Erster Darsteller für die Assassin's Creed Serie gecastet
Fans der Spiele haben Grund zur Freude!
Netflix macht eine "Assassin's Creed"-Serie! Jetzt gibt es neue Infos zum Setting und zur Besetzung.
Gedreht wird nächstes Jahr in Italien – das sorgt für wilde Spekulationen bei den Fans. Sie fragen sich, welche Charaktere und Stories von den Games übernommen werden. Immerhin ist der Assassine Ezio Auditore eine der beliebtesten Charaktere der Reihe – aktiv im Italien des 15. Jahrhunderts.
Auch der erste Darsteller wurde offiziell bestätigt: Toby Wallace übernimmt laut Deadline demnach eine bedeutende Nebenrolle. Der Schauspieler ist vor allem bekannt aus "The Bikeriders" und dem Ron Howard-Film "Eden". Außerdem wurde er für die dritte Staffel von "Euphoria" verpflichtet.
Showrunner der Serie sind Roberto Patino und David Wiener. Diese haben zuvor schon an Hits wie "Westworld" und "Sons of Anarchy" gearbeitet. Die "Assassin's Creed"-Serie soll 2027 auf Netflix erscheinen.
Film- und Serientipps für Fans historischer Intrigen und großer Epen
Geschichten, die verschiedene Zeiten, Kulturen und Machtgefüge miteinander verweben, entfalten eine besondere Anziehungskraft. Sie lassen uns tief in Epochen eintauchen, in denen das Schicksal von Reichen und Menschen gleichermaßen auf dem Spiel stand. Oft strahlen diese Werke eine Mischung aus Geheimnis, Spannung und historischen Aspekten aus, die bis heute fasziniert. Die folgenden Film- und Serientipps greifen diese Atmosphäre auf und laden dazu ein, in Welten einzutauchen, die von Intrigen, Machtkämpfen und dem Aufeinandertreffen großer Persönlichkeiten geprägt sind.
Vikings: Eine Saga aus Blut, Glaube und Macht
Die Serie "Vikings" nimmt ihre Zuschauer mit in eine Zeit, in der die Grenzen Europas täglich neu verhandelt wurden. Die Geschichte um den legendären Ragnar Lothbrok zeichnet ein Bild der nordischen Welt, das von tiefem Glauben, roher Natur und ungebändigter Entdeckerfreude geprägt ist. Konflikte entstehen nicht nur auf dem Schlachtfeld, sondern auch im Inneren der Figuren, die mit familiären Verpflichtungen, politischen Interessen und ihrem eigenen Ehrgeiz ringen. Die Serie entfaltet ihre Faszination besonders dadurch, dass sie persönliche Schicksale mit großen historischen Entwicklungen verbindet und so ein dichtes, atmosphärisches Gesamtbild schafft.
Marco Polo: Politik, Kultur und das Ringen um Einfluss
Die Welt, in die "Marco Polo" führt, unterscheidet sich stark von der nördlichen Härte der Wikingerzeit. Der Hof von Kublai Khan wird als Schauplatz kultureller Vielfalt und politischer Spannungen inszeniert. Intrigen, geheime Absprachen und strategische Allianzen durchziehen die Geschichten, die sich hinter den Mauern des mongolischen Reiches abspielen. Das Zusammenspiel fremder Kulturen, das Aufeinandertreffen von Erwartungen und Traditionen sowie die allgegenwärtige Präsenz von Machtkämpfen verleihen der Serie eine ganz eigene Intensität. Die Figuren müssen ständig entscheiden, wem sie vertrauen können – und welche Wahrheit sie besser im Verborgenen lassen.
Königreich der Himmel: Eine Reise in die Zeit der Kreuzzüge
Ridley Scotts "Königreich der Himmel" entführt in eine Epoche, die von religiösen Spannungen und politischen Machtverschiebungen dominiert war. Die Geschichte eines einfachen Schmieds, der unvermittelt in die Dynamik des Heiligen Landes hineingezogen wird, zeigt eindrücklich, wie persönliche Überzeugungen und historische Umstände sich gegenseitig formen. Der Film zeichnet ein visuell beeindruckendes Bild einer Welt, in der Glauben und Macht untrennbar miteinander verwoben sind. Trotz großer Konflikte bleibt die Handlung nah an ihrem Protagonisten, dessen innerer moralischer Kompass den roten Faden bildet, während die Welt um ihn herum immer stärker zu zerbrechen droht.
