Disney plant Gaston-Film: Glen Powell für Hauptrolle im Gespräch
Das Projekte wurde bereits Ende 2025 angekündigt
Disney arbeitet an einer neuen Live-Action-Verfilmung, die eine der bekanntesten Figuren aus "Die Schöne und das Biest" in den Mittelpunkt rückt: Gaston. Und wie der Insider Jeff Sneider berichtet, befindet sich niemand Geringeres als Glen Powell für die Hauptrolle im Gespräch.
In welchem Status sich das Projekt darüber hinaus befindet, ist allerdings unklar. Zwar wurde "Gaston" schon Ende letzten Jahres angekündigt, getan hat sich aber eher wenig. Und natürlich ist zu betonen, dass es noch keine offizielle Bestätigung seitens Disney zur Besetzung von Powell gibt. Es handelt sich derzeit lediglich um ein Gerücht. Für das Drehbuch wurde hingegen Dave Callaham verpflichtet, der unter anderem an Filmen wie "The Expendables", "Godzilla" und "Wonder Woman 1984" mitgearbeitet hat.
Gaston feierte sein Debüt 1992 in dem Zeichentrickklassiker "Die Schöne und das Biest". Besonders seine überhebliche, selbstverliebte und bösartige Art machte ihn zu einem der beliebtesten Disney-Schurken überhaupt. In der Realverfilmung von 2017 wurde er dann von Luke Evans verkörpert.
Glen Powell: Das sind seine bekanntesten Rollen
Glen Powell gehört inzwischen zu den gefragtesten Schauspielern seiner Generation. Lange Zeit war der US-Amerikaner vor allem als charmanter Nebendarsteller bekannt, doch mit einigen großen Kinoerfolgen hat er sich innerhalb weniger Jahre zum gefragten Hollywood-Star entwickelt. Besonders seine Mischung aus Selbstbewusstsein, Humor und klassischer Actionhelden-Ausstrahlung macht ihn vielseitig einsetzbar. Zu seinen wichtigsten Rollen gehören inzwischen "Top Gun: Maverick", "Wo die Lüge hinfällt", "Twisters" und auch die Neuverfilmung von "The Running Man".
Chad Radwell in Scream Queens
Einen wichtigen Schritt in seiner Karriere machte Powell mit der Horror-Comedy-Serie "Scream Queens". Zwischen 2015 und 2016 spielte er Chad Radwell, einen arroganten und privilegierten Studenten, der sich selbst für unwiderstehlich hält. Die Rolle passte hervorragend zu Powells komödiantischem Talent und seinem Gespür dafür, selbstverliebte Charaktere gleichzeitig nervig und unterhaltsam wirken zu lassen. Für viele Zuschauer war Chad Radwell die erste Gelegenheit, Powell in einer größeren Rolle zu erleben.
Finnegan in Everybody Wants Some!!
Ebenfalls 2016 arbeitete Powell mit Regisseur Richard Linklater an "Everybody Wants Some!!". Als Baseballspieler Finnegan verkörpert er einen selbstbewussten und entspannten Studenten, der praktisch immer einen lockeren Spruch auf den Lippen hat. Die Rolle wurde zu einem wichtigen Karriereschritt. Powell konnte hier jene Mischung aus Charisma, Humor und Selbstironie zeigen, die später zu einem seiner Markenzeichen werden sollte.

Charlie Young in Set It Up
Mit der Netflix-RomCom "Set It Up" etablierte sich Powell endgültig als Hauptdarsteller. Als Charlie Young spielt er einen überarbeiteten Assistenten, der gemeinsam mit Harper, gespielt von Zoey Deutch, versucht, seine beiden Vorgesetzten miteinander zu verkuppeln. Die Chemie zwischen Powell und Deutch kam beim Publikum gut an und machte den Schauspieler zu einem gefragten Gesicht für romantische Komödien.
Jake "Hangman" Seresin in Top Gun: Maverick
Seinen großen Durchbruch zum internationalen Filmstar feierte Powell schließlich mit "Top Gun: Maverick". Als Lieutenant Jake "Hangman" Seresin tritt er gegen Pete "Maverick" Mitchells neue Generation von Piloten an. Hangman ist arrogant, ehrgeizig und extrem selbstbewusst. Gleichzeitig besitzt die Figur genügend Charme, um nicht wie ein gewöhnlicher eindimensionaler Rivale zu wirken. Der enorme Erfolg des Films machte Powell weltweit bekannt und öffnete ihm endgültig die Türen zu den größten Hollywood-Produktionen.

