Riddick 4: Furya Filmvorschau

Alle Informationen zur Rückkehr des intergalaktischen Antihelden

Von Jonas Reichel am 3 min Lesezeit

Bild zu Riddick 4: Furya - Chaos um den Kinostart - Filmvorschau

Vin Diesel kehrt zu seinen Wurzeln zurück: Noch vor seinen Auftritten in "Fast & Furious" oder "Triple X" war er vor allem eins: der intergalaktische Antiheld Richard B. Riddick – düster, kompromisslos und gefährlich. Nun sehen wir den Krieger nach über einem Jahrzehnt Pause endlich wieder im Kino – im Science-Fiction-Kracher "Riddick 4: Furya"! Allerdings scheint der größte Kampf nicht vor den Kameras stattzufinden, sondern dahinter. In diesem Artikel werfen wir einen Blick auf die legendäre Action-Reihe, was uns in der Fortsetzung erwartet und warum die Zukunft von Riddick alles andere als sicher ist!

Pitch Black: Der Ursprung des Mythos

Bevor wir über den neuen Film reden: ein kurzer Rückblick. Der Grundstein des Franchise stammt aus dem Jahr 2000: "Pitch Black: Planet der Finsternis" zeigte uns Riddick als verurteilten Schwerverbrecher, der zusammen mit seinen Wächtern eine Bruchlandung auf einem abgelegenen Wüstenplaneten hinlegt. Dort kriegen sie es mit aggressiven Kreaturen zu tun, die ausschließlich im Dunkeln angreifen. Als sich eine totale Sonnenfinsternis ankündigt, beginnt ein gnadenloser Überlebenskampf.

"Pitch Black" überzeugte durch seine dichte Atmosphäre, den Mix aus Science-Fiction und Horror sowie Vin Diesels endlose Coolness. Der Film hatte nur ein geringes Budget, spielte dafür aber rund 53 Millionen US-Dollar ein und entwickelte sich schnell zum Geheimtipp unter Genre-Fans.

Chroniken eines Kriegers: Das Universum wächst

2004 folgte mit "Riddick: Chroniken eines Kriegers" eine deutlich größer angelegte Fortsetzung. Riddick wird in einen intergalaktischen Krieg hineingezogen, ausgelöst durch die fanatischen Necromonger unter der Führung des mächtigen Lord Marshal.

Besonders wichtig für die weitere Geschichte: Riddick erfährt erstmals von seiner Herkunft als Furianer – einem Volk, das als ausgestorben gilt. Trotz beeindruckender Bilder und einer deutlich erweiterten Welt fiel die Resonanz gemischt aus. Viele Fans schätzten die größere Erzählweise, andere kritisierten den Verlust der düsteren Stimmung des Vorgängers. Auch wirtschaftlich blieb der Film hinter den Erwartungen zurück.

Überleben ist seine Rache: Zurück zu den Wurzeln

Nach fast zehn Jahren Pause meldete sich Riddick 2013 mit "Riddick: Überleben ist seine Rache" zurück. Der dritte Teil besann sich bewusst auf die Stärken des Originals: Verraten und dem Tod überlassen, strandet Riddick erneut auf einem lebensfeindlichen Planeten. Dort muss er allein gegen gefährliche Kreaturen bestehen – und später gegen Kopfgeldjäger kämpfen, die es auf ihn abgesehen haben.

Der Film wurde von vielen Fans als gelungene Rückkehr zur alten Form gefeiert. Mit einem deutlich kleineren Budget von rund 38 Millionen Dollar und einem Einspielergebnis von knapp 100 Millionen Dollar erwies sich der dritte Teil wieder als finanzieller Erfolg. Eine gute Ausgangslage für Teil 4 – auch wenn wir darauf lange warten mussten!

Darum geht es in Riddick 4: Furya

Mit "Riddick: Furya" steht jetzt das bislang persönlichste Kapitel der Reihe bevor. Zehn Jahre nach Teil 3 wurde der Film 2023 offiziell angekündigt. Die Handlung führt Riddick erstmals auf seinen Heimatplaneten Furya zurück – einen Ort, an den er keine Erinnerungen hat. Entgegen aller Erwartungen trifft er dort auf weitere Furyaner, die eigentlich als ausgestorben gelten. Doch ihre Existenz ist bedroht: Ein neues, offenbar extrem gefährliches Monster stellt eine tödliche Gefahr für den Planeten dar. Gleichzeitig muss sich Riddick mit seiner eigenen Vergangenheit auseinandersetzen und erkennt, dass ihn mehr mit den Furyanern verbindet, als er zunächst vermutet.

Hinter den Kulissen

Bereits im Vorfeld der Produktion machte eine Reihe von Spekulationen zur Story die Runde. Vin Diesel teilte zum Beispiel ein Bild, das einen Jungen mit leuchtenden Augen zeigt. Das wirft Fragen auf: Erwarten uns vielleicht Rückblenden, die endlich die Herkunft seiner besonderen Fähigkeiten erklären?

Vin Diesel schlüpft mit stattlichen 58 Jahren erneut in die Titelrolle. Leider gibt es bis heute keine Informationen zum Rest des Casts. Drehbuch und Regie übernimmt wieder David Twohy, der die Reihe seit dem ersten Teil begleitet. Die Dreharbeiten starteten schon im August 2024 und gelten inzwischen als mehr oder weniger abgeschlossen.

Der Kinostart von Riddick 4: Furya

Merkwürdigerweise gibt es aber nach wie vor keinen offiziellen Kinostart für "Riddick 4: Furya". Über die Gründe für den verzögerten Release lässt sich nur spekulieren: Liegt es an Vin Diesels vollem Terminkalender wegen des letzten "Fast & Furious"-Teils? Gab es bisher unbekannte Probleme bei der Produktion? Aktuell können wir nur abwarten. Wenn es gut läuft, könnte der Film schon in der zweiten Jahreshälfte 2026 erscheinen. Im schlechtesten Fall wird der Release solange verzögert, bis "Fast & Furious" abgeschlossen ist – und das könnte durchaus noch ein bis zwei Jahre dauern.