Dune 3: Timothée Chalamet macht klare Ansage zu seiner Zukunft als Paul Atreides

Zudem bezeichnet er den neuen Dune-Film als unheimlichsten aller drei Teile

Von Carlos Corbelle Fraga am 3 min Lesezeit

Ende des Jahres kann man Timothée Chalamet in der sehnsüchtig erwarteten Fortsetzung "Dune 3" im Kino sehen. Doch es gibt einen Wermutstropfen: Im dritten Teil der Science-Fiction-Saga wird er zum letzten Mal Paul Atreides spielen. Das bestätigte Chalamet nun während eines Events von Variety und CNN. Im Gespräch mit Hollywoodstar Matthew McConaughey sagte er dort klar und deutlich:

Das war das letzte Mal, dass ich einen 'Dune'-Film drehe.

Gerade weil es sein letzter Auftritt als Paul Atreides sein soll, betrachtet Chalamet die Arbeit an "Dune: Part Three" als etwas ganz Besonderes: "Ich wollte es wirklich als etwas Heiliges behandeln", wird er von Variety zitiert. "Man kann leicht selbstzufrieden werden, doch beim dritten Mal war ich viel intensiver." Dabei hat er sich offenbar an großen Vorbildern orientiert. Chalamet vergleicht seine Performance mit denen von Matthew McConaughey in "Interstellar", Heath Ledger in "The Dark Knight" und Marlon Brando in "Apocalypse Now". Nur um anschließend zurückzurudern und sich etwas bescheidener zu geben: "Wobei, warte, lass mich das alles anders formulieren! Halt. Ich kann mich nicht selbst in diese Linie einreihen."

Dune 3: Finsteres Sequel

Auf den Inhalt des dritten "Dune"-Films geht er nur kurz ein: "Es ist der unheimlichste", kündigt er an. "Es ist ein gewaltiger Umschwung." Tatsächlich dürfte es in "Dune 3" äußerst finster zugehen. Das Sequel basiert auf dem 1969 erschienenen Roman "Der Herr des Wüstenplaneten". In diesem Band von Frank Herberts sechsteiliger "Dune"-Saga sind 12 Jahre vergangen, seit Paul die Macht an sich gerissen hat. Seine Macht beschränkt sich jedoch nicht allein auf den Thron von Arrakis, sondern weitet sich im gesamten Universum aus. Die Folge: Milliarden Menschen müssen im Zuge des Krieges ihr Leben lassen. Was sich schon in der Verfilmung von "Dune 2" andeutete, wird hier also Gewissheit. Paul Atreides ist der Auserwählte, aber keine Lichtgestalt. Stattdessen wird der vermeintliche Erlöser zum Tyrannen, der Tod und Verderben bringt.

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Inwieweit "Dune 3" der Handlung der Romanvorlage folgt, bleibt abzuwarten. Dass es sich laut Chalamet um den "unheimlichsten" aller drei Filme handeln soll, lässt jedoch bereits erahnen, dass auch die Verfilmung Pauls Hinwendung zur dunklen Seite der Macht weiter auslotet. Fest steht in jedem Fall, dass wie schon in den ersten beiden Filmen auch diesmal wieder Denis Villeneuve Regie führt. Gemeinsam mit Jon Spaihts zeichnet er zudem erneut für das Drehbuch verantwortlich. Der Cast hat einmal mehr eine Reihe hochkarätiger Stars zu bieten. Neben Timothée Chalamet als Paul Atreides sehen wir Zendaya als Chani, Josh Brolin als Gurney Halleck, Rebecca Ferguson als Lady Jessica, Anya Taylor-Joy als Alia Atreides, Florence Pugh als Prinzessin Irulan und Jason Momoa als Duncan Idaho. Neu dabei ist Batman-Darsteller Robert Pattinson als Scytale. Der Kinostart von "Dune 3" ist am 17. Dezember 2026.

Dune 4: Eine Frage des Erfolgs

Insgesamt konnten die ersten beiden "Dune"-Filme über eine Milliarde US-Dollar an den weltweiten Kinokassen einspielen. Angesichts dieses kommerziellen Erfolgs sind die Erwartungen an "Dune: Part Three" entsprechend hoch. Sollte auch der dritte Teil zum erwarteten Hit werden, darf man wohl mit einer weiteren Verfilmung rechnen. Möglicherweise könnte dann Frank Herberts Roman "Die Kinder des Wüstenplaneten" als Vorlage von "Dune 4" dienen. Das 1976 erschienene Buch ist der Nachfolger von "Der Herr des Wüstenplaneten" und erzählt von Paul Atreides' Nachwuchs, den Zwillingen Leto II and Ghanima. Sollte der Roman verfilmt werden, dürfte jedoch nicht nur Timothée Chalamet fehlen. Auch bei Filmemacher Denis Villeneuve geht man davon aus, dass er bei einem möglichen vierten Teil von "Dune" nicht länger als Regisseur an Bord sein wird. Stattdessen wird er sich einem anderen, nicht weniger gigantischen Franchise widmen. So wurde Villeneuve für die Inszenierung des nächsten James-Bond-Films verpflichtet.

Timothée Chalamet im Rennen um den Oscar

Die Karriere von Timothée Chalamet läuft derweil ebenfalls rund. Nachdem er bereits im vergangenen Jahr für seine Rolle des legendären Musikers Bob Dylan im Biopic "Like a Complete Unknown" für den Oscar nominiert wurde, kann er bei der diesjährigen Verleihung erneut auf den begehrten Preis hoffen. Aufgrund seiner gefeierten Performance als ehrgeiziger Tischtennisspieler in "Marty Supreme" gilt er als einer der Favoriten im Rennen um den Academy Award als bester Hauptdarsteller.

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