Gary Johnson in A Killer Romance
2023 zeigte Powell mit "A Killer Romance" erneut seine Vielseitigkeit. Er spielt Gary Johnson, einen eher unscheinbaren Universitätsprofessor, der nebenbei für die Polizei als vermeintlicher Auftragskiller arbeitet. Durch seine verschiedenen Identitäten kann Powell in einer einzigen Rolle unterschiedliche Facetten zeigen. Der Film verbindet Action, Comedy und Romantik und passt damit perfekt zu seinem bisherigen Rollenspektrum.

Ben in Wo die Lüge hinfällt
Mit "Wo die Lüge hinfällt" kehrte Powell 2023 zur romantischen Komödie zurück. An der Seite von Sydney Sweeney spielt er Ben, der zunächst überhaupt nicht mit Bea klarkommt. Um eine unangenehme Situation zu überspielen, geben sich die beiden jedoch als Paar aus. Der Film wurde zu einem großen Erfolg für das Genre und festigte Powells Status als moderner RomCom-Star. Seine Chemie mit Sweeney wurde dabei zu einem der wichtigsten Erfolgsfaktoren.

Tyler Owens in Twisters
2024 übernahm Powell mit "Twisters" erneut eine große Blockbuster-Rolle. Als Tornadojäger Tyler Owens führt er eine Gruppe von Sturmjägern an und gerät gemeinsam mit Kate, gespielt von Daisy Edgar-Jones, in gefährliche Situationen. Die Rolle vereint viele Eigenschaften, für die Powell inzwischen bekannt ist: Action, Humor, Charisma und einen selbstbewussten Hauptcharakter. "Twisters" bestätigte damit, dass Powell inzwischen problemlos einen großen Kinofilm als Hauptdarsteller tragen kann.

Ben in The Running Man
Eine seiner bislang körperlich anspruchsvollsten Rollen übernahm Powell in "The Running Man". In Edgar Wrights Neuverfilmung des Romans von Stephen King spielt er Ben Richards – jene Figur, die 1987 bereits von Arnold Schwarzenegger verkörpert wurde. Die neue Version orientiert sich stärker an Kings ursprünglichem Roman und erzählt von einem verzweifelten Familienvater, der an einer tödlichen Gameshow teilnimmt. Richards muss dabei vor den sogenannten Jägern fliehen und gleichzeitig gegen ein System kämpfen, das ihn öffentlich zum Feindbild erklärt.
Für Powell war die Rolle eine besondere Herausforderung. Ben Richards ist deutlich wütender und verzweifelter als viele seiner bisherigen Figuren und befindet sich praktisch den gesamten Film über auf der Flucht. Gleichzeitig verlangte die Produktion dem Schauspieler körperlich einiges ab. Regisseur Edgar Wright lobte Powell später für seinen enormen Einsatz bei den Dreharbeiten.

Vom Shootingstar zum Hollywood-Star
Glen Powells Karriere zeigt einen bemerkenswerten Aufstieg. Von kleineren Auftritten über "Scream Queens" und "Hidden Figures" arbeitete er sich Schritt für Schritt zu großen Hauptrollen vor. Mit "Top Gun: Maverick", "A Killer Romance", "Wo die Lüge hinfällt", "Twisters" und "The Running Man" hat er inzwischen mehrere Genres erfolgreich bedient. Gerade seine Vielseitigkeit dürfte einer der Gründe sein, weshalb Powell mittlerweile für zahlreiche große Rollen gehandelt wird. Ob Actionheld, RomCom-Liebling oder selbstverliebter Charakter: Der Schauspieler scheint sich längst nicht mehr auf einen bestimmten Rollentyp festlegen zu lassen.
