Ocean's Eleven Prequel: Neuer Regisseur im Gespräch
Der Filmemacher könnte auch die Hauptrolle spielen
Die Entwicklung des geplanten "Ocean's Eleven"-Prequels bleibt weiterhin spannend. Nun wird ein neuer potentieller Regisseur ins Spiel gebracht: Bradley Cooper. Laut Brancheninsider Matthew Belloni soll der Hollywoodstar jetzt die erste Wahl für die Inszenierung sein. Zudem ist er auch für das Drehbuch im Gespräch. Belloni zufolge gibt es noch keinen Deal, man strebe jedoch einen Drehstart für 2026 an.
Ob Cooper letztlich übernimmt, steht demnach noch nicht fest. Ohnehin bleibt vieles weiterhin unklar beim "Ocean's Eleven"-Prequel. Worum es inhaltlich genau gehen soll, wurde noch nicht enthüllt. Schon vor einigen Jahren wurde aber spekuliert, dass die Handlung des Films im Europa der 1960er angesiedelt sein soll. Schon vor der Meldung über den möglichen Regieposten, wurde Cooper als Kandidat für die männliche Hauptrolle gehandelt. Damit würde er an der Seite von Margot Robbie spielen, die auch als Produzentin des Films an Bord ist. Vor Cooper war bereits Robbies "Barbie"-Co-Star Ryan Gosling im Gespräch für die Hauptrolle gewesen.
Dass Bradley Cooper nun auch als möglicher neuer Regisseur gehandelt wird, ist ein Resultat des kürzlich erfolgten Ausstiegs von Lee Isaac Chung. Der "Twisters"-Macher hatte bereits mit Margot Robbie an der Entwicklung des Prequels gearbeitet. Dann sei es allerdings zur "einvernehmlichen Trennung aufgrund kreativer Differenzen" gekommen, wie das Filmstudio Warner Bros. verkündete.
Auch ein Ocean's-Sequel ist geplant
Fans der "Ocean's"-Filmreihe können derzeit nicht nur auf ein Prequel, sondern auch auf ein Sequel hoffen. So ist mit "Ocean's 14" eine Fortsetzung geplant, in der auch die altbekannten Darsteller der Originalfilme ihr Comeback feiern könnten, darunter Stars wie George Clooney, Julia Roberts, Brad Pitt, Matt Damon und Don Cheadle. Für den Regieposten ist Filmemacher David Leitch im Gespräch, der unter anderem für "Deadpool 2" bekannt ist.
Dass man das "Ocean's"-Franchise in jedem Fall am Leben erhalten will, ist nicht weiter verwunderlich. Schließlich erwies sich die Filmreihe an den Kinokassen als großer Erfolg. Besonders viel Umsatz erzielte der erste Film aus dem Jahre 2001. Steven Soderberghs lässig inszenierte Krimikomödie um eine Gruppe sympathischer Gauner, die ein Casino in Las Vegas ausrauben wollen, erzielte weltweit 450 Millionen US-Dollar. Infolgedessen übernahm Soderbergh auch bei den Sequels "Ocean's 12" und "Ocean's 13" die Regie. Und auch George Clooney, Brad Pitt und Co. waren wieder mit von der Partie. Ein Großteil des Publikums kehrte ebenfalls zurück und bescherte den beiden Fortsetzungen jeweils über 300 Millionen.

2018 folgte schließlich der vorerst letzte Film der Reihe. Mit "Ocean's 8" drehte Regisseur Gary Ross einen Ableger mit einer weiblichen Truppe um Sandra Bullock. Auch dieser Film konnte sich mit einem Einspielergebnis von 297 Millionen sehen lassen.
Bradley Cooper auch hinter der Kamera gefeiert
Sollte Bradley Cooper tatsächlich das "Ocean's"-Prequel als Regisseur und Drehbuchautor übernehmen, hätte das Franchise einen weiteren hochkarätigen Filmemacher gewonnen. Der Star war nicht nur in zahlreichen Filmen vor der Kamera zu sehen, darunter "Silver Linings", "War Dogs" und "Nightmare Alley". Seit "A Star Is Born" ist er auch hinter der Kamera ein gefragter Mann. Das von ihm inszenierte Musikdrama von 2018 wurde von der Kritik gefeiert und erhielt neben zahlreichen weiteren Ehrungen auch acht Oscar-Nominierungen, darunter in der Kategorie Bester Film. Auch bei seinem aktuellen Film "Is This Thing On?" ist er nicht nur als Darsteller zu sehen, sondern hat auch Regie geführt und das Drehbuch mitgeschrieben. Im Kino startet die Tragikomödie am 19. März 2026.
