Ink von Danny Boyle: Kinostart & erstes Bild von Guy Pearce als Rupert Murdoch enthüllt

Der Film erzählt vom kometenhaften Aufstieg der Sun

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Danny Boyle hat sich mit Filmen verschiedenster Genres einen Namen gemacht. Mit seinem neuen Leinwand-Drama "Ink" kann der Regisseur einmal mehr seine Vielseitigkeit unter Beweis stellen. Bis man den Film sehen kann, muss man sich aber noch eine Weile gedulden. In Deutschland startet "Ink" am 25. Februar 2027 im Kino. Wie das Branchenblatt Variety berichtet, läuft Boyles Werk in den USA bereits ab dem 11. Dezember in ausgewählten Kinos. Am 8. Januar erscheint der Film in den USA und Lateinamerika auf Netflix. Zunächst eröffnet "Ink" aber die diesjährigen Filmfestspiele von Venedig: Dort feiert das Drama am 2. September seine Weltpremiere.

Als kleiner Vorgeschmack wurde nun ein erstes Bild aus "Ink" enthüllt. Das Foto zeigt Guy Pearce als Medienmogul Rupert Murdoch und Jack O'Connell als Redakteur Larry Lamb. Die beiden stehen im Mittelpunkt eines Films, der auf wahren Begebenheiten beruht. Erzählt wird vom kometenhaften Aufstieg der Zeitung The Sun, die von einer traditionellen Tageszeitung in die umstrittenste Boulevardzeitung Großbritanniens umgewandelt wurde. In einer Pressemitteilung wird "Ink" folgendermaßen beschrieben:

"Eine filmische Achterbahnfahrt über eine radikale Neuausrichtung, die zugunsten von Skandalen und Unterhaltung sämtliche journalistische Grenzen überschreitet und damit den öffentlichen Blick auf die Welt, in der wir heute leben, veränderte."

Die Hauptdarsteller von Ink

Guy Pearce kennt man unter anderem aus dem Thriller "Memento" und dem Drama "Der Brutalist". Demnächst ist er im post-apokalyptischen Science-Fiction-Film "Das Ende der Sterne" zu sehen. Jack O'Connell hat unter anderem mit dem Amy-Winehouse-Biopic "Back to Black" und dem Endzeit-Thriller "28 Years Later" auf sich aufmerksam gemacht. Bei "28 Years Later" hatte Danny Boyle ebenfalls Regie geführt. Beim kommenden Monster-Blockbuster "Godzilla x Kong: Supernova" soll O'Connell ebenfalls an Bord sein.

Neben Pearce und O'Connell gehört auch "The Crown"-Star Claire Foy zum Ensemble von "Ink". Das Drehbuch stammt von James Graham, der damit sein eigenes, gleichnamiges Theaterstück aus dem Jahr 2017 adaptiert. Neben der Inszenierung zeichnet Regisseur Danny Boyle neben Tessa Ross, Michael Ellenberg und Tracey Seaward auch als Produzent verantwortlich.

Ein Regisseur, viele Genres

Man darf gespannt sein, was Danny Boyle aus dem Stoff macht. In jedem Fall ist "Ink" nicht der erste Film des Regisseurs, der sich einer erfolgreichen Person aus dem wahren Leben widmet. 2015 drehte er mit "Steve Jobs" ein Drama über den titelgebenden Apple-Mitgründer. Ansonsten besticht Boyles Filmographie vor allem durch Vielseitigkeit.

Im Laufe seiner Karriere tobte sich der Regisseur in den verschiedensten Genres aus. 1996 machte er sich einen Namen mit seiner Tragikomödie "Trainspotting – Neue Helden", die er 2017 mit einem zweiten Teil fortsetzte. 2002 überzeugte er mit dem post-apokalyptischen Horror-Film "28 Days Later". 2007 erschien der Science-Fiction-Film "Sunshine", 2010 das Survival-Drama "127 Hours" und 2019 die Romantic Comedy "Yesterday". Eine Zeit lang war Boyle auch als Regisseur eines James-Bond-Films vorgesehen. Dabei soll es jedoch zu kreativen Differenzen gekommen sein, so dass er letztlich ausstieg. Eigentlich schade: Sicherlich hätten viele sehen wollen, was der Tausendsassa aus dem berühmten 007-Agenten gemacht hätte.

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