Dan-Brown-Verfilmungen: Moderne Mysterien und versteckte Wahrheiten
Wer Geschichten über alte Geheimnisse und verborgene Zusammenhänge schätzt, findet in den Verfilmungen der Romane von Dan Brown eine moderne Interpretation dieses Motivs. In Filmen wie "The Da Vinci Code" oder "Illuminati" begibt sich der Symbologe Robert Langdon auf die Spurzeichen, die historische Ereignisse mit aktuellen politischen und gesellschaftlichen Entwicklungen verbinden. Die Spannung entsteht aus dem Gefühl, dass sich mitten in der Gegenwart uralte Geschichten fortsetzen, und dass die Lösung eines Rätsels das Potenzial besitzt, Weltanschauungen zu erschüttern. Die Mischung aus historischem Hintergrund, kunstvollen Hinweisen und modernen Schauplätzen sorgt für eine Atmosphäre, die sich über die gesamte Handlung legt.

The Last Kingdom: Ein Leben zwischen zwei Welten
In "The Last Kingdom" steht der Krieger Uhtred im Zentrum einer Welt, die zwischen alten Traditionen und neuen politischen Realitäten schwankt. Seine Identität, geprägt durch die Erziehung durch Dänen und seine angelsächsische Herkunft, macht ihn zu einem Mann, der weder ganz hier noch dort zu Hause ist. Dieses Hin- und Hergerissensein verleiht der Serie eine große emotionale Tiefe. Während die politischen Kräfte Europas im frühen Mittelalter gegeneinander wirken, versucht Uhtred, seinen eigenen Weg zu finden. Die Serie zeichnet ein lebendiges Bild einer Ära, die von Umwälzungen geprägt war und in der Loyalität ständig auf die Probe gestellt wurde.

Peaky Blinders: Schattenseiten der Moderne
Obwohl "Peaky Blinders" zeitlich weit entfernt von den großen historischen Epen angesiedelt ist, schafft die Serie eine ähnlich dichte und vielschichtige Atmosphäre. Sie zeigt das Leben einer Gangsterfamilie im England nach dem Ersten Weltkrieg, in einer Welt, in der politische Strukturen bröckeln und Macht neu verhandelt wird. Die Spannung entsteht aus der ständigen Präsenz von Gefahren im Sichtbaren wie im Verborgenen. Die komplexe Figur des Thomas Shelby steht dabei im Mittelpunkt einer Handlung, die von inneren Dämonen, Loyalitätskonflikten und dem zukunftsgerichteten Streben nach Einfluss geprägt ist.
Shadow and Bone: Eine Welt voller Machtspiele und Geheimnisse
Mit "Shadow and Bone" eröffnet sich eine Welt, die historische Stimmungen mit fantastischen Elementen vereint. Politische Intrigen, mysteriöse Kräfte und gefährliche Allianzen bestimmen den Verlauf der Handlung. Die Figuren bewegen sich durch eine Welt, in der nichts so ist, wie es scheint, und in der jeder Schritt unerwartete Folgen nach sich ziehen kann. Die Serie entfaltet ihren Reiz durch die Kombination aus opulenter Gestaltung und emotionalen Konflikten, die tief in das Schicksal der Protagonisten eingreifen.
The Witcher: Ein Antiheld zwischen moralischen Grenzen
In "The Witcher" begleiten Zuschauer den Monsterjäger Geralt durch eine düstere Welt, in der politische Spannungen und persönliche Konflikte untrennbar miteinander verbunden sind. Die Geschichte lebt von der inneren Zerrissenheit ihres Protagonisten, der immer wieder zwischen Pflicht und eigenen Wertvorstellungen hin- und hergerissen ist. Die unterschiedlichen Reiche und Fraktionen, die miteinander konkurrieren, schaffen eine Atmosphäre der ständigen Unsicherheit. Die Serie zeigt eine Welt, in der persönliche Entscheidungen weitreichende Konsequenzen haben und in der selbst Helden selten ohne Widersprüche auskommen.

