Christopher Nolan & Co.: Das sind die mächtigsten Regisseure in Hollywood

In einem aktuellen Ranking lässt der Macher der Odyssee die Konkurrenz hinter sich

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Christopher Nolan kann sich freuen: Neben dem erfolgreichen Kinostart seines neuen Blockbusters "Die Odyssee" wurde er nun zum mächtigsten Regisseur in Hollywood gewählt. Im aktuellen Top-100-Ranking des Entertainment-Portals Vulture belegt der Filmemacher Platz 1.

Zur Erstellung der Rangliste der mächtigsten Regisseure wurden Agenten, Führungskräfte, Produzenten, PR-Fachleute und Journalisten befragt. Als Kriterien zur Bewertung dienen Gesamtwerk, kommerzielle Erfolgsaussichten, kreative Kontrolle, Reputation und künftiges Potential. Was zu beachten ist: Es geht hierbei um Filmemacher, die vorrangig in Hollywood arbeiten. Zudem werden Regisseure, die in erster Linie in der TV-Welt tätig sind, nicht berücksichtigt.

Dass sich Nolan auf solch einer Liste den ersten Platz gesichert hat, ist nicht allzu verwunderlich. Der Regisseur ist bereits seit Jahren eine sichere Bank an der Kinokasse und begeistert sowohl das Publikum, als auch die Kritiker immer wieder. Das gilt auch für seinen aktuellen Film: Mit der "Odyssee" legte der Regisseur den erfolgreichsten Release seiner Karriere hin. Die hochgelobte Verfilmung des 3000 Jahre alten Epos von Homer erzielte am Startwochenende ein weltweites Einspielergebnis von 264,1 Millionen US-Dollar.

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Nolan statt Franchise

Kaum ein anderer Regisseur hat einen derart zugkräftigen Namen wie Nolan. Bei ihm wird derzeit jeder Stoff zum gefeierten Blockbuster – ganz gleich, ob ein antiker Held wie Odysseus, ein Superheld wie Batman oder ein Physiker wie Oppenheimer im Mittelpunkt steht. Was wohl damit zu tun hat, dass die Zuschauer eher nicht ins Kino gehen, um sich den neuesten Oppenheimer-Film anzuschauen, sondern den neuesten Nolan-Film. Überspitzt könnte man sagen: Nolan ist zum Äquivalent eines Franchise geworden.

Ein weiterer Regisseur, von dem man das behaupten könnte, ist Quentin Tarantino. Der war zuletzt mit "Once Upon a Time in Hollywood" auf der Leinwand vertreten und schaffte es ebenfalls ins Ranking von Vulture. Allerdings "nur" auf Platz 5, was trotz des zugkräftigen Namens auch damit zu tun haben dürfte, dass der Film bereits vor sieben Jahren ins Kino kam. Platz 2 geht derweil an Ryan Coogler, der mit "Blood & Sinners" bei den diesjährigen Oscars für Furore sorgte. Der Vampirfilm schrieb mit 16 Nominierungen Geschichte – kein anderer Film war zuvor für so viele Academy Awards im Rennen. Am Ende gab es vier Oscars, darunter für das beste Original-Drehbuch und den besten Hauptdarsteller Michael B. Jordan. Auf Rang 3 folgt Denis Villeneuve, der zuletzt mit seinen bildgewaltigen "Dune"-Verfilmungen beeindruckt hat.

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Barbie-Regisseurin Greta Gerwig in den Top 10

Auf Platz 4 ist die erste Regisseurin des Rankings vertreten: Greta Gerwig. Vor drei Jahren landete die Filmemacherin mit ihrer "Barbie"-Adaption einen riesigen Box-Office-Hit, der für viel Gesprächsstoff sorgte. Insgesamt sind nur wenige weitere Regisseurinnen auf der Top-100-Liste vertreten. Neben Gerwig sind das noch Emerald Fennell (Platz 18, zuletzt hat sie "Wuthering Heights" gedreht), Chloé Zhao (Platz 46, "Hamnet"), Gina Prince-Bythewood (Platz 60, "The Woman King"), Kathryn Bigelow (Platz 80, "A House of Dynamite"), Celine Song (Platz 87, "Materialists"), Olivia Wilde (Platz 92, "The Invite"), Nia DaCosta (Platz 94, "28 Years Later: The Bone Temple") und Maggie Gyllenhaal (Platz 99, "The Bride!").

Auf den Plätzen 6, 7 und 8 folgen drei Regisseure, die bereits seit Jahrzehnten die Zuschauer ins Kino locken: James Cameron ("Avatar: Fire and Ash"), Steven Spielberg ("Disclosure Day") und Martin Scorsese ("Killers of the Flower Moon"). Komplettiert wird die Top 10 von Jordan Peele, der sich vor allem als Regisseur von Horrorfilmen wie "Nope" einen Namen gemacht hat, und Paul Thomas Anderson, der schon lange ein Kritikerliebling ist und dieses Jahr besonders gefeiert wurde. Der Grund: "One Battle After Another". Der Film mit Leonardo DiCaprio wurde zum großen Gewinner der diesjährigen Oscars. Bei der Verleihung gab es insgesamt sechs Auszeichnungen, darunter für den besten Film sowie für Regisseur und Drehbuchautor Paul Thomas Anderson. Ein viel beachteter Erfolg für den Filmemacher, der sicherlich dazu beigetragen hat, dass er es in die Top 10 der mächtigsten Hollywood-Regisseure geschafft hat.

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