The Mandalorian & Grogu: Nun wurde verraten, ob Baby Yoda im Film spricht
Die Produzentin von Star Wars hat sich klar dazu geäußert
Die Erwartungen an "The Mandalorian & Grogu" sind hoch. Schließlich ist es fast sieben Jahre her, dass zuletzt ein neuer "Star Wars"-Film im Kino zu sehen war. Mit besonders großer Spannung wird dabei das Leinwanddebüt von Grogu erwartet, der unter dem Spitznamen Baby Yoda schon in der TV-Serie "The Mandalorian" innerhalb kürzester Zeit zum Publikumsliebling avancierte. Wie jetzt geklärt wurde, wird sich eine Eigenschaft des kleinen, grünen Helden auch im Kino nicht ändern: Grogu wird auch im Film nicht sprechen. Das bestätigte die Filmproduzentin Kathleen Kennedy nun gegenüber dem Branchenblatt Variety.
Kennedy bezeichnet Grogu als "perfektes Beispiel für einen Charakter, der Emotionen zeigen und mit dem man sich verbunden fühlen muss, ohne dass er ein einziges Wort spricht." Gleichzeitig betont sie, dass er auch im Film keinesfalls sprechen wird. Grogu gehört derselben Spezies wie Jedi-Meister Yoda an. Da es letzterer nicht so genau mit der Grammatik nimmt und die Reihenfolge der Wörter innerhalb eines Satzes nur allzu gern vertauscht, stand die Frage im Raum, ob das bei Grogu irgendwann auch der Fall sein wird. Nun wissen wir dank Kennedy: Für den Film "The Mandalorian & Grogu" kann man das ausschließen.

Kathleen Kennedy äußert sich zum neuen Lucasfilm-Präsidenten
Die einstige Präsidentin von Lucasfilm ging auch auf ihren Nachfolger Dave Filoni ein, der zusammen mit Lynwen Brennan als Co-Präsidentin seit Januar 2026 die Geschicke beim "Star Wars"-Filmfranchise leitet. Kennedy bezeichnete den Übergang als nahtlos und sagte über den neuen Lucasfilm-Präsidenten:
"Das ist nicht einfach vor sechs Monaten passiert. Ich habe zehn Jahre lang damit verbracht, Dave dazu zu bringen, nach und nach in den Realfilm-Bereich einzusteigen. Er hatte so viel Erfahrung in der Animation. Er kennt sich so gut mit 'Star Wars' aus und liebt es so sehr."
Worum es in The Mandalorian & Grogu geht
Mit "Star Wars: The Mandalorian and Grogu" betritt das beliebte Science-Fiction-Franchise Neuland. Zum ersten Mal basiert ein Film der Reihe auf einer TV-Serie. So lernte man die beiden Titelhelden zunächst in den drei Staffeln von "The Mandalorian" kennen, die zwischen 2019 und 2023 ihre jeweilige Premiere auf Disney+ feierten. Die Ereignisse der Serie spielen einige Jahre nach dem Ende des Films "Die Rückkehr der Jedi-Ritter". Im Mittelpunkt steht der Mandalorian Din Djarin, der von Pedro Pascal verkörpert wird – auch wenn das Gesicht des "The Last of Us"-Stars die meiste Zeit unter einem Helm verborgen bleibt. Der Kopfgeldjäger erhält zu Beginn der Serie den Auftrag, Grogu zu finden und auszuliefern. Stattdessen nimmt er sich aber des Kindes an und flieht mit ihm.
In der Kino-Fortsetzung erwartet die beiden ein neues Abenteuer. Nach dem Fall des Galaktischen Imperiums versucht die Neue Republik die Freiheiten zu verteidigen, für die die Rebellen um Luke Skywalker einst gekämpft hatten. Eine entscheidende Rolle spielen dabei offenbar auch Din Djarin und Grogu, die kurzerhand von der Neuen Republik angeheuert werden.
Sigourney Weaver in Star Wars
Neben Pedro Pascal wird auch "Alien"-Ikone Sigourney Weaver zu sehen sein. Als Ward verkörpert sie eine ehemalige Rebellin, die nun als Offizierin der Neuen Republik tätig ist. Zu den weiteren Figuren gehört Rotta the Hutt, der Sohn des berüchtigten Verbrecherbosses Jabba the Hutt. In die Rolle schlüpft Jeremy Allen White, der als Hauptdarsteller der TV-Serie "The Bear: King of the Kitchen" zum international bekannten Star wurde.
Regie führt Jon Favreau, der auch schon als Schöpfer der Serienvorlage verantwortlich zeichnete. Gemeinsam mit Dave Filoni verfasste er auch das Drehbuch des Films. Der Kinostart von "Star Wars: The Mandalorian & Grogu" ist am 20. Mai 2026.
Hohe Erwartungen
Ob es das einzige Kino-Abenteuer von Din Djarin und Grogu bleibt, wird sicherlich auch vom Einspielergebnis und den Fan-Reaktionen abhängen. In jedem Fall sind die Erwartungen an das Duo enorm. Das Abschneiden von "The Mandalorian & Grogu" dürfte als ein erster wichtiger Indikator dafür gewertet werden, wie sehr das Publikum gewillt ist, auch für zukünftige "Star Wars"-Filme ins Kino zu gehen. Sollten die Einspielergebnisse unter den Erwartungen bleiben, ist der Druck auf den nächsten Ableger "Star Wars: Starfighter" umso größer. Der mit Ryan Gosling prominent besetzte Film startet im Mai 2027 und würde sicherlich davon profitieren, wenn der "Star Wars"-Kinohype bereits mit "The Mandalorian & Grogu" neu entfacht wird.

