Emmys 2026: The Pitt, Widow's Bay & Co. – das sind die Gewinner
Wir verraten, welche Serien und Stars abgeräumt haben – und zeigen die wichtigsten Sieger der Awards im Überblick
Die Gewinner der Emmys 2026 stehen fest. Zu den großen Siegern der 78. Primetime Emmy Awards gehören "The Pitt" und "Widow's Bay". Ohnehin haben sich in den wichtigsten Kategorien die Favoriten durchgesetzt. Im Folgenden verraten wir, welche Serien und Stars abgeräumt haben und zeigen die wichtigsten Gewinner im Überblick.
Vorab ging "The Pitt" als größter Favorit ins Rennen. Die zweite Staffel der HBO-Serie über den harten Alltag eines Krankenhauses in Pittsburgh war mit 25 Nominierungen vertreten. Kaum ein Zweifel bestand daran, dass "The Pitt" als beste Drama-Serie ausgezeichnet wird und so war es dann auch. Die Krankenhaus-Serie hatte den Emmy in der Kategorie bereits letztes Jahr gewonnen und konnte sich auch diesmal wieder durchsetzen. Dasselbe gilt für Noah Wyle, der für seine Rolle des engagierten Notfall-Arztes Dr. Michael "Robby" Robinavitch bereits 2025 als bester Drama-Hauptdarsteller ausgezeichnet wurde. Wie erwartet, führte auch diesmal kein Weg an seiner überragenden Performance vorbei. Insgesamt konnte "The Pitt" sieben Emmys mit nach Hause nehmen und damit zwei mehr als im vergangenen Jahr.
Als beste Hauptdarstellerin in der Drama-Kategorie setzte sich derweil Rhea Seehorn für die erste Staffel von "Pluribus" durch. Der Preis für ihre Rolle in Vince Gilligans Science-Fiction-Serie dürfte ein Trost für Fans des "Breaking Bad"-Spin-offs "Better Call Saul" sein: Obwohl sie für ihre Rolle in der ebenfalls von Gilligan kreierten Serie jahrelang gefeiert wurde, erhielt sie für "Better Call Saul" nie einen Emmy. Die Apple-TV-Serie "Pluribus" galt in der Drama-Sparte als größter Konkurrent von "The Pitt" und konnte insgesamt sechs Awards ergattern.

Emmy-Rekord für Widow's Bay
Die meisten Awards des Abends holte jedoch eine andere Serie: "Widow's Bay" gewann mit 14 Emmys doppelt so viele wie "The Pitt" und lag damit klar vorne, was die Gesamtanzahl der gewonnenen Preise anging. Unter anderem wurde "Widow's Bay" als beste Comedy-Serie prämiert. Matthew Rhys erhielt zudem den Emmy als bester Comedy-Darsteller. Mit ihren 14 Awards stellte "Widow's Bay" einen Emmy-Rekord auf: Keine andere Comedy-Serie gewann für eine Staffel so viele Preise. Womit der Rekord von "The Studio" gebrochen wurde: Die Hollywood-Satire von Apple TV debütierte im vergangenen Jahr und räumte gleich mal 13 Emmys ab. "Widow's Bay" ist in diesem Jahr neu auf Apple TV gestartet und handelt von der fiktiven Stadt einer Insel, die unter einem jahrhundertealten Fluch leidet. Die Serie mauserte sich zunehmend zu einem der Favoriten und konnte sich am Ende deutlich durchsetzen.
Zuvor wurde eher "Hacks" als großer Favorit der Comedy-Sparte gehandelt. Doch die Serie um eine alternde Stand-up-Komikerin und ihre jüngere Autorin musste sich erneut geschlagen geben: Letztes Jahr zog sie gegen "The Studio" den Kürzeren und diesmal gegen "Widow's Bay" in der Kategorie "Beste Comedy-Serie". Aber: An Vorjahressiegerin Jean Smart führte auch diesmal kein Weg vorbei. Für ihre Rolle der schlagfertigen Komikerin Deborah Vance wurde der "Hacks"-Star einmal mehr als beste Comedy-Hauptdarstellerin ausgezeichnet. Womit auch sie einen Rekord aufstellte: Sie ist damit die erste Darstellerin, die den Award für jede einzelne Staffel einer mehrjährigen Serie gewann. Ein schönes Abschiedsgeschenk für die Comedy-Serie "Hacks", die mit der finalen, fünften Staffel ein letztes Mal im Rennen für die Emmys war.

DTF St. Louis setzt sich durch
In der Kategorie "Beste Mini-Serie/Anthologie-Serie" setzte sich "DTF St. Louis" mit insgesamt sieben Awards durch. Vorab wurden auch "Beef" gute Chancen eingeräumt. Letztlich musste sich die zweite Staffel der schwarzhumorigen Anthologie-Serie jedoch mit drei Emmys zufrieden geben. Für "DTF St. Louis" lief der Abend umso erfolgreicher. Die Mini-Serie erschien dieses Jahr auf HBO und handelt von den amourösen Verwicklungen zwischen drei Personen in der Midlife-Crisis – und den damit zusammenhängenden Ermittlungen in einem Todesfall. Die HBO-Produktion erhielt unter anderem den Emmy als beste Mini-Serie. Zudem erhielt sie vergangene Woche bereits vorab einige Preise: Bei der Verleihung der sogenannten Creative Arts Emmys wurde David Harbour für seine Rolle in "DTF St. Louis" als bester Nebendarsteller prämiert. Der "Stranger Things"-Star wurde schon vorab als Favorit in der Kategorie gehandelt. Und er ist nicht der einzige Darsteller, der für "DTF St. Louis" ausgezeichnet wurde. Sein Co-Star Linda Cardellini erhielt den Emmy als beste Nebendarstellerin einer Mini-Serie.
Als beste Hauptdarstellerin in der Kategorie "Beste Mini-Serie/Anthologie-Serie/TV-Film" wurde Sally Field für ihre Rolle in "Remarkably Bright Creatures" ausgezeichnet. Die Netflix-Produktion über die besondere Beziehung zu einem Riesenkraken gewann auch den Emmy als bester TV-Film. Bester Hauptdarsteller in der Sparte "Beste Mini-Serie/Anthologie-Serie/TV-Film" wurde Matthew Rhys für seine Performance in der Netflix-Mini-Serie "The Beast in Me". Die Rolle eines Mannes, der einen Mord begangen haben soll, bescherte dem "Widow's Bay"-Darsteller den zweiten Emmy des Abends – womit Rhys ohne Zweifel einer der ganz großen Gewinner der diesjährigen Emmy-Verleihung ist.

