Man of Tomorrow: Milly Alcock kehrt als Supergirl für die Superman-Fortsetzung zurück
Dieser Cast kann sich sehen lassen!
Tatkräftige Unterstützung für Clark Kent! In einem Interview mit dem Branchenmagazin Variety verriet Supergirl-Darstellerin Milly Alock, dass sie für das mit Spannung erwartete Sequel "Superman: Man of Tomorrow" zurückkehren wird.
Noch ist aber nicht bekannt, wie umfangreich ihr Auftritt tatsächlich ausfallen wird. Bereits am Ende von "Superman" feierte Alcock als Kara Zor-El ihren ersten Auftritt im neuen DC-Kanon. Zudem wird sie am 25. Juni 2026 in ihrem eigenen Solo-Abenteuer zu sehen sein.
In "Man of Tomorrow" übernimmt David Corenswet erneut die Rolle des Superman, während Nicholas Hoult als dessen Erzfeind Lex Luthor zu sehen ist. Doch diesmal stehen die beiden vor einer außergewöhnlichen Herausforderung: Angesichts der gewaltigen Bedrohung durch Brainiac sind sie gezwungen, zusammenzuarbeiten. Für die Rolle des DC-Schurken wurde der deutsche Schauspieler Lars Eidinger verpflichtet.
Neben den Hauptdarstellern sind zahlreiche weitere bekannte Gesichter wieder mit von der Partie. So kehren unter anderem Rachel Brosnahan als Lois Lane, Skyler Gisondo als Jimmy Olsen, Isabela Merced als Hawkgirl und Nathan Fillion in der Rolle des Guy Gardner zurück. Zudem werden auch Aaron Pierre als John Stewart und "Andor"-Star Adria Arjona zu sehen sein. Im Kino startet "Man of Tomorrow" am 8. Juli 2027.
Supergirl in Realfilmen und Serien: Alle Live-Action-Auftritte der berühmten DC-Heldin
Seit ihrer Einführung in den Comics gehört Supergirl zu den bekanntesten Heldinnen des DC-Universums. Kara Zor-El, die Cousine von Superman, verbindet dieselben kryptonischen Kräfte mit einer oft deutlich emotionaleren und rebellischeren Persönlichkeit. Über die Jahrzehnte hinweg trat sie in zahlreichen Realfilmen und Serien auf – mal als Hauptfigur, mal in Gastrollen oder alternativen Versionen der Figur. Besonders in den vergangenen Jahren entwickelte sich Supergirl zu einem festen Bestandteil moderner DC-Produktionen.
Der erste große Kinoauftritt: Supergirl (1984)
Der erste große Live-Action-Auftritt von Supergirl erfolgte 1984 im Film "Supergirl". Die Hauptrolle übernahm Helen Slater, die damals zur ersten Schauspielerin wurde, die Kara Zor-El auf die Leinwand brachte. Der Film war ein Spin-off der erfolgreichen Superman-Reihe mit Christopher Reeve. In der Handlung verlässt Kara die isolierte Gemeinschaft von Argo City, nachdem eine mächtige Energiequelle verloren geht und auf die Erde gelangt. Dort muss sie sich gegen die Hexe Selena behaupten, gespielt von Faye Dunaway.
Obwohl der Film bei Kritikern und an den Kinokassen enttäuschte, entwickelte er im Laufe der Jahre Kultstatus. Besonders Helen Slaters Darstellung wird bis heute von vielen Fans geschätzt. Rückblickend gilt der Film als wichtiger erster Schritt für weibliche Superheldinnen im Kino – lange bevor moderne Comicverfilmungen das Genre dominierten.
Supergirl im Smallville-Universum
Eine neue Generation lernte Supergirl durch die erfolgreiche Serie "Smallville" kennen, die zwischen 2001 und 2011 lief und die Jugendjahre von Clark Kent erzählte. In der siebten Staffel wurde Kara eingeführt und von Laura Vandervoort gespielt. Diese Version der Figur wurde als selbstbewusste, kraftvolle Kryptonierin dargestellt, die zunächst Schwierigkeiten hatte, sich an das Leben auf der Erde anzupassen. Ihre Beziehung zu Clark Kent entwickelte sich schnell zu einem wichtigen Bestandteil der Serie.
"Smallville" modernisierte die Figur deutlich und machte Supergirl für viele jüngere Zuschauer wieder relevant. Laura Vandervoorts Interpretation gilt bis heute als eine der beliebtesten Live-Action-Versionen von Kara Zor-El.
