Das Ende der Sterne: Die ersten Reaktionen zum neuen Ridley Scott-Film sind da!

Die ausführlichen Reviews folgen am 26. August

6 min Lesezeit

Ridley Scott meldet sich mit einem neuen Science-Fiction-Film zurück. "Das Ende der Sterne" startet am 27. August in den Kinos und sorgt bereits vor dem offiziellen Kritiken-Embargo für erste Reaktionen. Die Weltpremiere fand am 20. August in London statt. In den vergangenen Tagen konnten außerdem zahlreiche Pressevertreter den Film bei Vorführungen von 20th Century Studios sehen. Erste kurze Reaktionen aus den sozialen Medien vermitteln bereits einen Eindruck davon, was die Kinobesucher erwartet.

Darum geht es in Das Ende der Sterne

Im Zentrum steht der junge Pilot Hig (Jacob Elordi), der sich gemeinsam mit dem militärischen Überlebensexperten Bangley Josh Brolin) in einer zerstörten Welt ein abgeschottetes, effizientes Zuhause geschaffen hat. Als ihn eine geheimnisvolle Funkübertragung erreicht, bricht Hig zu einer gefährlichen Reise ins Unbekannte auf – auf der Suche nach der Hoffnung und Menschlichkeit, an die er noch immer glaubt. Weitere zentrale Rollen übernehmen Margaret Qualley und Guy Pearce. Teil des Ensembles sind außerdem Allison Janney, Benedict Wong sowie Alara-Star Khan.

Schauspiel und Inszenierung können überzeugen!

Besonders häufig wird in den ersten Reaktionen die visuelle Umsetzung von "Das Ende der Sterne" hervorgehoben. Scott scheint erneut großen Wert auf eine eindrucksvolle Atmosphäre zu legen. Auch die Kameraarbeit und der Soundtrack erhalten viel Lob. Einige Zuschauer sehen darin genau die Qualitäten, die man von einem neuen Ridley Scott-Film erwartet. Die Darsteller kommen bei vielen Reaktionen ebenfalls gut weg. Vor allem Jacob Elordi und Josh Brolin sorgen offenbar für eine überzeugende Kombination.

Die Geschichte spaltet die Zuschauer

Weniger eindeutig fällt das Urteil über das Drehbuch aus. Mehrere Stimmen bemängeln, dass der Film erzählerisch nur wenig Neues zu bieten hat und recht generisch daherkommt. Entsprechend sollten Zuschauer offenbar keine großen Überraschungen oder radikalen Wendungen erwarten. Manche Reaktionen gehen sogar noch weiter und bezeichnen den Film als teilweise "seelenlos".

Damit zeichnet sich bereits vor dem Ende des Kritiken-Embargos ein eher duchwachsenes Bild ab. Während die einen die Inszenierung und das Schauspiel feiern, vermissen andere eine wirklich außergewöhnliche Geschichte.

Die ersten vollständigen Kritiken werden ab dem 26. August erwartet. Dann dürfte sich auch ein genaueres Bild davon ergeben, wie der Film bei den Kritikern insgesamt ankommt.

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Ridley Scott: Einer der einflussreichsten Regisseure der Filmbranche

Ridley Scott gehört zu den Regisseuren, deren Name allein ausreicht, um bei Filmfans hohe Erwartungen zu wecken. Seit mehr als fünf Jahrzehnten prägt der britische Filmemacher das Kino und hat dabei zahlreiche Genres beeinflusst. Von Science-Fiction über Historienfilme bis hin zu Kriegsdramen reicht sein Werk. Auch im hohen Alter gehört Scott weiterhin zu den aktivsten Regisseuren Hollywoods.

Der Durchbruch mit Alien

Seinen internationalen Durchbruch feierte Ridley Scott 1979 mit "Alien: Das unheimliche Wesen aus einer fremden Welt". Der Science-Fiction-Horrorfilm verband klaustrophobischen Horror mit einem futuristischen Produktionsdesign und wurde schnell zu einem Klassiker. Vor allem die von H. R. Giger entworfene Kreatur und das detailreiche Raumschiff machten den Film stilprägend.

Nur wenige Jahre später folgte mit "Blade Runner" ein weiterer Meilenstein. Der Film von 1982 wurde zunächst nicht zum großen Publikumserfolg, entwickelte sich aber über die Jahre zu einem der wichtigsten Science-Fiction-Filme überhaupt. Scotts düstere Zukunftsvision beeinflusste unzählige spätere Produktionen und prägte die Darstellung von Großstädten und künstlicher Intelligenz im Kino.

Zwischen Blockbuster und Autorenkino

Scott hat es wie nur wenige andere Regisseure geschafft, künstlerischen Anspruch und großes Hollywood-Kino miteinander zu verbinden. Mit "Gladiator" gelang ihm im Jahr 2000 ein weltweiter Erfolg. Das Historienepos mit Russell Crowe gewann mehrere Oscars, darunter die Auszeichnung als bester Film. Scott selbst wurde für die Regie nominiert. Auch später wechselte er mühelos zwischen unterschiedlichen Stoffen. "Black Hawk Down" überzeugte mit einer intensiven Darstellung des modernen Krieges, während "Königreich der Himmel" seine Begeisterung für historische Stoffe zeigte. Mit "American Gangster" und "The Counselor" widmete er sich anschließend wieder moderneren Geschichten.

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Ein Regisseur mit unverwechselbarer Handschrift

Was Ridley Scotts Status bis heute ausmacht, ist vor allem seine visuelle Handschrift. Seine Filme zeichnen sich häufig durch aufwendige Ausstattung, starke Lichtstimmungen und eine außergewöhnlich detaillierte Bildsprache aus. Dabei bleibt Scott nicht auf ein bestimmtes Genre festgelegt. Mit "Der Marsianer: Rettet Mark Watney" bewies er beispielsweise, dass auch ein vergleichsweise optimistischer Science-Fiction-Film mit großem Publikumserfolg möglich ist. Der Film mit Matt Damon spielte weltweit mehrere hundert Millionen Dollar ein und erhielt zahlreiche Auszeichnungen und Nominierungen.

Gleichzeitig kehrte Scott immer wieder zu seinen bekanntesten Universen zurück. Mit "Prometheus" und "Alien: Covenant" erweiterte er die "Alien"-Mythologie und zeigte, dass ihn seine früheren Arbeiten noch immer beschäftigen.

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Aktiv wie kaum ein anderer Regisseur

Bemerkenswert ist zudem Scotts enorme Produktivität. Während viele Regisseure seiner Generation längst kürzertreten, realisiert er weiterhin regelmäßig neue Projekte. Filme wie "The Last Duel", "House of Gucci" und "Napoleon" zeigen, dass Scott weiterhin verschiedene Genres ausprobiert und mit internationalen Stars arbeitet.

Sein Status in der Filmbranche ist deshalb besonders. Ridley Scott ist längst mehr als ein erfolgreicher Hollywood-Regisseur: Er gilt als einer der Filmemacher, die das moderne Kino nachhaltig geprägt haben. Selbst Filme, die bei Kritikern unterschiedlich aufgenommen werden, sind visuell meist unverkennbar Scott. Mit Klassikern wie "Alien", "Blade Runner" und "Gladiator" hat er sich einen festen Platz in der Filmgeschichte gesichert – und denkt offenbar noch lange nicht ans Aufhören.

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