DC plant offenbar neuen Constantine-Film: Evil Dead-Regisseur soll das Drehbuch schreiben

Ein Startdatum gibt es bisher noch nicht

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Mit "Clayface" läuft aktuell ein waschechter Horrorfilm aus dem DCU in den deutschen Kinos – und offenbar hat man hinter den Kulissen Blut geleckt: Wie das Magazin Deadline berichtet, befindet sich ein neues "Constantine"-Projekt in Planung, das von einem "Evil Dead"-Regisseur geschrieben werden soll.

Die Rede ist von Francis Galluppi, der uns 2028 "Evil Dead: Wrath" auf die Leinwand bringt. Der neue "Constantine"-Film befindet sich allerdings noch in einer sehr frühen Entwicklungsphase. Aktuell steht weder ein Hauptdarsteller noch ein potentielles Startdatum fest. Auch DC Studios selbst wollte sich zu den Berichten bisher nicht äußern.

Wer ist John Constantine?

John Constantine gehört zu den ungewöhnlicheren Helden aus dem DC-Universum. Seinen ersten Auftritt hatte der Charakter 1985 in der Comicreihe "The Saga of the Swamp Thing" #37. Erschaffen wurde der sogenannte Hellblazer von Autor Alan Moore sowie den Zeichnern Steve Bissette und John Totleben. Anders als klassische Superhelden ist Constantine ein britischer Privatdetektiv aus der Arbeiterklasse, der sich auf Magie, Dämonologie und übernatürliche Phänomene spezialisiert hat. Häufig kommt er mit fragwürdigen Tricks, Manipulationen und einer ordentlichen Portion Gerissenheit ans Ziel.

2005 schlüpfte Keanu Reeves in Francis Lawrences "Constantine" erstmals in die Rolle des Okkultisten. Anders als in den Comics wurde die Geschichte damals nach Los Angeles verlegt. Obwohl der Film bei seiner Veröffentlichung gemischte Kritiken erhielt, konnte er sich über die Jahre hinweg einen gewissen Kultstatus erarbeiten. Eine Fortsetzung mit Reeves ist bereits seit längerer Zeit im Gespräch, konkrete Fortschritte ließen allerdings auf sich warten.

Eine weitere bekannte Interpretation der Figur lieferte Matt Ryan, der Constantine ab 2014 in der gleichnamigen NBC-Serie verkörperte. Diese wurde allerdings nach nur einer Staffel wieder abgesetzt. Bevor Constantin seine Ermittlungen aufnimmt, erwartet uns im nächsten Jahr erst einmal die Superman-Fortsetzung "Man of Tomorrow", in der David Corenswet erneut als Mann aus Stahl zu sehen sein wird.

Neuer Gegner für Superman

In "Man of Tomorrow" muss sich Clark Kent alias Superman mit seinem Erzfeind Lex Luthor verbünden. Der Grund: Diesmal bekommt es der DC-Superheld mit einer neuen, übermächtigen Bedrohung zu tun – dem hochintelligenten Androiden Brainiac. In die Rolle des Bösewichts wird der deutsche Schauspieler Lars Eidinger schlüpfen. Vor ein paar Monaten hatte sich Gunn dazu geäußert, was wir vom neuen Antagonisten erwarten können. Auf Social Media veröffentlichte er eine Zeichnung der Figur und erklärte:

"Brainiac ist das Ergebnis, wenn Intelligenz JEGLICHE Verbindung zur Menschlichkeit verliert. Und Superman ist so menschlich wie jeder andere auch, also … verstehe ich schon, warum die beiden sich nicht ausstehen können."

Tatsächlich ist Gunns Interpretation von Superman eine der menschlichsten, die man bislang auf der Leinwand sehen konnte. In seiner Verfilmung war der von David Corenswet verkörperte Held natürlich immer noch mit übermenschlichen Fähigkeiten ausgestattet. Superman zeigte aber auch Schwächen, war verwundbar und offenbarte in einer denkwürdigen Diskussion mit seiner großen Liebe Lois Lane, dass er auch mal ziemlich dünnhäutig sein kann.

Hoher Druck für den Man of Tomorrow

Das kam bei Kritikern an – und auch beim Publikum: Der Blockbuster spielte 618 Millionen US-Dollar an den weltweiten Kinokassen ein. Dennoch dürfte auf der Fortsetzung "Man of Tomorrow" ein enorm hoher Druck lasten. Denn: Vor kurzem lief mit Craig Gillespies "Supergirl" ein weiterer Film aus dem DC Universe im Kino. Und der erwies sich als kolossaler Box-Office-Flop. Das ging schon mit dem schwachen Release los: Am Startwochenende spielte der Superhelden-Film mit Milly Alcock in der Rolle von Supermans Cousine gerade mal 62 Millionen US-Dollar an den weltweiten Kinokassen ein. Am Ende wurden bloß 126 Millionen erzielt – damit konnte nicht mal das Produktionsbudget wieder reingeholt werden. Ob der Film unabhängig davon in puncto Qualität überzeugen kann, erfahrt ihr in unserer META-Kritik zu "Supergirl".

Superman-Fans können sich jedoch nicht nur auf "Man of Tomorrow" freuen. Mit der Serie "The People v. Gorilla Grodd" wurde erst kürzlich ein Spin-off von Gunns "Superman"-Verfilmung offiziell in Auftrag gegeben. Wie schon im Film wird Skyler Gisondo wieder in die Rolle von Jimmy Olsen schlüpfen, der beim Daily Planet als Kollege von Clark Kent arbeitet. Die Prämisse der neuen DC-Serie ist ungewöhnlich, denn: "The People v. Gorilla Grodd" ist eine Mockumentary. In der Pseudo-Dokumentation geht es darum, dass ein hochintelligenter Affe des Mordes für schuldig befunden wird. Das Opfer: Dessen Vater, der König von Gorilla City. Und da kommt Jimmy Olsen ins Spiel, der den Fall wieder aufrollt. Klingt auf jeden Fall nach einer Krimi-Serie der etwas anderen Art.

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