Star-Lord kehrt zurück: Chris Pratt bestätigt MCU-Comeback
Der Star hat bereits erste Ideen im Kopf
Seit dem Ende von "Guardians of the Galaxy Vol. 3" war unklar, wann und vor allem wie es mit Peter Quill im Marvel Cinematic Universe weitergehen würde. Nun gibt es Gewissheit: In einem Podcast mit The Playlist bestätigte Darsteller Chris Pratt das Comeback von Star-Lord im MCU. Der "Guardians"-Star steht weiterhin in engem Austausch mit Marvel-Chef Kevin Feige und Produzent Louis D'Esposito. Gemeinsam habe man darüber gesprochen, wie Star-Lords Geschichte fortgesetzt werden könne.
Laut Pratt seien inzwischen sogar konkrete Schritte unternommen worden. Ganz überraschend kommt diese Aussage nicht: Bereits am Ende von "Guardians of the Galaxy Vol. 3" war klar, dass die Geschichte des Weltraumhelden noch längst nicht auserzählt ist. Bereits Anfang des Jahres erklärte Pratt im Podcast "Happy Sad Confused", dass er selbst eine ziemlich genaue Vorstellung davon habe, wie Peter Quills Geschichte weitergehen könnte. Seine Idee habe er sogar schon bei Marvel vorgestellt. Genauere Details behielt der Schauspieler allerdings für sich. Gleichzeitig erklärte er, dass er sich durchaus vorstellen könne, auch in den kommenden Jahren eine zentrale Rolle bei der Entwicklung des MCU zu spielen.
Comeback in Avengers: Doomsday oder Secret Wars?
An Möglichkeiten sollte es definitiv nicht mangeln. Mit "Avengers: Doomsday" steht eines der größten MCU-Projekte bevor, bei dem die Russo-Brüder bereits weitere Überraschungen in Aussicht gestellt haben. Ebenso denkbar wäre ein Auftritt in "Avengers: Secret Wars". Gerade angesichts der gewaltigen Dimensionen des Films könnte Peter Quill dort problemlos wieder ins Geschehen eingreifen. Seine Rückkehr auf die Erde würde es Marvel zudem deutlich leichter machen, Star-Lord mit anderen bekannten MCU-Helden zusammenzubringen.

Vom Außenseiter zum wichtigen MCU-Helden
Chris Pratt ist seit mehr als einem Jahrzehnt ein essenzieller Bestandteil des MCU. Seinen ersten Auftritt hatte er 2014 in "Guardians of the Galaxy". Unter der Regie von James Gunn entwickelte sich der selbsternannte Star-Lord zum Anführer einer ungewöhnlichen Heldentruppe. Gemeinsam mit Gamora, Rocket, Groot und Drax stellte er sich Ronan dem Ankläger entgegen und machte die Guardians zu einem festen Bestandteil des MCU. Schon 2017 folgte "Guardians of the Galaxy Vol. 2", in dem vordergründig Quills Vergangenheit eine wichtige Rolle spielte. Peter begegnete seinem leiblichen Vater Ego und musste erkennen, dass hinter dessen freundlicher Fassade deutlich finsterere Absichten steckten. Gleichzeitig wurde seine Beziehung zu seinem Ziehvater Yondu weiter vertieft.
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Spätestens mit "Avengers: Infinity War" wurden Star-Lord und die Guardians schließlich Teil der großen MCU‑Haupthandlung. Peter traf erstmals auf Iron Man, Spider-Man und Doctor Strange und kämpfte gemeinsam mit ihnen gegen Thanos. Nach dem verheerenden Fingerschnippen verschwand auch Quill für fünf Jahre, ehe er in "Avengers: Endgame" zurückkehrte und am finalen Kampf gegen Thanos teilnahm.

Anschließend war Star-Lord gemeinsam mit den Guardians kurz in "Thor: Love and Thunder" zu sehen. Ende 2022 rückte er dann im "The Guardians of the Galaxy Holiday Special" wieder stärker in den Mittelpunkt, bevor 2023 mit "Guardians of the Galaxy Vol. 3" das bisher letzte große Kapitel seiner Geschichte folgte.
Der dritte "Guardians"-Film markierte gleichzeitig einen Wendepunkt: Quill verabschiedete sich von seiner bisherigen Crew und kehrte auf die Erde zurück, während Rocket die Führung einer neuen Guardians-Formation übernahm. Damit endete zwar zunächst Peters Zeit als Anführer der Gruppe, nicht aber seine Geschichte im MCU – wie bereits die Post-Credit-Ankündigung seiner Rückkehr deutlich machte.
