28 Years Later 3: Hauptdarsteller liefert vielversprechende Hinweise zum Abschluss der Horrorreihe

Bekommen wir das große Finale doch noch zu sehen?

Von Jonas Reichel am 4 min Lesezeit

Die Zukunft von "28 Years Later 3" bleibt weiterhin ungewiss, doch ein neuer Hinweis sorgt nun wieder für Hoffnung unter den Fans der Horrorreihe. Nachdem zuletzt Zweifel aufgekommen waren, ob der dritte Teil der geplanten Trilogie überhaupt realisiert wird, deutet ein aktueller Social Media-Beitrag von Hauptdarsteller Alfie Williams darauf hin, dass sich hinter den Kulissen möglicherweise doch etwas bewegt.

Der junge Schauspieler, der in "28 Years Later" die Figur Spike spielte, veröffentlichte auf Instagram Bilder, die ihn erneut beim Bogenschießen zeigen – eine Fähigkeit, die seine Filmfigur im Kampf gegen die Infizierten nutzte. Besonders auffällig war dabei seine Bildunterschrift: "Es ist großartig, zurück zu sein!", ergänzt durch ein zwinkerndes Emoji.

Eine offizielle Bestätigung gibt es bisher zwar nicht, dennoch könnten die aktuellen Hinweise bedeuten, dass die Arbeiten an "28 Years Later 3" doch weitergehen. Sollte der Film tatsächlich entstehen, würde vermutlich erneut Danny Boyle die Regie übernehmen.

Bereits vor einigen Monaten hatte Sony bestätigt, dass ein weiterer Film der "28 Years Later"-Reihe geplant ist. Seitdem wurde allerdings viel darüber spekuliert, ob das Projekt tatsächlich umgesetzt wird. Der Grund dafür waren hauptsächlich die enttäuschenden Kinozahlen von "28 Years Later: The Bone Temple". Obwohl der Film unter der Regie von Nia DaCosta bei Kritikern gut ankam, blieb der große Erfolg an den Kinokassen aus. Ob wir das große Finale also wirklich noch zu sehen bekommen werden, bleibt erst mal abzuwarten. Wir halten euch auf dem Laufenden!

Die 28-Reihe: Ein Meilenstein des modernen Horrorfilms

Als Danny Boyle im Jahr 2002 "28 Days Later" veröffentlichte, veränderte der Film nachhaltig die Wahrnehmung des Zombie-Genres. Mit seiner düsteren, schnell geschnittenen Inszenierung, den leeren Großstadtbildern und der bedrohlichen Atmosphäre etablierte sich der Film schnell als moderner Klassiker des Horrorfilms. Gemeinsam mit Drehbuchautor Alex Garland schuf Boyle eine Version der Zombie-Apokalypse, die weniger auf klassische Untote setzte, sondern auf infizierte Menschen, die durch einen Wutvirus zur Bedrohung wurden.

Der Erfolg des Films führte wenige Jahre später zu einer Fortsetzung, "28 Weeks Later", die jedoch ohne Boyle als Regisseur entstand. Obwohl der Film kommerziell erfolgreich war und die Welt des ersten Teils weiter ausbaute, fehlte vielen Fans die stilistische Handschrift des Originals. Damit begann eine lange Phase der Unsicherheit darüber, ob Boyle selbst jemals zur Reihe zurückkehren würde.

Der lange Weg zu 28 Years Later

Viele Jahre lang blieb die Reihe in einem Schwebezustand. Immer wieder gab es Gerüchte über einen dritten Teil, doch konkrete Entwicklungen blieben aus. Erst Jahrzehnte nach dem Originalfilm wurde das Projekt neu belebt: Mit "28 Years Later" kehrte Danny Boyle schließlich in das von ihm mitgeschaffene Universum zurück.

Der Film wurde als Beginn einer neuen Trilogie angekündigt und markierte eine Rückkehr zu den Wurzeln des Franchise. Inhaltlich knüpfte er zwar an die bekannte Welt des Wutvirus an, setzte jedoch stärker auf neue Figuren und eine weiterentwickelte postapokalyptische Gesellschaft. Boyle brachte dabei erneut seine charakteristische visuelle Energie ein, während Alex Garland das Drehbuch beisteuerte.

Die Erwartungen an das Projekt waren entsprechend hoch. Fans hofften auf eine konsequente Weiterentwicklung der Geschichte und gleichzeitig auf die Rückkehr jener Intensität, die das Original so prägend gemacht hatte.

Bild zu 28 YEARS LATER Trailer German Deutsch (2025)

The Bone Temple und die Erweiterung des Universums

Mit "28 Years Later: The Bone Temple" wurde die neue Trilogie fortgesetzt, allerdings mit einem Wechsel auf dem Regiestuhl. Die Regie übernahm diesmal Nia DaCosta, die zuvor bereits mit Filmen wie "Candyman" und "The Marvels" ihre Vielseitigkeit im Genre- und Blockbusterkino unter Beweis gestellt hatte.

"The Bone Temple" vertiefte die Welt der Infizierten und setzte stärker auf mythologische und gesellschaftliche Elemente innerhalb der Apokalypse. Kritisch wurde der Film überwiegend positiv aufgenommen und für seine Atmosphäre sowie seine mutigen erzählerischen Entscheidungen gelobt. Dennoch blieb der kommerzielle Erfolg hinter den Erwartungen zurück, was die Zukunft der geplanten Trilogie zeitweise unsicher erscheinen ließ. Schaut gern mal bei unserer Filmkritik zu dem Horrorstreifen vorbei.

Bild zu 28 Years Later 2: The Bone Temple - Filmkritik

Bedeutung für das Horror-Genre

Unabhängig vom aktuellen Produktionsstatus von Teil 5 bleibt der Einfluss der Reihe auf das Horror-Genre enorm. "28 Days Later" gilt heute als einer der wichtigsten modernen Horrorfilme überhaupt. Er hat das Bild des schnellen, aggressiven Zombies populär gemacht und zahlreiche spätere Werke beeinflusst.

Mit "28 Years Later" und "28 Years Later: The Bone Temple" wurde dieser Ansatz weiterentwickelt. Die Filme zeigen, dass das Franchise nicht nur nostalgisch auf sein eigenes Erbe zurückgreift, sondern versucht, neue gesellschaftliche Themen in das Horror-Setting zu integrieren – etwa Isolation, Kontrolle und die Frage, wie Zivilisation nach dem Zusammenbruch aussehen kann.

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