst das Team von Ermittlern leitete, das Woche für Woche einen neuen Fall löst. Im Mittelpunkt von "Navy CIS: Origins" steht der junge Leroy Jethro Gibbs, gespielt von Austin Stowell, der Anfang der 1990er an einem frühen Zeitpunkt seiner Laufbahn steht und mit persönlichen Traumata zu kämpfen hat. Schon vor den nun angekündigten Auftritten in der kommenden dritten Staffel konnte man Harmon im Spin-off sehen. Zum einen tauchte er beim Serienauftakt auf, zum anderen hatte er im Zuge eines späteren Crossovers mit "Navy CIS" einen weiteren Gastauftritt. Darüber hinaus hört man Harmon alias Gibbs als Sprecher der Serie, der das Geschehen aus dem Off kommentiert.

Das kommende Comeback von Gibbs wird aber nicht nur etwas Besonderes sein, weil man damit wieder Mark Harmon eine Staffel lang regelmäßig vor der Kamera sehen kann. Die Rückkehr wirkt sich auch massiv auf die Serie als solche aus. Genauer gesagt: Auf die Struktur der Serie. Das "Navy CIS"-Franchise, das seit seinem Start im Jahre 2003 mehrere Spin-offs hervorbrachte, zeichnet sich meist durch in sich abgeschlossene Episoden aus. Ist der Fall der Woche gelöst, geht es mit dem nächsten weiter. Die dritte Staffel von "Navy CIS: Origins" soll dagegen von einem Fall handeln, der über die gesamte Staffel hinweg vertieft wird. Konkret geht es um ein Rätsel, das im Zusammenhang mit dem älteren, von Harmon gespielten Gibbs der Gegenwart steht und zugleich mit dessen Zeit in Camp Pendleton in den 90ern zu tun hat, wie das Branchenblatt The Hollywood Reporter berichtet.

Man darf gespannt sein, wie die beiden Zeitebenen miteinander verzahnt werden. Ein wenig muss man sich jedoch noch gedulden. Die dritte Staffel von "Navy CIS: Origins" soll im Herbst auf CBS ausgestrahlt werden. Wann man die neuen Folgen im deutschen TV sehen kann, bleibt abzuwarten.

Mark Harmon ist bei Navy CIS: Origins auch hinter den Kulissen aktiv

Neben Austin Stowell als jüngere Version von Gibbs besteht die Besetzung der Serie aus Kyle Schmid als Special Agent Mike Franks, Mariel Molino als Special Agent Cecilia "Lala" Dominguez, Tyla Abercrumbie als Field Operation Support Officer Mary Jo Hayes, Diany Rodriguez als Special Agent Vera Strickland und Caleb Foote als Special Agent Bernard "Randy" Randolf. Kreiert wurde "Navy CIS: Origins" von Gina Lucita Monreal und David J. North, die auch als ausführende Produzenten verantwortlich zeichnen – unter anderem an der Seite von Mark Harmon, der als ausführender Produzent auch hinter den Kulissen am Spin-off beteiligt ist.

Bei der "NCIS"-Original-Serie war Harmon bis zur 19. Staffel als Gibbs zu sehen. Die Lücke, die er hinterließ, wurde gewissermaßen von Gary Cole geschlossen, der als Supervisory Special Agent Alden Parker seit der 19. Staffel an Bord ist.