Das sind die Serien mit den meisten Emmy-Awards
- Widow's Bay – 14 Awards
- The Pitt – 7 Awards
- DTF St. Louis – 7 Awards
- Pluribus – 6 Awards
- Spider-Noir – 5 Awards
- Beef – 3 Awards
- Margo's Got Money Troubles – 3 Awards
- Palm Royale – 3 Awards
Hier sind die wichtigsten Gewinner der Emmys 2026 im Überblick (unter dem Gewinner sind jeweils die weiteren Nominierten zu sehen)
Beste Drama-Serie
Gewinner: The Pitt
- The Diplomat
- The Gilded Age
- A Knight of the Seven Kingdoms
- Paradise
- Pluribus
- Slow Horses
- Your Friends and Neighbors
Beste Comedy-Serie
Gewinner: Widow's Bay
- Abbott Elementary
- The Bear: King of the Kitchen
- Hacks
- Margo's Got Money Troubles
- Nobody Wants This
- Only Murders in the Building
- Shrinking
Beste Mini-Serie/Anthologie-Serie
Gewinner: DTF St. Louis
- All Her Fault
- The Beast in Me
- Love Story: John F. Kennedy Jr. and Carolyn Bessette
- Beef

Bester TV-Film
Gewinner: Remarkably Bright Creatures
Bester Hauptdarsteller (Drama-Serie)
Gewinner: Noah Wyle in "The Pitt"
- Sterling K. Brown in "Paradise"
- Gary Oldman in "Slow Horses"
- Mark Ruffalo in "Task"
- Rufus Sewell in "The Diplomat"
Beste Hauptdarstellerin (Drama-Serie)
Gewinnerin: Rhea Seehorn in "Pluribus"
- Carrie Coon in "The Gilded Age"
- Chase Infiniti in "The Testaments"
- Keri Russell in "The Diplomat"
- Zendaya in "Euphoria"

Bester Hauptdarsteller (Comedy-Serie)
Gewinner: Matthew Rhys in "Widow's Bay"
- Yahya Abdul-Mateen II in "Wonder Man"
- Steve Carell in "Rooster"
- Jason Segel in "Shrinking"
- Martin Short in "Only Murders in the Building"
Beste Hauptdarstellerin (Comedy-Serie)
Gewinnerin: Jean Smart in "Hacks"
- Quinta Brunson, "Abbott Elementary"
- Elle Fanning in "Margo's Got Money Troubles"
- Lisa Kudrow in "The Comeback"
- Ayo Edebiri in "The Bear: King of the Kitchen"
Bester Hauptdarsteller (Mini-Serie/Anthologie-Serie/TV-Film)
Gewinner: Matthew Rhys in "The Beast in Me"
- Riz Ahmed in "Bait"
- Jason Bateman in "Black Rabbit"
- Charlie Hunnam in "Monster: The Ed Gein Story"
- Oscar Isaac in "Beef"
Beste Hauptdarstellerin (Mini-Serie/Anthologie-Serie/TV-Film)
Gewinnerin: Sally Field in "Remarkably Bright Creatures"
- Claire Danes in "The Beast in Me"
- Carey Mulligan in "Beef"
- Sarah Pidgeon in "Love Story: John F. Kennedy Jr. and Carolyn Bessette"
- Sarah Snook in "All Her Fault"
Bester Nebendarsteller (Comedy-Serie)
Gewinner: Stephen Root in "Widow's Bay"
- Colman Domingo in "The Four Seasons"
- Paul W. Downs in "Hacks"
- Harrison Ford in "Shrinking"
- Nick Offerman in "Margo's Got Money Troubles"
- Michael Urie in "Shrinking"
- Tyler James Williams in "Abbot Elementary"
Beste Nebendarstellerin (Comedy-Serie)
Gewinnerin: Kate O'Flynn in "Widow's Bay"
- Dale Dickey in "Widow's Bay"
- Hannah Einbinder in "Hacks"
- Janelle James in "Abbott Elementary"
- Michelle Pfeiffer in "Margo's Got Money Troubles"
- Megan Stalter in "Hacks"
- Jessica Williams in "Shrinking"
Beste Nebendarstellerin (Drama-Serie)
Gewinnerin: Allison Janney in "The Diplomat"
- Taylor Dearden in "The Pitt"
- Fiona Dourif in "The Pitt"
- Katherine LaNasa in "The Pitt"
- Sepideh Moafi in "The Pitt"
- Julianne Nicholson in "Paradise"
- Karolina Wydra in "Pluribus"
Bester Nebendarsteller (Drama-Serie)
Gewinner: Tom Pelphrey in "Task"
- Patrick Ball in "The Pitt"
- Billy Crudup in "The Morning Show"
- Shawn Hatosy in "The Pitt"
- Gerran Howell in "The Pitt"
- Jack Lowden in "Slow Horses"
- Carlos-Manuel Vesga in "Pluribus"
