Erste Testvorführung zu Avengers: Doomsday sorgt offenbar für Begeisterung
Zuletzt wurde Sandra Hüller in einer unbekannten Rolle gecastet
Der Kinostart von "Avengers: Doomsday" rückt weiter in greifbare Nähe und damit auch die Frage, was Fans von dem MCU-Blockbuster nun erwarten können. Wie Insider Daniel Richtman berichtet, soll kürzlich eine erste Testvorführung stattgefunden haben – und diese sorgte offenbar für Begeisterung unter den Zuschauern. Interessant ist auch die angebliche Laufzeit: Die aktuelle Fassung soll auf rund 2 Stunden und 50 Minuten kommen. Damit wäre "Doomsday" zwar ein echtes Schwergewicht, würde aber knapp hinter "Avengers: Endgame" bleiben, der es auf etwas mehr als drei Stunden brachte.
Doctor Doom soll zu den großen Höhepunkten gehören
Besonders gespannt dürften viele Fans auf Robert Downey Jr. als Doctor Doom sein. Die Entscheidung, ausgerechnet den langjährigen Iron Man-Darsteller als Schurken zurück ins MCU zu holen, sorgte nach der Ankündigung für reichlich Diskussionen. Den angeblichen Testreaktionen zufolge soll Doom aber zu den überzeugendsten Bösewichten gehören, die das MCU bisher hervorgebracht hat. Er soll sogar auf einer Stufe mit Josh Brolins Thanos stehen, der über Jahre hinweg als große Bedrohung der Infinity-Saga aufgebaut wurde.
Auch James Marsden als Cyclops wird laut Richtman besonders hervorgehoben. Für Fans der früheren "X-Men"-Filme dürfte das sicherlich eine erfreuliche Nachricht sein. Zudem soll "Avengers: Doomsday" eine Marvel-typische Post-Credit-Szene enthalten. Genaueres steht allerdings unter Verschluss. Naheliegend wäre allerdings, dass der Abspann eine Brücke zu "Avengers: Secret Wars" schlägt. Die Russo-Brüder kündigten ja bereits an, dass beide Filme eng miteinander verbunden sind. Entsprechend dürfte "Doomsday" nicht nur eine eigene Geschichte erzählen, sondern gleichzeitig die Weichen für das große Finale der Multiversums-Saga stellen. Es gilt allerdings zu betonen, dass es sich bei den bisherigen Informationen um Gerüchte handelt. Marvel Studios hat sich bislang noch nicht offiziell geäußert.

Spannender Neuzugang
In "Avengers: Doomsday" soll das Multiversum bzw. das Aufeinanderprallen verschiedener Universen ein zentrales Element sein. Regie führen erneut Joe und Anthony Russo, die unter anderem auch "Avengers: Endgame" inszeniert haben. Das Drehbuch stammt von Michael Waldron und Stephen McFeely. Der Cast des Marvel-Blockbusters besteht aus zahlreichen Stars. Zum Ensemble gehören Chris Hemsworth, Pedro Pascal, Vanessa Kirby, Anthony Mackie, Sebastian Stan, Letitia Wright, Paul Rudd, Ebon Moss-Bachrach, Simu Liu, Florence Pugh, Kelsey Grammer, Joseph Quinn, David Harbour, Patrick Stewart, Ian McKellen, Alan Cumming, Rebecca Romijn, James Marsden, Channing Tatum, Chris Evans und Robert Downey Jr.
Zudem wurde nun von einem Neuzugang berichtet: Sandra Hüller soll bei "Avengers: Doomsday" ebenfalls an Bord sein, wie das Branchenblatt The Hollywood Reporter schreibt. Ihre Rolle wird bislang geheim gehalten. Gerüchten zufolge könnte sie allerdings die Mutter von Bösewicht Doctor Doom spielen. Es wird auch spekuliert, ob sie zu den Latverian Witches gehören könnte.
In jedem Fall entwickelt sich die internationale Karriere von Hüller prächtig. Die deutsche Schauspielerin feierte im Science-Fiction-Blockbuster "Der Astronaut: Project Hail Mary" einen großen Erfolg an der Seite von Ryan Gosling. Zurzeit ist sie in "Digger" neben Tom Cruise im Kino zu sehen. Im Gegensatz zu "Project Hail Mary" erweist sich "Digger" am Box Office zwar als Flop. Ein prestigeprächtiges Projekt bleibt der Film aber dennoch. Wie erfolgreich sich "Avengers: Doomsday" schlägt, werden wir bald erfahren: Der Film startet am 16. Dezember 2026 im Kino.