Nightmare on 34th Street: Neuer Ghostbusters Film offenbar in Entwicklung
Darüber hinaus sollen weitere "Ghostbusters"-Projekte bei Netflix erscheinen
Ein neuer "Ghostbusters"-Realfilm befindet sich offenbar bei Sony Pictures in Entwicklung! Laut einem Bericht des Hollywood-Insiders Daniel Richtman arbeitet das Studio an einem Ableger des beliebten Franchises mit dem Titel "Ghostbusters: Nightmare on 34th Street". Offiziell bestätigt wurde der Film bislang allerdings nicht.
Dem Bericht zufolge soll Josh Miller das Drehbuch für das neue "Ghostbusters"-Abenteuer schreiben. Der Autor war unter anderem an "Sonic the Hedgehog" und der Weihnachts-Actionkomödie "Violent Night" beteiligt. Besonders interessant ist der angeblich Titel "Nightmare on 34th Street". Dieser scheint gleich auf zwei bekannte Filme anzuspielen: den Weihnachtsklassiker "Das Wunder von Manhattan" ("Miracle on 34th Street") und die Horrorreihe "A Nightmare on Elm Street". Diese Kombination könnte darauf hindeuten, dass die Geisterjäger dieses Mal während der Weihnachtszeit in New York aktiv sind.
Der letzte Realfilm der Reihe war "Ghostbusters: Frozen Empire", der im März 2024 in die Kinos kam. Allerdings konnte das Sequel nicht an die Erfolge seiner Vorgänger anknüpfen. Bei einem Budget von 100 Millionen Dollar spielte der Film gerade mal etwas über 200 Millionen Dollar wieder ein. Seitdem ist es um die Marke recht still geworden. Ob der neue Film als direkte Fortsetzung zu "Frozen Empire" angedacht ist oder eine Reihe neuer Charaktere in den Mittelpunkt stellt, ist nicht bekannt. Es gilt allerdings zu betonen, dass es sich bei den bisherigen Informationen um Gerüchte handelt. Sony hat sich bislang noch nicht geäußert.

Mehrere neue Ghostbusters-Projekte in Entwicklung
Sollten sich die Gerüchte bewahrheiten, wäre "Nightmare on 34th Street" nicht das einzige neue "Ghostbusters"-Projekt, an dem Sony derzeit arbeitet. Für 2027 ist beispielsweise die Animationsserie "Ghostbusters: Night Shift" bei Netflix geplant. Die Geschichte spielt im Jahr 1994 und ist damit fünf Jahre nach den Ereignissen von "Ghostbusters 2" angesiedelt. Im Mittelpunkt steht eine Gruppe junger New Yorker, die eigentlich keinerlei Erfahrung mit Geistern hat. Als jedoch eine neue übernatürliche Bedrohung über die Stadt hereinbricht, müssen sie selbst als Geisterjäger aktiv werden. Zu den ausführenden Produzenten gehören unter anderem Jason Reitman, Gil Kenan und Dan Aykroyd.
Weiterhin entsteht bei Netflix und Sony Pictures Animation ein weiterer animierter "Ghostbusters"-Spielfilm. Die Regie übernimmt Kris Pearn, der unter anderem "Arthur Weihnachtsmann" inszeniert hat. Zu Handlung und einem Starttermin gibt es bislang keine Informationen.
Die Ghostbusters-Reihe: Von den Geisterjägern zum Kult-Franchise
Kaum eine Filmreihe hat Geister, Comedy und Science-Fiction so erfolgreich miteinander verbunden wie "Ghostbusters". Seit dem ersten Kinofilm aus dem Jahr 1984 gehören die Geisterjäger mit ihren Protonenpacks, Schleim und dem Ecto-1 zur Popkultur. Über die Jahrzehnte wurde das Franchise mehrfach erweitert und neu ausgerichtet, ohne seine wichtigsten Elemente aus den Augen zu verlieren.
Der Kultfilm von 1984
Den Grundstein legte "Ghostbusters: Die Geisterjäger" im Jahr 1984. Im Mittelpunkt stehen die Wissenschaftler Peter Venkman, Ray Stantz und Egon Spengler, die nach ihrer Entlassung an der Universität beschließen, eine eigene Firma zur Bekämpfung übernatürlicher Erscheinungen zu gründen. Wenig später stößt Winston Zeddemore zum Team.
Was zunächst wie eine ungewöhnliche Geschäftsidee aussieht, entwickelt sich schnell zu einem gefährlichen Abenteuer. In New York häufen sich paranormale Ereignisse, die schließlich mit dem uralten Gott Gozer und einem drohenden Weltuntergang zusammenhängen. Regisseur Ivan Reitman verband dabei spektakuläre Spezialeffekte mit dem trockenen Humor von Bill Murray, Dan Aykroyd, Harold Ramis und Ernie Hudson. Der Film wurde zu einem großen Erfolg und machte die Ghostbusters zu einem festen Bestandteil der Popkultur.
Ghostbusters 2
Fünf Jahre später folgte "Ghostbusters 2". Das ursprüngliche Team kehrte zurück, doch die Geisterjäger sind inzwischen weitgehend aus dem Geschäft. Erst als unter New York eine geheimnisvolle Schleimsubstanz entdeckt wird und erneut paranormale Ereignisse auftreten, müssen Peter, Ray, Egon und Winston wieder aktiv werden. Auch die Fortsetzung setzte auf die Mischung aus Humor und übernatürlichem Abenteuer. Obwohl "Ghostbusters 2" nicht ganz an den Erfolg des Vorgängers herankam, blieb die Reihe beim Publikum beliebt. Ein besonders denkwürdiger Moment ist das Finale, in dem die Freiheitsstatue durch New York marschiert.
Der Neustart von 2016
Nach langer Pause erhielt "Ghostbusters" 2016 einen Neustart. Regisseur Paul Feig setzte dabei auf ein komplett neues Team aus weiblichen Geisterjägerinnen. Melissa McCarthy, Kristen Wiig, Kate McKinnon und Leslie Jones übernahmen die Hauptrollen. Der Film erzählte eine eigenständige Geschichte und setzte stärker auf moderne Comedy. Obwohl der Neustart bei Kritikern teilweise positiv aufgenommen wurde, konnte er an den Kinokassen nicht den gewünschten Erfolg erzielen. Eine direkte Fortsetzung blieb deshalb aus.

Die Rückkehr der Originalbesetzung
Mit "Ghostbusters: Legacy" schlug das Franchise 2021 schließlich einen neuen Weg ein. Regisseur Jason Reitman, der Sohn des ursprünglichen Regisseurs Ivan Reitman, setzte die Geschichte der ersten beiden Filme fort. Im Mittelpunkt standen diesmal junge Figuren, die eine Verbindung zu den ursprünglichen Ghostbusters herstellen. Neben der neuen Generation kehrten auch mehrere bekannte Darsteller zurück. Damit gelang es dem Film, Nostalgie mit einer neuen Geschichte zu verbinden. 2024 folgte mit "Ghostbusters: Frozen Empire" die nächste Fortsetzung. Die Handlung verlagerte sich wieder stärker nach New York, während alte und neue Geisterjäger gemeinsam gegen eine übernatürliche Bedrohung antreten mussten.
