Alien: Ridley Scott plant Fortsetzung seiner Prequel-Reihe um Michael Fassbenders David
Nach Prometheus und Alien: Covenant wünscht sich Scott ein drittes Alien-Prequel
Ridley Scott hat noch lange nicht genug: Die Hollywood-Legende würde gerne einen weiteren Film seiner "Alien"-Saga umsetzen. Das verriet der 88-Jährige im Gespräch mit der Tageszeitung Los Angeles Times. Konkret plant Scott weiterhin mit einem dritten Eintrag in seiner Prequel-Reihe rund um Michael Fassbenders Figur David.
David ist sowohl im "Alien"-Prequel "Prometheus" sowie dessen Fortsetzung "Alien: Covenant" aufgetreten. Der Android wurde von Peter Weyland (Guy Pearce) erschaffen, um mit ihm gemeinsam die Schöpfer der Menschheit zu suchen. Im Laufe der beiden Filme entwickelt David jedoch einen zunehmend verstörenden eigenen Willen.
Scott möchte im dritten Prequel-Film die Geschichte von David weitererzählen. Wie das Ende von "Alien: Covenant" bereits andeutete, will David nun eine "schöne neue Welt für sich selbst" erschaffen.
Künstliche Intelligenz fasziniert Scott seit jeher. Schon in seinen frühen Werken wie "Alien" oder "Blade Runner" setzte er sich mit dem Thema auseinander. Für seine Filme nutzen möchte er sie allerdings nicht. Er drehe lieber Filme über KI, als sie selbst zu nutzen.
Ridley Scotts nächstes Projekt: Die Schatzinsel
Doch nicht nur ein neuer "Alien"-Film befindet sich bei Scott in Planung. Der Regisseur hat noch einige Projekte, die er gerne umsetzen möchte. Als nächstes steht ein neuer "Schatzinsel"-Film auf dem Programm. In der Hauptrolle als Long John Silver wird Hugh Jackman zu sehen sein. Die Dreharbeiten der Robert-Louis-Stevenson-Adaption sollen im November 2026 anlaufen. Das Drehbuch stammt von Jack Thorne, dem Serienschöpfer des Netflix-Serienhits "Adolescence". Ein Kinostart ist bisher jedoch noch nicht bekannt.
Weitere Projekte
Darüber hinaus plant Scott eine Verfilmung des Romans "Covenant With Death" von John Harris. Die Geschichte spielt zur Zeit des Ersten Weltkriegs. Scott hofft außerdem auf eine Umsetzung eines "Bee Gees"-Biopics. Der Filmemacher zeigt zudem auch Interesse am Western- und Musical-Genre. Ihr seht: Ridley Scott ist nach wie vor mit voller Leidenschaft dabei – und denkt noch nicht über sein großes Vermächtnis nach:
"Wenn du über dein Vermächtnis nachdenkst, bist du dem Ende schon zu nah. Ich bin noch lange nicht am Ende."

Scotts aktueller Film: Das Ende der Sterne
Scotts aktueller Film trägt den Titel "Das Ende der Sterne" (im Original: "The Dog Stars"). Bei dem Survival-Drama handelt es sich um eine Adaption des Romans "Das Ende der Sterne wie Big Hig sie kannte" von Peter Heller. Die offizielle Handlungsbeschreibung: Ridley Scott erzählt die Geschichte von Hig, einem jungen Piloten, der sich gemeinsam mit dem militärischen Überlebensexperten Bangley in einer zerstörten Welt ein abgeschottetes, effizientes Zuhause geschaffen hat. Als ihn eine geheimnisvolle Funkübertragung erreicht, bricht Hig zu einer gefährlichen Reise ins Unbekannte auf – auf der Suche nach der Hoffnung und Menschlichkeit, an die er noch immer glaubt.
Die Hauptrolle übernimmt "Euphoria"-Star Jacob Elordi als Hig. Darüber hinaus sind auch Margaret Qualley, Josh Brolin, Guy Pearce, Benedict Wong und Allison Janney Teil der Besetzung. Ab dem 27. August gibt es "Das Ende der Sterne" in den Kinos zu sehen. Hier erfahrt ihr, wie die ersten Reaktionen zu Scotts neuem Film ausfallen.
Ridley Scotts Alien
Ridley Scott legte 1979 mit "Alien: Das unheimliche Wesen aus einer fremden Welt" den Grundstein für eine der bekanntesten Science-Fiction-Horror-Reihen der Filmgeschichte. Der Film mit Sigourney Weaver als Ellen Ripley verbindet klaustrophobischen Horror mit futuristischem Produktionsdesign und stellte mit dem Xenomorph eines der ikonischsten Monster des Kinos vor. Obwohl Scott anschließend nicht selbst bei den weiteren "Alien"-Filmen Regie führte, kehrte er Jahrzehnte später zu der von ihm begründeten Welt zurück.
Prometheus
Mit "Prometheus: Dunkle Zeichen" wagte sich Scott 2012 erstmals wieder in das "Alien"-Universum. Der Film erzählt eine Vorgeschichte zur ursprünglichen Reihe und folgt einer Gruppe von Forschern, die auf einem fernen Planeten Hinweise auf die Ursprünge der Menschheit entdecken. Dabei stellt "Prometheus" weniger den Xenomorph selbst in den Mittelpunkt, sondern beschäftigt sich mit Fragen nach Schöpfung und künstlichem Leben.
Alien: Covenant
2017 setzte Scott mit "Alien: Covenant" die Geschichte fort und rückte wieder stärker den klassischen Horror der Reihe in den Mittelpunkt. Die Besatzung des Kolonisationsschiffs Covenant stößt auf einen scheinbar paradiesischen Planeten, auf dem David inzwischen ein eigenes, gefährliches Experiment verfolgt. Der Film führt die Themen aus "Prometheus" weiter und zeigt, wie sich Davids Faszination für Schöpfung und Evolution zunehmend in eine Obsession verwandelt. Alle Filme der "Alien"-Reihe gibt es aktuell bei Disney+ zu streamen.
Die besten Filme von Ridley Scott
Anlässlich des neuen Scott-Films "Das Ende der Sterne" haben wir die KinoCheck-Community auf unserem WhatsApp-Channel nach ihrem Lieblingsfilm von Ridley Scott gefragt. Gleichzeitig haben wir auch innerhalb der KinoCheck-Redaktion abgestimmt – mit einem etwas anderen Ergebnis. Hier findet ihr die Ridley-Scott-Rankings der Community und der Redaktion.