Die eigene Serie: Supergir (2015–2021)
Den bislang größten Erfolg feierte die Heldin mit der Serie "Supergirl", die 2015 startete. Melissa Benoist verkörperte Kara Danvers über sechs Staffeln hinweg und machte die Figur endgültig zu einer zentralen Heldin des modernen DC-Fernsehens. Die Serie zeigte Kara zunächst als junge Frau, die versucht, ihr normales Leben mit ihren Superkräften in Einklang zu bringen. Im Verlauf der Handlung entwickelte sie sich jedoch zu einer erfahrenen Heldin und Beschützerin von National City.
Besonders gelobt wurde die Serie für ihre optimistische Grundstimmung und die emotionale Darstellung der Hauptfigur. Gleichzeitig behandelte sie Themen wie Identität, Verantwortung, Gleichberechtigung und gesellschaftliche Ausgrenzung. Darüber hinaus führte "Supergirl" zahlreiche bekannte DC-Charaktere ein, darunter Martian Manhunter, Mon-El, Brainiac 5 und Lex Luthor. Auch Superman selbst tauchte mehrfach auf und wurde von Tyler Hoechlin gespielt.
Die großen Arrowverse-Crossover
Melissa Benoists Supergirl blieb nicht auf ihre eigene Serie beschränkt. Sie wurde ein zentraler Bestandteil des sogenannten Arrowverse – eines gemeinsamen Serienuniversums von DC. Besonders wichtig waren die großen Crossover-Events wie "Crisis on Earth-X", "Elseworlds" und vor allem "Crisis on Infinite Earths". Dort arbeitete Supergirl gemeinsam mit Helden wie Flash, Green Arrow und Batwoman zusammen.
Diese Events machten Kara endgültig zu einer der wichtigsten Figuren des TV-DC-Universums. Vor allem "Crisis on Infinite Earths" gilt als Meilenstein, da dort zahlreiche frühere DC-Versionen und Serien miteinander verbunden wurden.
Sasha Calle als Supergirl in The Flash (2023)
2023 erhielt die Figur eine neue Kinointerpretation im Film "The Flash". Dort spielte Sasha Calle eine alternative Version von Supergirl innerhalb des DC-Multiversums. Im Gegensatz zu früheren Darstellungen war diese Kara deutlich ernster und traumatisierter. Sie wurde von der Regierung gefangen gehalten und isoliert, bevor Barry Allen und Batman sie befreien konnten.
Sasha Calles Darstellung wurde trotz der gemischten Reaktionen auf den Film vielfach gelobt. Viele Zuschauer schätzten die emotionale Intensität und die kämpferische Ausstrahlung ihrer Version der Figur. Auch wenn unklar blieb, ob diese Interpretation langfristig Teil des DC-Universums sein würde, hinterließ sie einen bleibenden Eindruck bei Fans.

Das neue DC-Universum und Milly Alcock
Mit dem Neustart des DC-Universums unter James Gunn und Peter Safran beginnt nun auch für Supergirl eine neue Ära. Die australische Schauspielerin Milly Alcock übernimmt künftig die Rolle von Kara Zor-El. Ihren ersten kurzen Auftritt absolvierte sie bereits in "Superman", wo ihre Beziehung zu Clark Kent angedeutet wurde. Anders als frühere Versionen wirkt diese Supergirl-Interpretation deutlich impulsiver, unberechenbarer und emotional komplexer.
Der kommende Film "Supergirl" soll ihre Geschichte weiter ausbauen und sie als eine der wichtigsten Figuren des neuen DC-Universums etablieren. Dabei trifft sie unter anderem auf den intergalaktischen Kopfgeldjäger Lobo. DC Studios setzt damit offensichtlich auf eine modernere und charakterorientierte Version der Heldin, die sich klar von Superman unterscheiden soll.
Eine Heldin mit vielen Gesichtern
Kaum eine andere DC-Figur wurde im Laufe der Jahre so unterschiedlich interpretiert wie Supergirl. Von der klassischen Heldin der 1980er-Jahre über die moderne TV-Version bis hin zu den düsteren Kinointerpretationen zeigt jede Darstellung eine neue Facette der Figur. Gerade diese Vielseitigkeit macht Kara Zor-El bis heute so spannend. Während Superman oft als perfekter Held dargestellt wird, darf Supergirl Fehler machen, emotional handeln und ihren eigenen Weg finden. Mit dem neuen DC-Universum könnte ihre bislang wichtigste Ära sogar erst noch bevorstehen.
