Das Fast and Furious-Universum wächst: Erste Serie offiziell bestätigt

Vin Diesel wird als ausführender Produzent tätig sein

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"Fast and Furious"-Fans aufgepasst! Das Magazin The Hollywood Reporter hat offiziell bestätigt, dass sich eine Serie in Arbeit befindet, die auf dem erfolgreichen Action-Franchise basiert. Bereits im Mai hatte Vin Diesel das Projekt während der Upfronts von NBCUniversal öffentlich angekündigt. Damals sprach der Star sogar von vier geplanten Serien. Peacock stellte anschließend allerdings klar, dass aktuell nur ein Serienprojekt entwickelt wird.

Auch hinter den Kulissen nimmt das Projekt langsam Gestalt an. Mike Daniels, der unter anderem an "Sons of Anarchy" gearbeitet hat, wird gemeinsam mit Wolfe Coleman das Drehbuch für die Pilotfolge schreiben. Coleman war zuvor unter anderem an "9-1-1: Lone Star" beteiligt. Beide werden zudem als Showrunner fungieren. Auch "Fast and Furious"-Aushängeschild Vin Diesel ist als ausführender Produzent mit an Bord.

Details zum Cast gibt es nicht. Ebenso wenig ist bekannt, wann die Serie genau erscheint und welchen Titel sie tragen wird. Ersten Informationen zufolge, möchte Peacock das Projekt aber zeitgleich mit "Fast and Furious 11" im Jahr 2028 an den Start bringen.

Das Chaos um Fast and Furious 11

Ganz im Gegensatz zur Serie scheint in Bezug auf das große Finale der Filmreihe weiterhin Uneinigkeit zu herrschen. In einem Interview mit Variety lieferte Diesel ein vielversprechendes Update zum Drehbeginn der Fortsetzung. Dabei nannte er erstmals einen konkreten Zeitraum für den tatsächlichen Drehbeginn: Im Dezember 2026 ist es offenbar so weit! Ganz niet- und nagelfest scheint die Sache allerdings noch nicht zu sein. Diesel machte deutlich, dass der Start davon abhängt, ob er zuvor noch einige Vorgaben des Studios erfüllen kann. Somit sind seine Aussagen mal wieder mit Vorsicht zu betrachten.

Der Star erklärte zudem, dass er gemeinsam mit mehreren Autorenteams über einen Zeitraum von rund vier Jahren an einer würdigen Geschichte für das neue Abenteuer gearbeitet habe. Nachdem er den neuesten Drehbuchentwurf vor einigen Wochen gelesen hatte, sei er emotional geworden und habe sogar geweint. Für ihn scheint das Drehbuch damit genau den emotionalen Kern zu treffen, den er sich für den Abschied von der "Fast & Furious"-Familie gewünscht hat.

Ganz im Widerspruch dazu stehen allerdings die Aussagen von Regisseur Louis Leterrier. Während Diesel vom aktuellen Entwurf begeistert ist, erklärte Leterrier kürzlich in einem Interview mit Polygon, dass er das Drehbuch zu diesem Zeitpunkt noch gar nicht gelesen habe. Das wirft natürlich Fragen zum tatsächlichen Produktionsstand auf. Wann die Dreharbeiten also final beginnen, bleibt abzuwarten. Im Kino soll "Fast and Furious 11" aber weiterhin am 16. März 2028 erscheinen.

Auch die Ausrichtung des Films steht noch nicht vollständig fest. Es ist unklar, ob "Fast Forever" eine direkte Fortsetzung der bisherigen Ereignisse darstellt oder ob die Handlung neue Wege einschlägt, um das Franchise abzurunden. Fest steht bisher nur, dass der Film zu den Wurzeln der Reihe zurückkehren will. Bedeutet: weniger Weltraum-Ausflüge und mehr klassische Straßenrennen in Los Angeles.

Bild zu Seine letzte Fahrt: Fast Forever - Filmvorschau

Die Rückkehr von Paul Walker

Mitte 2025 sorgt eine völlig unerwartete Ankündigung für ordentlich Wirbel. Laut Vin Diesel knüpfte er seine Teilnahme an drei strikte Bedingungen: Die Story muss zurück nach Los Angeles, es brauche eine Rückkehr zum Street Racing und eine Wiedervereinigung von Dom und Brian O'Conner.

Besonders der letzte Punkt wirft aber große Fragen auf. Brian-Darsteller Paul Walker starb tragischerweise 2013 bei einem Autounfall. Innerhalb der Filmwelt lebt sein Charakter zwar weiter, zieht sich aber aus den gefährlichen Ereignissen zurück. In Teil 7 erhielt er mithilfe seiner Brüder Caleb und Cody sowie aufwendiger digitaler Effekte einen würdigen Abschied – eine Szene, die für zahllose Fans bis heute den emotionalen Höhepunkt der Reihe darstellt.

Wie genau Brian O'Conner in "Fast and Furious 11" integriert wird, bleibt unklar. Am wahrscheinlichsten ist ein eher kleiner Auftritt, der erneut durch CGI, Body-Doubles und diesmal vielleicht auch durch KI realisiert wird. Ob die Fans einen solchen digitalen Auftritt jedoch feiern, steht auf einem anderen Blatt.

Bild zu Paul Walker in Fast & Furious 11