Helldivers Film: Jason Momoa gecastet und Startdatum enthüllt

Momoa ist in Zukunft in so einigen Blockbustern zu sehen

Von Konstantin Koos am 3 min Lesezeit

Jason Momoa im "Helldivers"-Film! Laut übereinstimmenden Medienberichten konnte der Superstar für die heißerwartete Videospielverfilmung gewonnen werden. Doch damit nicht genug: Gleichzeitig wurde das Startdatum des Films enthüllt!

Umgesetzt wird das Projekt von Sony Pictures und Playstation. Der Regisseur wurde bereits vor einigen Monaten verkündet: Justin Lin, bekannt für die "Fast and Furious"-Reihe und "Star Trek: Beyond". Das Skript stammt derweil von Gary Dauberman, der unter anderem die Drehbücher zum Stephen King-Zweiteiler "Es" verfasste.

Welche Figur Momoa im "Helldivers"-Film verkörpern wird, bleibt zunächst offen. Für den Darsteller ist es nicht die erste Rolle in einer Videospielverfilmung. Der "Aquaman"-Star war zuletzt im Kino-Hit "Ein Minecraft Film" zu sehen. Demnächst ist er außerdem Teil des Casts der "Street Fighter"-Verfilmung. 2026 stehen für Momoa zudem "Dune 3" und "Supergirl" an.

Dann startet Helldivers im Kino

Ein wenig Geduld ist allerdings noch gefragt, bis es den "Helldivers"-Film auf der großen Leinwand zu sehen gibt. Der US-Starttermin wurde auf den 10. November 2027 gelegt. Da Kinofilme in Deutschland traditionell am Donnerstag anlaufen, ist davon auszugehen, dass für das Startdatum hierzulande der 11. November 2027 vorgesehen ist. Über alle weiteren Updates halten wir euch natürlich auf dem Laufenden!

Die Videospielvorlage

Was zunächst als Geheimtipp des schwedischen Entwicklerstudios Arrowhead Game Studios begann, entwickelte sich spätestens mit "Helldivers 2" zu einem weltweiten Phänomen. Millionen Spieler kämpfen seither Seite an Seite – oder stolpern sich gegenseitig ins Verderben – im Namen der "Über-Erde".

Die Geschichte von "Helldivers" spielt in einer dystopischen Zukunft, in der die Menschheit unter einer totalitären Regierung namens "Über-Erde" vereint ist. Die Spieler schlüpfen in die Rolle von Elite-Soldaten, den Helldivers, welche die Über-Erde verteidigen und ihren Einfluss in der Galaxie ausbreiten müssen. Sie sichern Ressourcen, erobern Planeten und kämpfen in gewaltigen Schlachten gegen feindliche Aliens.

Was "Helldivers" von vielen Militär-Shootern unterscheidet, ist sein satirischer Unterton. Die Propaganda-Sprache, patriotische Parolen und das Pathos erinnern bewusst an Science-Fiction-Satiren wie "Starship Troopers". Der Humor entsteht aus der Diskrepanz zwischen heroischem Anspruch und chaotischer Realität: Während der Erzähler von Ruhm und Opferbereitschaft spricht, wird das eigene Team gerade von einem falsch platzierten Luftschlag ausgelöscht.

Das Phänomen von Helldivers

Von Beginn an setzte "Helldivers" kompromisslos auf Koop-Gameplay. Bis zu vier Spieler kämpfen gemeinsam auf Schlachtfeldern, erfüllen Missionsziele und müssen sich eng abstimmen. Friendly Fire ist dabei stets aktiv – jeder Schuss, jede Granate und jeder Orbitalangriff kann auch Verbündete treffen.

Gerade dieses Risiko macht den Reiz aus. Erfolg ist nur möglich, wenn das Team kommuniziert, Rollen verteilt und sich gegenseitig absichert. Gleichzeitig entstehen durch Missgeschicke und Fehlentscheidungen unvergessliche Momente. Ein falsch eingegebener Code für einen Versorgungsabwurf kann statt Munition eine Bombe vom Himmel regnen lassen – mit entsprechend explosiven Folgen.

Mit "Helldivers 2" wechselte die Serie von der Draufsicht zur Third-Person-Perspektive. Das Geschehen rückte näher an die Figuren heran, wurde intensiver, direkter, cineastischer. Das Grundprinzip blieb jedoch erhalten.

Der Erfolg der Reihe lässt sich auf mehrere Faktoren zurückführen: Dazu gehört unter anderem der Humor und die Selbstironie: Die satirische Überzeichnung macht das Spiel zugänglich und hebt es vom ernsten Ton vieler Genrevertreter ab. Außerdem gibt es eine gewisse Community-Dynamik: Die Galaktische Kampagne schafft ein Gefühl kollektiver Verantwortung.

Jason Momoa und seine Filme

Man darf nun gespannt darauf sein, wie die Verfilmung aussehen wird. Mit Jason Momoa konnte man einen großen Namen aus Hollywood verpflichten. Internationale Bekanntheit erlangte er als Khal Drogo in der HBO-Erfolgsserie "Game of Thrones", bevor er als Aquaman im DC-Universum endgültig zum Blockbuster-Star wurde – sowohl in "Justice League" als auch in den eigenständigen "Aquaman"-Filmen. Auch in Denis Villeneuves Science-Fiction-Epos "Dune" überzeugte er als Duncan Idaho. Serienfans kennen ihn zudem aus der postapokalyptischen Apple-TV+-Produktion "See – Reich der Blinden", in der er die Hauptrolle übernahm. 2026 wird ein großes Jahr für den Darsteller. Nachdem er zuletzt bereits im Actionfilm "The Wrecking Crew" zu sehen war, erwartet uns außerdem "Street Fighter", "Dune 3" und "Supergirl". Im folgenden Teaser bekommt ihr bereits einen ersten Eindruck von Jason Momoa als DC-Antiheld Lobo.

Bild zu SUPERGIRL “Lobo” Teaser German Deutsch (2026) Jason Momoa