Top Gun 3 mit Tom Cruise: Regisseur Joseph Kosinski hat sich wohl entschieden

Zuvor wurde über eine Rückkehr des Filmemachers spekuliert

Von Carlos Corbelle Fraga am 3 min Lesezeit

"Top Gun 3" ist beschlossene Sache – mit Tom Cruise. Allerdings stand dabei eine Frage im Raum: Wird auch Regisseur Joseph Kosinski zurückkehren? Nun scheint die Entscheidung gefallen zu sein: Kosinski wird den dritten Teil nicht inszenieren, wie Puck News berichtet. Der Regisseur soll aufgrund anderer Projekte wie dem "Miami Vice"-Reboot nicht die nötige Zeit für "Top Gun 3" haben.

Erst kürzlich wurde bei der CinemaCon bestätigt, dass Tom Cruise wieder an Bord sein wird. Dasselbe gilt für Blockbuster-Produzent Jerry Bruckheimer. Was die Wahl des Regisseurs angeht, wurde allerdings kein Name genannt. Daher wurde weiterhin spekuliert, ob letztlich nicht doch wieder Joseph Kosinski das Ruder übernimmt. Schließlich hatte er bereits den Vorgänger "Top Gun: Maverick" inszeniert – und einen riesigen Hit gelandet. Da Kosinski aber offenbar nicht zurückkehrt, darf nun spekuliert werden, wer stattdessen auf dem Regiestuhl Platz nehmen wird.

Top Gun 3: Nachfolger für Joseph Kosinski gesucht

Eine logische Wahl wäre in mehrerlei Hinsicht Christopher McQuarrie, wie etwa bei MovieWeb zu lesen ist. McQuarrie ist als Drehbuchautor ohnehin an der Filmreihe beteiligt. Er kennt sich mit dem Dreh aufwändiger Action-Stoffe bestens aus und hat zudem bereits mehrere Filme mit Tom Cruise inszeniert, darunter die letzten Teile der "Mission: Impossible"-Reihe. Ob McQuarrie allerdings die nötige Zeit hat oder gewillt ist, bei "Top Gun 3" Regie zu führen, weiß vermutlich nur er. In jedem Fall befindet sich "Top Gun 3" bereits seit einer Weile in der Entwicklung. Vor zwei Jahren stieß Ehren Kruger als Autor dazu. Bei "Top Gun: Maverick" war er neben Christopher McQuarrie und Eric Warren Singer ebenfalls am Drehbuch beteiligt.

Bild zu TOP GUN 40. Jubiläum Trailer German Deutsch OmU (1986)

Top Gun: Maverick wurde ein riesiger Erfolg

Der erste Film der Fliegeraction-Reihe erschien bereits im Jahr 1986. Im damaligen Original-Film "Top Gun – Sie fürchten weder Tod noch Teufel" führte Tony Scott Regie. Hauptdarsteller Tom Cruise schlüpfte darin zum ersten Mal in die Rolle des Top-Piloten Pete Mitchell. Mit weltweiten Einnahmen von 357 Millionen US-Dollar wurde "Top Gun" zum Kino-Hit. Wie erfolgreich 36 Jahre später die Fortsetzung werden würde, war dann aber doch ziemlich erstaunlich. "Top Gun: Maverick" spielte fast 1,5 Milliarden US-Dolllar ein – ein gewaltiger finanzieller Erfolg. Dementsprechend hoch dürften die Erwartungen an den geplanten dritten Teil sein.

Die Rückkehr von Tom Cruise dürfte für alle Beteiligten von "Top Gun 3" schon mal eine große Erleichterung sein. Schließlich wird die Filmreihe in erster Linie mit dem Hollywood-Star in Verbindung gebracht – Cruise ist das Aushängeschild von "Top Gun". Und eine Rückkehr war keine Selbstverständlichkeit. Da "Mission: Impossible – The Final Reckoning" als Abschluss der anderen großen Action-Reihe mit Tom Cruise gilt, hätte es ebenso gut sein können, dass er anschließend eine generelle Pause vom Actionfach eingelegt hätte. Vor allem in Anbetracht seines kommenden Films: Als Hauptdarsteller von "Digger" wird man den Hollywood-Star demnächst von einer ungewohnten Seite erleben. Laut Variety sieht man ihn in der neuen Regiearbeit von Alejandro G. Iñárritu als "einen verrückten, katzenliebenden Milliardär mit dickem Bauch, Haartolle und starkem Südstaatenakzent". Schon bald können sich Zuschauer selbst ein Bild davon machen: Im Kino startet "Digger" am 1. Oktober 2026. Trotz seines cineastischen Ausflugs in ungewöhnlichere Gefilde zeigt seine geplante Rückkehr bei "Top Gun 3" allerdings: Cruise hat dem Action-Genre noch nicht abgeschworen.

Joseph Kosinski hat offenbar ein Gespür für Kino-Hits

Abgesehen von Cruise sollte man aber auch die Bedeutung von Joseph Kosinski nicht unterschätzen, wenn es um den Erfolg der "Top Gun"-Reihe geht. Mit "Top Gun: Maverick" inszenierte er den finanziell erfolgreichsten Film in der Karriere von Cruise. Im vergangenen Jahr konnte er seinen Status als Erfolgsregisseur weiter untermauern: mit dem Rennfahrer-Drama "F1". Mit einem weltweiten Einspielergebnis von 634 Millionen US-Dollar gelang ihm nicht nur ein weiterer Kino-Hit – er bescherte damit auch einer weiteren altgedienten Hollywood-Größe den finanziell erfolgreichsten Film der Karriere: Brad Pitt.

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