Die Mumie 4: Nicht nur Brendan Fraser & Rachel Weisz kehren zurück
Ein weiterer Star aus den ersten Mumie-Filmen ist dabei – und das Startdatum steht bereits fest
"Die Mumie 4" nimmt weiter Gestalt an. Neben Brendan Fraser und Rachel Weisz wird auch John Hannah zurückkehren, wie nun bekannt gegeben wurde. Im neuen "Mumie"-Film wird man Hannah erneut als Jonathan Carnahan sehen, berichtet The Hollywood Reporter.
Im Originalfilm von 1999 steht der von Brendan Fraser verkörperte Rick O'Connell im Mittelpunkt. In den 1920ern reist der Abenteurer mit der Bibliothekarin Evelyn Carnahan (Rachel Weisz) und deren diebischem Bruder Jonathan Carnahan (John Hannah) nach Ägypten. Dort erwecken sie versehentlich den verfluchten Hohepriester Imhotep (Arnold Vosloo) wieder zum Leben. Worum es im vierten "Mumie"-Film gehen soll, wurde bislang nicht verraten. Allerdings sollen Fraser, Weisz und Hannah in der Fortsetzung einmal mehr ihre einstigen Rollen spielen. Während Fraser und Hannah in allen drei Teilen der "Mumie"-Reihe zu sehen waren, setzte Weisz im dritten Film aus. Stattdessen spielte Maria Bello die Rolle der Evelyn.
Neue Regisseure beim vierten Mumie-Film
Beim neuen Teil der Filmreihe übernehmen Matt Bettinelli-Olpin und Tyler Gillett die Regie. Die beiden sind unter anderem für den 2019 erschienenen Horrorfilm "Ready or Not: Auf die Plätze, fertig, tot" bekannt, den sie dieses Jahr mit einem zweiten Teil fortsetzen. Auch mit der Wiederbelebung eines bereits existierenden Franchises haben sie bereits Erfahrung. 2022 und 2023 inszenierte das Duo den fünften und sechsten Teil der "Scream"-Filmreihe. Das Drehbuch zu "Die Mumie 4" stammt von David Coggeshall, der unter anderem das Skript zum Horrorfilm "Orphan: First Kill" aus dem Jahr 2022 geschrieben hat. Bis man das Sequel mit Brendan Fraser, Rachel Weisz und John Hannah sehen kann, muss man sich noch ein wenig gedulden: Der Kinostart des neuen "Mumie"-Films ist für den 18. Mai 2028 vorgesehen.
Seit dem Erscheinen des dritten Teils der Reihe sind fast 18 Jahre vergangen. Ob "Die Mumie 4" nach all der Zeit an die damaligen Einspielergebnisse anknüpfen kann, bleibt abzuwarten. 1999 erwies sich der erste Teil von Regisseur und Drehbuchautor Stephen Sommers als beachtlicher Hit. Der Film spielte 417 Millionen US-Dollar an den weltweisen Kinokassen ein. Angesichts des Erfolgs folgte bereits 2001 das Sequel "Die Mumie kehrt zurück", das erneut von Sommers geschrieben und inszeniert wurde. Diesmal belief sich das Einspielergebnis auf 433 Millionen. Nur ein Jahr später erschien das Spin-off "The Scorpion King" mit Dwayne Johnson alias "The Rock" in der Hauptrolle. Sommers war erneut am Drehbuch beteiligt, Regie führte allerdings Chuck Russell. Die Einnahmen fielen mit 178 Millionen deutlich geringer als bei den Vorgängerfilmen aus.
Die Mumie: Das Grabmal des Drachenkaisers wird scheinbar ignoriert
2008 folgte mit "Die Mumie: Das Grabmal des Drachenkaisers" der bislang letzte Teil der Filmreihe. Das Geschehen spielte sich diesmal in China ab. Die Regie übernahm Rob Cohen, das Drehbuch stammt von Alfred Gough und Miles Millar. 403 Millionen spülte die Fortsetzung in die Kinokassen ein. Allerdings scheint "Die Mumie: Das Grabmal des Drachenkaisers", bei dem Rachel Weisz durch Maria Bello ersetzt wurde, eine untergeordnete Rolle für die neuen Regisseure Matt Bettinelli-Olpin und Tyler Gillett zu spielen. Erst kürzlich deuteten sie an, dass sie den Film nicht als Teil des "Mumie"-Kanons betrachten.
Mumie-Star Brendan Fraser: "Ich habe 20 Jahre darauf gewartet"
Hauptdarsteller Brendan Fraser wiederum äußerte sich über "Das Grabmal des Drachenkaisers" sowie die geplante Fortsetzung im November letzten Jahres gegenüber Associated Press. Der Schauspieler betonte:
"Ich bin stolz auf den dritten Teil, weil ich ihn für einen gelungenen, eigenständigen Film halte. Wir haben mit einem anderen Team weitergemacht und unser Bestes gegeben. Aber der Film, den ich machen wollte, kommt bald. Und ich habe 20 Jahre darauf gewartet."
Laut Fraser sei es nun "an der Zeit, den Fans zu geben, was sie wollen." Bleibt nur zu hoffen, dass die Fans mit dem Ergebnis zufrieden sind, wenn Rick O'Connell nach so vielen Jahren auf die Leinwand zurückkehrt.
