Buffy-Reboot abgesagt: Sarah Michelle Gellar reagiert mit Statement

Zur gecancelten TV-Neuauflage New Sunnydale äußert sich auch Regisseurin Chloé Zhao

Von Carlos Corbelle Fraga am 3 min Lesezeit

Das geplante Reboot von "Buffy the Vampire Slayer" wurde auf Eis gelegt. Das hat Hauptdarstellerin Sarah Michelle Gellar auf ihrem Instagram-Account bekannt gegeben. Die Neuauflage der Horror-Serie war seit Februar 2025 für den Streamingdienst Hulu in der Mache. Für den geplanten Pilotfilm mit dem Titel "Buffy the Vampire Slayer: New Sunnydale" wurden die Schwestern Lilla und Nora Zuckerman als Autorinnen verpflichtet. Die Oscar-prämierte "Nomadland"-Regisseurin Chloé Zhao sollte für die Inszenierung verantwortlich zeichnen.

Im Mittelpunkt der Handlung hätte die von Ryan Kiera Armstrong gespielte Nova stehen sollen, eine angehende Vampirjägerin, die von Titelheldin Buffy Summers trainiert wird. Sarah Michelle Gellar war wie in der Originalserie für die Rolle Buffys vorgesehen. Enttäuscht äußerte sich die Darstellerin mit einem Statement auf Instagram:

"Es tut mir wirklich leid, euch das mitteilen zu müssen, aber ich wollte, dass ihr es von mir hört. Leider hat Hulu beschlossen, nicht länger mit 'Buffy: New Sunnydale' weiterzumachen. Ich möchte Chloé Zhao danken, denn ich hätte nie gedacht, dass ich jemals wieder in Buffys stylische und gleichzeitig erschwingliche Stiefel schlüpfen würde. Und dank Chloé wurde mir wieder bewusst, wie sehr ich sie liebe und wie viel sie nicht nur mir, sondern euch allen bedeutet. Daran ändert sich nichts, und ich verspreche euch, falls die Apokalypse tatsächlich kommt, könnt ihr mich immer noch erreichen."

Auch Regisseurin Chloé Zhao äußert sich

Die von Gellar erwähnte Filmemacherin Chloé Zhao wird aktuell für ihren Film "Hamnet" gefeiert. Für ihr Drama über die Ehe von William Shakespeare wurde sie unter anderem für den Oscar als beste Regisseurin nominiert. Wie das US-Branchenblatt Deadline berichtet, habe es allerdings schon seit Wochen Spekulationen über das Fortbestehen des geplanten "Buffy"-Reboots gegeben. Nicht näher genannte Quellen hätten den Pilotfilm als "nicht perfekt" beschrieben und angedeutet, dass Chloé Zhao womöglich nicht die richtige Kandidatin für das Reboot sei. Obwohl Hulu nun den Stecker gezogen hat, sei nicht ausgeschlossen, dass der Streamingdienst das "Buffy"-Franchise irgendwann auf andere Weise wiederbelebt.

Inzwischen hat sich auch Chloé Zhao zum Aus von "Buffy: New Sunnydale" geäußert. Auf dem Red Carpet der diesjährigen Oscar-Verleihung betonte sie, dass sie von der Entscheidung Hulus "nicht überrascht" sei, wie Variety berichtet. Zudem erklärte sie:

"Das Wichtigste für Sarah und für uns war immer, der Serie und unseren Fans gegenüber wahrhaftig zu sein. Die Dinge passieren aus einem Grund, und wir bleiben offen für Neues und lassen uns überraschen. Auch davon, wohin uns das noch führen wird."

Buffy: Erst der Film, dann die Serie

Die Originalserie "Buffy the Vampire Slayer" basiert auf dem von Joss Whedon geschriebenen, gleichnamigen Film von 1992. Damals spielte noch Kristy Swanson die Rolle der auserwählten Vampirjägerin Buffy Summers. Bei der Serienneuauflage von 1997 übernahm Sarah Michelle Gellar die Titelrolle.

Sieben Staffeln lang lief die TV-Serie, entwickelte sich zum weltweiten Publikums- und Kritikerhit. Mit "Angel" lief zudem von 1999 bis 2004 ein Spin-off um den titelgebenden Vampir, der zuvor an der Seite von Buffy das Böse bekämft hatte. Im Laufe der weiteren Jahre waren immer wieder neue "Buffy the Vampire Slayer"-Ableger im Gespräch. Allerdings kam es nur noch in Form von Comics zu weiteren Fortsetzungen der beliebten Horrorserie.

Bild zu Sequel mit Sarah Michelle Gellar in Arbeit! - News