Playmates: Jessica Biel wird zur Ehefrau von Hugh Hefner

Ein Startdatum gibt es bisher noch nicht

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Jessica Biel wird zur Ehefrau von Hugh Hefner. Laut dem Branchenmagazin Variety stößt die Darstellerin zum Cast des Dramas "Playmates". Ihre Figur ist dabei rein fiktiv und keine direkte Darstellung einer tatsächlichen Ehefrau des Playboy-Gründers.

Im Mittelpunkt der Story steht die 13-jährige Elle, gespielt von Indiana Elle. Das Mädchen ist ausgesprochen selbstbewusst und verbringt viel Zeit auf dem Gelände der Playboy-Mansion. Dort trifft sie auf Anna, verkörpert von "Nosferatu"-Star Lily-Rose Depp. Anna gehört zu sieben Frauen, die darum kämpfen, zum "Playmate des Monats" gekürt zu werden. Obwohl die beiden auf den ersten Blick aus völlig unterschiedlichen Welten stammen, entwickelt sich zwischen ihnen eine ungewöhnliche Freundschaft. Hugh Hefner selbst wird von Bill Pullman dargestellt.

Hinter "Playmates" steht Lorraine Nicholson, die nicht nur die Regie übernimmt, sondern auch das Drehbuch geschrieben hat. Für Nicholson ist das Projekt zugleich ihr Debüt als Spielfilmregisseurin. Zuvor war sie überwiegend als Schauspielerin unter anderem in "Plötzlich Prinzessin 2" und "Klick" zu sehen. Ein Startdatum steht bisher noch aus.

Jessica Biel: Ihre bekanntesten Rollen

Jessica Biel gehört zu den Schauspielerinnen, die bereits in jungen Jahren den Sprung von der Serienwelt nach Hollywood geschafft haben. Im Laufe ihrer Karriere war sie in ganz unterschiedlichen Genres zu sehen – von Horrorfilmen über Action und Thriller bis hin zu romantischen Komödien. Einige ihrer Rollen sind dabei besonders eng mit ihrem Namen verbunden.

Eine himmlische Familie

Für viele Zuschauer dürfte Jessica Biel vor allem mit der Serie "Eine himmlische Familie" verbunden sein. Von 1996 bis 2006 spielte sie Mary Camden und gehörte damit über viele Jahre zum Hauptcast der beliebten Familienserie. Die Rolle machte Biel bereits als Teenager einem größeren Publikum bekannt. Gleichzeitig war "Eine himmlische Familie" das Sprungbrett für ihre spätere Filmkarriere. Biel entschied sich allerdings schon während ihrer Zeit in der Serie zunehmend dafür, sich auch anderen Projekten zu widmen.

The Texas Chainsaw Massacre

Einen deutlichen Imagewechsel vollzog Jessica Biel mit dem Horrorfilm "The Texas Chainsaw Massacre" aus dem Jahr 2003. Darin übernahm sie die Hauptrolle der Erin und musste sich unter anderem mit dem berüchtigten Leatherface auseinandersetzen. Der Film war ein großer Erfolg an den Kinokassen und machte Biel endgültig auch im Kinobereich bekannt. Besonders für Horror-Fans zählt ihre Darstellung bis heute zu ihren prägendsten Rollen.

Blade: Trinity

Kurz darauf war Biel 2004 im dritten Teil der "Blade"-Reihe zu sehen. In "Blade: Trinity" spielte sie Abigail Whistler, eine Vampirjägerin, die gemeinsam mit Wesley Snipes' Blade gegen die übernatürlichen Gegner kämpft. Die Rolle zeigte Biel von einer deutlich actionreicheren Seite. Statt der klassischen Teenager- oder Familienserienrolle stand diesmal körperliche Action im Mittelpunkt.

The Illusionist

2006 folgte mit "The Illusionist" ein deutlich anderes Projekt. In dem Mystery-Drama spielte Biel Sophie von Teschen und stand unter anderem gemeinsam mit Edward Norton und Paul Giamatti vor der Kamera. Der Film verband eine romantische Geschichte mit Mystery-Elementen und spielte im Wien des frühen 20. Jahrhunderts. Biel konnte damit zeigen, dass sie nicht nur für Horror- und Actionfilme geeignet war.

Next

Ein Jahr später gehörte Biel neben Nicolas Cage und Julianne Moore zum Cast des Science-Fiction-Thrillers "Next". Sie spielte Liz Cooper, die gemeinsam mit Cages Figur Chris Johnson in eine gefährliche Verschwörung gerät. Auch wenn der Film bei Kritikern nicht besonders erfolgreich war, zählt er zu den bekannteren Hollywood-Produktionen aus Biels Karriere.

Chuck & Larry: Wie Feuer und Flamme

Ihre komödiantische Seite zeigte Biel 2007 in "Chuck & Larry: Wie Feuer und Flamme". An der Seite von Adam Sandler und Kevin James spielte sie die Anwältin Alex McDonough. Die Komödie war für Biel eine weitere Gelegenheit, sich von ihren bisherigen Rollen zu lösen und in einem deutlich leichteren Genre aufzutreten.

Valentinstag

2010 war Biel Teil des großen Ensembles von "Valentinstag". Die romantische Komödie von Regisseur Garry Marshall versammelte zahlreiche bekannte Stars, darunter Julia Roberts, Ashton Kutcher, Bradley Cooper und Anne Hathaway. Biel spielte Kara Monahan, eine erfolgreiche PR-Beraterin, die eigentlich nichts mit dem Valentinstag anfangen kann. Der Film setzte auf mehrere miteinander verbundene Geschichten und bot Biel damit eine weitere romantische Rolle.

Total Recall

2012 folgte eine weitere große Hollywood-Produktion. In "Total Recall" spielte Biel Melina, die gemeinsam mit Colin Farrells Figur Douglas Quaid in eine gefährliche Verschwörung verwickelt wird. Das Remake des gleichnamigen Science-Fiction-Klassikers von Paul Verhoeven bot Biel erneut die Möglichkeit, eine körperlichere und actionreiche Rolle zu übernehmen.

Bild zu TOTAL RECALL 2012 Trailer 2 German Deutsch | FullHD

The Sinner

Eine ihrer wichtigsten Rollen übernahm Jessica Biel schließlich im Serienbereich. In der Mystery-Krimiserie "The Sinner" spielte sie 2017 die junge Mutter Cora Tannetti. Cora begeht zu Beginn der Serie scheinbar ohne nachvollziehbaren Grund einen brutalen Mord. Anschließend versucht Detective Harry Ambrose, die Hintergründe der Tat aufzudecken. Biel war nicht nur als Hauptdarstellerin beteiligt, sondern fungierte auch als ausführende Produzentin. Ihre Darstellung brachte ihr unter anderem eine Emmy-Nominierung ein und zeigte, dass Biel auch in deutlich komplexeren und düsteren Rollen überzeugen kann.

Candy

Eine weitere anspruchsvolle Rolle übernahm Biel 2022 in der Miniserie "Candy: Tod in Texas". Darin verkörperte sie Candy Montgomery, eine Hausfrau aus Texas, deren Leben nach einem schockierenden Mord völlig aus den Fugen gerät. Die Geschichte basiert auf einem realen Fall aus dem Jahr 1980. Biel übernahm neben der Hauptrolle auch eine Produzentenfunktion und erhielt für ihre Darstellung erneut viel Aufmerksamkeit.