Jason Bourne: Matt Damon und Zendaya sollen gemeinsam vor der Kamera stehen

Die beiden Stars sind aktuell in "Die Odyssee" zu sehen

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Wie geht es mit der "Jason Bourne"-Reihe weiter? Diese Frage beschäftigt Fans bereits seit Jahren. Nachdem zuletzt immer wieder über eine Rückkehr von Matt Damon oder sogar einen kompletten Neustart spekuliert wurde, sorgt nun ein neues Gerücht für Gesprächsstoff.

Wie der Hollywood-Insider Jeff Sneider berichtet, sollen Matt Damon und Zendaya gemeinsam vor der Kamera stehen. Demnach würde Matt Damon noch einmal als Jason Bourne auftreten, während Zendaya gleichzeitig als neue Hauptfigur eingeführt werden soll.

Ganz unlogisch wäre dieser Schritt nicht: Zendaya zählt mittlerweile zu den gefragtesten Schauspielerinnen Hollywoods. Mit Produktionen wie "Euphoria", den "Dune"-Filmen sowie mehreren "Spider Man"-Abenteuern hat sie bewiesen, dass sie sowohl Blockbuster als auch anspruchsvollere Stoffe erfolgreich meistern kann. Bislang handelt es sich bei allen Informationen lediglich um Gerüchte. Weder Matt Damon noch Zendaya haben sich zu den Spekulationen geäußert. Auch Universal Pictures hält sich weiterhin bedeckt. Zu sehen sind die beiden Stars derzeit in Christopher Nolans "Die Odyssee".

Warum die Bourne-Reihe bis heute Kultstatus genießt

Als "Die Bourne Identität" im Jahr 2002 in die Kinos kam, ahnte kaum jemand, welchen Einfluss der Film auf das Action-Genre haben würde. Zwar gab es bereits zahlreiche erfolgreiche Agentenfilme, doch Regisseur Doug Liman und Hauptdarsteller Matt Damon präsentierten dem Publikum eine deutlich realistischere und bodenständigere Interpretation des Geheimagenten. Aus der Romanfigur von Robert Ludlum wurde eine der prägendsten Action-Ikonen des 21. Jahrhunderts – und eine Filmreihe, die bis heute Kultstatus besitzt.

Ein Agent ohne Erinnerung

Das Besondere an Jason Bourne war von Anfang an seine Ausgangssituation. Der Protagonist erwacht ohne Erinnerung an seine Vergangenheit und versucht herauszufinden, wer er wirklich ist. Während klassische Agentenfilme häufig auf spektakuläre Missionen und die Rettung der Welt setzen, erzählt die Bourne-Reihe vor allem eine persönliche Geschichte. Bourne kämpft nicht für Ruhm oder Patriotismus, sondern gegen seine eigene Vergangenheit und eine Organisation, die ihn erschaffen hat.

Diese Mischung aus Verschwörungsthriller, Charakterdrama und Action machte die Filme von Beginn an einzigartig. Das Publikum verfolgte nicht nur rasante Verfolgungsjagden, sondern fieberte auch mit einem Mann mit, der seine Identität zurückgewinnen wollte.

Matt Damon machte Jason Bourne unvergesslich

Ein wesentlicher Grund für den Erfolg der Reihe ist Matt Damon. Vor "Die Bourne Identität" war der Oscar-Preisträger vor allem für Dramen wie "Good Will Hunting" bekannt. Dass er einmal zu den größten Actionstars Hollywoods gehören würde, hatten damals nur wenige erwartet.

Gerade diese eher unscheinbare Ausstrahlung machte seine Interpretation jedoch glaubwürdig. Jason Bourne wirkte nie wie ein unbesiegbarer Superheld. Er war verletzlich, erschöpft und oft gezwungen zu improvisieren. Seine Intelligenz, seine Ausbildung und seine Instinkte machten ihn gefährlich – nicht futuristische Gadgets oder übernatürliche Fähigkeiten. Damons zurückhaltendes Spiel verlieh der Figur eine Tiefe, die sie von vielen anderen Actionhelden unterschied. Bis heute ist sein Name untrennbar mit Jason Bourne verbunden.

Realistische Action setzte neue Maßstäbe

Einen besonders großen Einfluss hatte die Reihe auf die Inszenierung moderner Actionfilme. Vor allem Regisseur Paul Greengrass, der bei "Die Bourne Verschwörung" und "Das Bourne Ultimatum" die Regie übernahm, entwickelte einen Stil, der das Genre nachhaltig veränderte. Handkameras, schnelle Schnitte und intensive Nahaufnahmen vermittelten den Eindruck, mitten im Geschehen zu sein. Gleichzeitig legten die Filme großen Wert auf praktische Stunts und glaubwürdige Kämpfe. Viele der Actionsequenzen wurden weitgehend ohne übertriebene Computereffekte umgesetzt.

Legendär sind bis heute die Verfolgungsjagden durch europäische Großstädte oder die improvisierten Nahkämpfe, bei denen Bourne Alltagsgegenstände als Waffen einsetzt. Diese Szenen wirkten roh, direkt und deutlich realistischer als viele Actionfilme ihrer Zeit.

Das Bourne Vermächtnis hielt das Franchise am Leben

Nach dem Abschluss der ursprünglichen Trilogie wagte Universal Pictures 2012 mit "Das Bourne Vermächtnis" einen neuen Ansatz. Matt Damon kehrte nicht zurück, stattdessen übernahm Jeremy Renner als Aaron Cross die Hauptrolle.

Der Film spielte zwar im selben Universum und griff viele bekannte Elemente auf, erzählte jedoch eine eigenständige Geschichte. Obwohl "Das Bourne Vermächtnis" an den Kinokassen solide abschnitt und überwiegend positive Kritiken erhielt, vermissten viele Fans die Präsenz von Matt Damon. Für zahlreiche Zuschauer blieb Jason Bourne das Herzstück der Reihe.

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Das Comeback mit Jason Bourne

Vier Jahre später erfüllte sich schließlich der Wunsch vieler Fans. Mit "Jason Bourne" kehrten sowohl Matt Damon als auch Regisseur Paul Greengrass zurück. Der fünfte Film knüpfte an die Ereignisse der ursprünglichen Trilogie an und zeigte einen älteren, erfahreneren Bourne, der erneut in eine internationale Verschwörung hineingezogen wird.

Mehr als nur Action

Obwohl die spektakulären Actionsequenzen häufig im Mittelpunkt stehen, zeichnen sich die Bourne-Filme auch durch ihre gesellschaftlichen Themen aus. Überwachung, Geheimdienste, staatliche Kontrolle und moralische Verantwortung spielen eine zentrale Rolle.

Die Filme stellen immer wieder die Frage, welche Grenzen Geheimdienste überschreiten dürfen und welchen Preis Menschen zahlen, wenn sie zu perfekten Waffen ausgebildet werden. Gerade diese politischen Untertöne verleihen der Reihe zusätzliche Tiefe und sorgen dafür, dass sie auch Jahre nach ihrer Veröffentlichung relevant geblieben ist.

Ein Franchise mit bleibender Wirkung

Der Kultstatus der Bourne-Filme beruht letztlich auf einer gelungenen Kombination aus glaubwürdiger Hauptfigur, intelligenter Handlung und wegweisender Action. Sie haben das Agentenkino nachhaltig verändert und gehören zu den einflussreichsten Filmreihen der vergangenen Jahrzehnte. Selbst mehr als zwanzig Jahre nach dem ersten Film gilt Jason Bourne für viele Fans noch immer als einer der besten und faszinierendsten Geheimagenten der Filmgeschichte.

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